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Berlin, 26.10.2011

BürgerForum 2011: Bürger präsentieren Vorschläge in Parteizentralen

25 Bürger diskutieren mit Parteien aus dem Bundestag

Claudia Roth
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Claudia Roth (Die Grünen) diskutierte engagiert mit den Bürgern
Sebastian Heise

Das BürgerForum 2011 ist eine gemeinsame Initiative des Bundespräsidenten, der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung. In 25 Städten und Kreisen haben über 10.000 Menschen im Rahmen eines Veranstaltungsprogramms des BürgerForums 2011 eigene Programme für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entwickelt. Nun hatten 25 Teilnehmer die Chance, ihre Ideen und Konzepte in den Zentralen der im Bundestag vertretenen Parteien in Berlin vorzustellen.

"Vor dem BürgerForum 2011 hatte ich mit Politik nur wenig am Hut, jetzt bin ich Mitglied des Kreistags". Für Reinhard Lindenberg aus dem Kreis Rotenburg war die Teilnahme am bundesweit größten Bürgerbeteiligungsprojekt die politische Initialzündung. Viele Teilnehmer haben Feuer gefangen. Jetzt wollen sie ihre Ergebnisse weiter in die Fläche tragen.

Eine Delegation des BürgerForums 2011 war von den Spitzen der im Bundestag vertretenen Parteien nach Berlin in die Parteizentralen eingeladen worden. Insbesondere die Ergebnisse rund um das Thema "Demokratie und Beteiligung" standen in Berlin im Fokus der Debatte. Bei den Grünen diskutierte die Vorsitzende Claudia Roth mehr als zwei Stunden mit den Teilnehmern, die Bundesgeschäftsführerin Caren Lay von der Linken interessierte sich ganz besonders für den Vorschlag zu einem bedingungslosen Grundeinkommen, so wie ihre Kollegin von der SPD, Astrid Klug, die Forderung der Teilnehmer nach einem bundesweit einheitlichen Bildungssystem spannend fand. Bei CDU und FDP empfingen die Generalsekretäre Hermann Gröhe und Christian Lindner die Delegation des Bürgerforums im Konrad-Adenauer- bzw. im Thomas-Dehler-Haus.

Egal bei welcher Partei, überall wurde deutlich, dass mit dem BürgerForum 2011 der Nerv der Zeit getroffen wurde. Die Menschen sind nicht generell politik- oder demokratiemüde. Sie wollen sich nur in neuen und veränderten Formen politisch beteiligen. Barbara Fetzer aus dem BürgerForum Göppingen ist begeistert: "Ich hätte nicht gedacht, dass wir so intensiv diskutieren können und sich alle derart detailreich mit den Ergebnissen des Bürgerforums auseinandersetzen. Aber ich habe auch gesehen, wie anstrengend Politik eben sein kann."

Das BürgerForum 2011 will einen Beitrag dazu leisten, die Menschen in Deutschland wieder für Politik zu interessieren und sie zu motivieren, ihre Ideen aktiv einzubringen sowie miteinander zu diskutieren. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt und repräsentieren die Vielfalt der deutschen Gesellschaft. Sie diskutierten auf Veranstaltungen und auf einer eigens für das Bürgerforum entwickelten Internet-Plattform zu den Themen Bildung, Demographie, Demokratie und Beteiligung, familiäre Lebensformen, Integration, Solidarität und Gerechtigkeit. Das Ergebnis: 25 regionale Programme mit insgesamt 150 detailliert ausgearbeiteten Vorschlägen für Politik und Gesellschaft.


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