Projekte
Das größere Europa
Die Zukunft Europas ist offen und damit zugleich Anlass für euphorische Hoffnungen, aber auch für Ungewissheiten und Ängste. Deutlicher als in der Vergangenheit ist die Formel von der Zukunft Europas heute weniger ein rhetorischer Horizont politischer Debatten als eine strategische Aufgabe politischen Planens und Handelns. Die Bertelsmann Stiftung analysiert den Prozess der europäischen Integration und erarbeitet mit Blick auf das Leitbild eines demokratischen, transparenten und effektiven politischen Raums Reformempfehlungen für die Steuerung von Politik im großen Europa.
Projeklaufzeit: 01.07.2004-31.12.2007
Ratifizierungsmonitor zum EU-Reformvertrag
Ratifizierungsmonitor zum EU-Reformvertrag
Der Vertrag von Lissabon wird derzeit in den EU-Mitgliedstaaten ratifiziert. Mit dem aktuellen Ratifikationsmonitor der Bertelsmann Stiftung kann sich jeder Interessent über den Stand der Ratifizierung auf dem Laufenden halten. Staaten, für die sich der Betrachter besonders interessiert, rücken mit einem Klick in den Fokus der Anwendung. Bei Bedarf kann der interessierte Nutzer mit dem neuen interaktiven Tool seine eigenen Wissens-Grundlagen erweitern: "Was versteht man eigentlich unter Ratifizierung? Wie funktioniert das Verfahren" sind Fragen, die das digitale Informationspaket auch beantwortet. Darüber hinaus wird das "Spotlight Europe" zum Download angeboten, eine monatlich erscheinende Information des Europateams der Bertelsmann Stiftung, die Antworten auf aktuelle europapolitische Herausforderungen bereit hält.
Ratifizierungsmonitor zum EU-ReformvertragAktuelles
Mit Putins Nachfolger auf einen pragmatischen Kurs verständigen
Gestern haben die Menschen in Russland die Möglichkeit gehabt, dem Vorschlag Wladimir Putins zu folgen, Dmitrij Medwedjew als seinen Nachfolger zu bestätigen. Dies taten sie mit großer Mehrheit. Mit über 70 Prozent wurde Medwedjew im ersten Wahlgang zum dritten Präsidenten Russlands gewählt. Die anderen Kandidaten erhielten zwischen 17,9 Prozent (der Kommunist Sjuganov), 9,4 Prozent (Ultranationalist Schirinovskij) oder weniger als ein Prozent (Pseudo-Liberaler Bagdanov). Andere bekannte Gegenkandidaten wie der ehemaliger Schachweltmeister Kasparov oder der ehemalige Premierminister Kasjanov, die dem liberalen Lager zugerechnet sind, wurden aufgrund von "Registrierungsfehlern" zur Wahl nicht zugelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 67 Prozent und war damit etwas höher als bei der vergangenen Präsidentschaftswahl.
weiter
Gütersloh - 04.02.2008
Gerade noch mal gut gegangen
Kommentar von Armando Garcia Schmidt, Experte der Bertelsmann Stiftung
Boris Tadic ist am Sonntag, 3. Februar 2008, vom serbischen Wahlvolk im Amt des Präsidenten bestätigt worden. Zu Recht freuen sich Medien und Politik in Europa, dass der nach Westen orientierte Reformer es erneut geschafft hat. Der Blick auf das Wahlergebnis verbietet jedoch all zu große Euphorie. Nicht nur in der ersten Wahlrunde haben sich Tadic und sein radikal-nationalistischer Gegner Tomislav Nikolic ein Kopf-an-Kopf-Rennen geleifert. Auch am zweiten Wahlsonntag wurde es knapp für den Vertreter der Reformer.
Gütersloh - 19.12.2007
10. Dezember 2007 - und dann?
Nach Jahren der Diskussion um die Zukunft des Kosovo droht erneut eine ungewollte Dynamik. Am 10. Dezember 2007 wurde dem UN-Generalsekretär ein Bericht zum bisher letzten Vermittlungsversuch zwischen Kosovo-Albanern und serbischer Regierung vorgelegt. 120 Tage lang hatte ein Dreierteam von erfahrenen Diplomaten aus EU, USA und Russland versucht, mögliche Punkte des Übereinkommens zwischen den Parteien auszuloten. Die Kosovo-Albaner fordern einen unabhängigen Staat während die serbische Regierung darauf beharrt, dass das Kosovo auch in Zukunft ein Teil Serbiens bleiben muss.
weiterPublikationen
Understanding the European Constitution
Der gefeierte Vertrag, der die EU bürgernäher, demokratischer und handlungsfähiger machen sollte, ist kompliziert und für Laien kaum verständlich. Die englische Ausgabe von "Die europäische Verfassung verstehen" vermittelt die komplexe Materie Schritt für Schritt
1. Auflage, 2007
Broschur
Details
Die Europäische Verfassung verstehen
Die Europäische Verfassung soll die Europäische Union bürgernäher, demokratischer und handlungsfähiger machen. Denn mit den bisherigen Verträgen ist die immer größer werdende EU nicht mehr regierbar.
1. Auflage, 2006
Broschur
Details















