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Gütersloh, 31.10.2009

Sieben schöne Stimmen stehen im Finale

Russischer Tenor gewinnt den Preis des Publikums

Liz Mohn (unten links) und Der Vorsitzende der NEUEN STIMMEN, Dominique Meyer (unten rechts), beglückwünschen die Sängerinnen und Sänger, die es in das Finale des Wettbewerbes geschafft haben.
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Liz Mohn (u. l.) und der Vorsitzende der NEUEN STIMMEN, Dominique Meyer (u. r.), beglückwünschen die Sängerinnen und Sänger, die es ins Finale des Wettbewerbes geschafft haben.
Fotograf: Thomas Kunsch, Bielefeld

Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Sechs Sängerinnen und Sänger sollten ins Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs NEUE STIMMEN 2009 einziehen. Sieben junge Talente sind es schließlich geworden - so gut war die Konkurrenz, so schön die Stimmen, so schwer die Entscheidung. Bei den sieben Sängerinnen und Sänger, die gestern im Semifinale die Jury überzeugten, war die Freude groß, konnten sie sich doch in den Vorauswahlen unter Hunderten von Konkurrenten durchsetzen und in der Finalwoche der NEUEN STIMMEN bereits die erste Hürde ins Semifinale nehmen. Umso größer wird die Anspannung im Finale sein, wenn die jungen Operntalente mit jeweils zwei Arien ein letztes Mal um die Gunst von Jury und Publikum singen. 

Zu den sieben Teilnehmer des Finales gehören die Sopranistin Andriana Chuchman aus Kanada, die mit "Caro nome" aus Verdis "Rigoletto" die Jury überzeugte.

Rachel Frenkel, Mezzosopran aus Israel, gewann die Stimmen der Jury mit "Werther, Werther" aus Massenets "Werther".

Bei den Herren überzeugten der russische Tenor Pavel Kolgatin mit "Una furtiva lagrima" aus Donizettis "L'elisir d'amore" und der Bass Mikhail Korobeynikov, ebenfalls aus Russland, der die Arie des Mephisto, "Le veau d'or", aus Gounods "Faust" für sich gewählt hatte.

Die größte Fraktion des Abends aber stammt aus Südkorea: Sopanistin Eunju Kwon, der Bass Kihwan Sim und der Tenor JunHo You brillierten mit Arien aus Bizets "Carmen" und "La jolie fille de Perth" sowie Puccinis "La Bohème".

Sie hat das Finale nicht erreicht, kann sich aber trotzdem über eine Auszeichnung freuen: Die Sopranistin Narine Yeghiyan aus Armenien stand als Cleopatra in Händels "Giulio Cesare" auf der Bühne und begeisterte Publikum und Jury. Dafür erhielt sie einen Sonderpreis der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung, der eine zweijährige Ausbildung am Internationalen Opernstudio an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin beinhaltet. Das Internationale Opernstudio bereitet junge, hochtalentierte Sängerinnen und Sänger auf eine Karriere im Musiktheater vor und fördert ihre musikalische, künstlerische und persönliche Entwicklung.

Der letzte Preis des Abends wurde nicht von der Jury, sondern direkt vom Publikum vergeben: Der Tenor Pavel Kolgatin erhielt die Mehrheit der Zuschauer-Stimmen und damit den Publikumspreis des Semifinales - einen Noten-Gutschein des Bärenreiter-Verlages in Kassel im Wert von 500 Euro.


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