Projekte
Büro der Bertelsmann Stiftung in Brüssel
Das Brüsseler Büro der Bertelsmann Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Büro liegt im Schuman-Bezirk, also mitten im EU-Stadtteil und in der Nähe der europäischen Institutionen. Als Think Tank in der Hauptstadt Europas fördern wir die Entwicklung eines integrierten Europa, das auf den Werten der Freiheit, Menschlichkeit und Solidarität fußt. Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, Europas Potenzial als globaler Akteur in den Bereichen Außen-, Sicherheits-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu stärken. Wir analysieren politische Lösungsansätze aus der ganzen Welt und transferieren die dort gewonnenen Lernerfahrungen, um zur Verwirklichung der Vision einer "Union der Mitgliedstaaten und Bürger" beizutragen. Das Büro der Bertelsmann Stiftung in Brüssel fördert die länderübergreifende Diskussion über zukünftigen Herausforderungen, denen sich Europa und seine Bürger stellen müssen. Wir geben die Ergebnisse unserer Projektarbeit an europäische Institutionen, Think Tanks und Medien weiter. Wir agieren stets proaktiv und erkennen frühzeitig neue Entwicklungen auf internationaler Ebene, die Auswirkungen auf Europa haben und die weltweite Agenda der Stiftung beeinflussen.
ProjektbeschreibungFokus Brüssel
Sparsamkeit und Solidarität in Europa: Kein Nullsummenspiel
Einmal jährlich organisiert die Bertelsmann Stiftung zusammen mit den neun führenden Think Tanks in Brüssel einen gemeinsamen Dialog über die wichtigsten Herausforderungen der EU. Regelmäßige Diskussionspartner sind dabei führende Vertreter der EU-Institutionen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Beratungen: die Folgen der EU-Finanzkrise.
Neue Signale aus Brüssel
Das Brüsseler Büro der Bertelsmann Stiftung ist zum Europäischen Sondergipfel über den Fiskalpakt am 30. Januar 2012 mit einer neuen Publikationsreihe an den Start gegangen. Mit der Reihe "Brüsseler Signale" wollen wir regelmäßig Entwicklungen in der Europäischen Union für ein breites Publikum analysieren und kommentieren. Europa geht alle an! Das sollte uns die Eurokrise lehren. Aus unserer Sicht kann es daher gar nicht genügend Ideen und Initiativen geben, die zum Nachdenken über die Zukunft der Europäischen Union anregen. Die Vereinigten Staaten von Europa mögen für viele eine ferne Vision sein. Aber was wären die Alternativen? Um darüber mit möglichst immer mehr Menschen diskutieren zu können, wollen wir schon bei unserer nächsten Ausgabe eine eigene Facebook-Seite schalten.
In unserem ersten Beitrag analysieren wir, warum es den Mitgliedstaaten bisher so schwer fällt, die Eurokrise unter Kontrolle zu bringen. Es ist wahr, dass diese Krise Solidarität verlangt. Es ist aber genauso wahr, dass diese Solidarität nur um den Preis künftiger haushaltspolitischer Solidität zu haben sein wird. Die Autoren der ersten Ausgabe unserer "Brüsseler Signale" vertreten die Auffassung, dass Europas politische Entscheider diese doppelte Anforderung mittelfristig nur durch eine grundlegende Reform der EU-Verträge erfüllen können, die den Wege in die Vereinigten Staaten von Europa eröffnet.
Die Offene Methode der Koordinierung. Ein neuer "Governance"-Ansatz für die G20?
Die Agenda des anstehenden G20-Gipfels am 3. und 4. November in Cannes ist voller ambitionierter Lösungsvorschläge für die aktuellen Probleme der Weltwirtschaft. Vor allem die Zuspitzung der Situation auf den Finanzmärkten verlangt abgestimmtes Vorgehen und wirksame politische Lösungen von den Führern der starken Wirtschaftsnationen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob die G20 in ihrer gegenwärtigen Verfassung ein derartiges Resultat überhaupt liefern kann. Die bisherigen Erfahrungen verweisen auf ein grundlegendes Dilemma der G20 in ihrer heutigen Gestalt: Es fehlt ihr an Instrumenten und Strukturen, die auf höchster politischer Ebene getroffenen Vereinbarungen auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Vor diesem Hintergrund setzt die jüngste Studie von Henning Meyer, Stephen Barber und Chris Luenen auf die Erfahrungen der Europäischen Union mit der "Offenen Methode der Koordinierung" (OMK) um einen neuen Ansatz von "Governance" auf Ebene der G20 zu entwickeln.
weiterDer EU-Haushalt 2014-2020: Kann das EU-Budget den Mitgliedstaaten Sparen helfen?
Schuldenabbau und gesunde öffentliche Finanzen. sind überall in Europa das Gebot der Stunde. Auch die laufenden Verhandlungen über den künftigen EU-Haushalt stehen unter diesem Vorzeichen. Ebenso wie die Mitgliedstaaten muss die EU sparen und ihre knappen Mittel möglichst effizient einsetzen. Am 21. und 22. September lud die Bertelsmann Stiftung deshalb erstmals Experten aus Politik und Wisssenschaft in ihr Brüsseler Büro ein, um die Frage zu diskutieren, wo das EU-Budget besonderen Mehrwert hat und wie sich dieser quantifizieren lässt.
weiterIntegration im Vergleich - ein deutsch-belgischer Erfahrungsaustausch
Wo müssen erfolgreiche Konzepte gesellschaftlicher Integration ansetzen? Welchen Beitrag können Politik, Religion und Erziehung und Bildung leisten, um breites Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Zusammenhalt unserer Gesellschaften wesentlich von der Bereitschaft abhängt, in Zeiten des demographischen Wandels und der Globalisierung die Chancen wachsender Diversität zu nutzen, anstatt sie als Bedrohung zu verstehen? Welche Ansprüche an die Integrationsbereitschaft von Mitbürgern mit Migrationshintergrund sind berechtigt, um die Entstehung von Parallelgesellschaften zu vermeiden? Wo liegt der Rubikon zum populistischen Ruf nach Assimilierung und Verleugnung der eigenen Identität von Zuwanderern und ihren Familien? All diese Fragen wurden auf der Zweiten Deutsch-Belgischen Konferenz in vergleichender Perspektive diskutiert, zu der die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Belgischen Außenministerium am 13./14. Januar 2011 in Berlin eingeladen hatte.
weiterNachrichten
Brüssel/Gütersloh - 25.01.2011
Europas Rolle stärken
Die Absicherung der gemeinsamen Währung in Folge der Bankenkrise stelle die EU-Partner vor eine Zerreißprobe. Soll die Europäische Union ihre wirtschaftliche Dynamik und ihr Ansehen als starker Partner in globalen Fragen wiedererlangen und stärken, müssen ihre Politiker mehr denn je die Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft suchen. Dies war das Fazit des Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso auf dem Brüsseler Think-Tank- Dialog "Europe 3.0: Building a Viable Union".
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Gütersloh - 13.12.2010
Wie lässt sich der Euro retten?
Nach November 2008 veröffentlicht die Bertelsmann Stiftung heute einen weiteren "Zwischenruf" von Guy Verhofstadt, ehem. Belgischer Premierminister, der messerscharf die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Europäische Union analysiert.
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Brüssel - 08.09.2010
Transatlantische CEPI-Initiative in Brüssel: Bertelsmann Stiftung begrüßt Teilnehmer des ersten Jahrgangs zu ihrem zweiten Treffen
Gemeinsam mit der Bertelsmann Foundation in Washington D.C. begrüßte das Büro Brüssel der Bertelsmann Stiftung die Teilnehmer der Congressional European Parliament Initiative (CEPI) erstmals in der Hauptstadt Europas. Bestehend aus 20 Mitarbeitern von US- und EU-Abgeordneten mit den Arbeitsschwerpunkten Finanzmarktregulierung sowie Energie- und Klimapolitik, traf die transatlantische CEPI-Expertengruppe zum zweiten Mal zusammen. Im Vordergrund standen Themen, die das aktuelle Alltagsgeschäft der Parlamentsmitarbeiter auf beiden Seiten des Atlantiks maßgeblich prägen.
weiterPublikationen
Transformation Index 2010
Zum vierten Mal legt die Bertelsmann Stiftung ihren Transformation Index (BTI) vor. Das globale Ranking bewertet und vergleicht Transformationsprozesse weltweit auf der Grundlage von Ländergutachten. Der BTI informiert über den Stand von Demokratie und Marktwirtschaft.
1. Auflage, 2009
Broschur, mit CD-ROM
38,00 EUR
Details
Sustainable Governance Indicators 2011
Welche Reformen müssen Regierungen einleiten, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Gesellschaften zu sichern? Dieser Frage gehen die Sustainable Governance Indicators (SGI) nach.
1. Auflage, 2011
Broschur
32,00 EUR
DetailsAnsprechpartner
Adresse Brüssel
Büro Bertelsmann Stiftung
Résidence Palace
Rue de la Loi 155
B-1040 Brüssel
Belgien
Tel.: +32 2 280-2830
Fax: +32 2 280 3221
Neue Publikation
Europe in Dialogue: Solidarity: For Sale?
The social Dimension of the New European Economic Governance
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