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Gütersloh/Bielefeld, 09.11.2009

"Wissen macht Ah"-Moderatorin Shary Reeves kommt zum Fußballcamp in die Kuhlo-Realschule nach Bielefeld

Die Gewinnerschüler der Kuhlo-Realschule in Bielefeld mit ihrer Botschafterin Shary Reeves (vorne Mitte).
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Die Gewinnerschüler der Kuhlo-Realschule in Bielefeld mit ihrer Botschafterin Shary Reeves (vorne Mitte).

"Der Ball will mit euch spielen", feuert Shary Reeves die Schülerinnen und Schüler der Kuhlo-Realschule in Bielefeld an. Die Moderatorin der bekannten Kindersendung "Wissen macht Ah" ist gleichzeitig eine begeisterte Fußballerin und brachte die 15- bis 16-Jährigen bei einem Fußballcamp reichlich auf Trab. Als Botschafterin des Schulwettbewerbes "Alle Kids sind VIPs" der Bertelsmann Stiftung kickte sie gemeinsam mit den Jugendlichen für bessere Integration an Deutschlands Schulen und unterhielt sich mit ihnen über das Integrationsprojekt "Alles Kartoffel, oder was?". Das Projekt ist eines der acht Siegerprojekte des bundesweiten Wettbewerbes, an dem sich über 100 Schulen beteiligten.

Die Moderatorin von "Wissen macht Ah" liebt schräge Fragen und skurrile Experimente und bekennt sich gern als "Klugscheißerin". Außerdem schauspielert sie, macht Musik, läuft Marathon und liebt den Fußball – sie spielte früher sogar in der ersten Bundesliga. Darüber hinaus engagiert sich die vielseitige Kölnerin mit afrikanischen Wurzeln beim Wettbewerb "Alle Kids sind VIPs". Sie betont, wie wichtig Bildung für sie ist: "Das ist die Grundvoraussetzung für alles, was später in meinem Leben passiert ist. Es ist ganz wichtig, sich früh genug damit auseinander zu setzen, man hat nur diese eine Chance."

Mit ihrem Wettbewerb "Alle Kids sind VIPs" hatte die Bertelsmann Stiftung Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zwölf eingeladen, sich mit vorbildlichen Projekten für eine bessere Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien an ihrer Schule einzusetzen. Die bundesweite Schulaktion wurde mit der Verleihung des Carl Bertelsmann-Preises 2008 zum Thema "Integration braucht faire Bildungschancen" ins Leben gerufen.

In ihrem Projekt "Alles Kartoffel, oder was?" versuchten die Jugendlichen aufzuspüren, womit Sprachdefizite von Migrantenkindern zusammenhängen und Wege aufzuzeigen, wie man diese Defizite beheben kann. "Kartoffel" stehe dabei für Deutsch oder Deutscher. Das sei nicht blöd gemeint, da "Kartoffeln auch gut schmecken und nicht nur ein Döner schöner macht".


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