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Das „Netzwerk: Soziales neu gestalten“ ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Akteuren in der Sozialwirtschaft. Ihr gemeinsames Fundament ist ihr Engagement für das Gemeinwohl und der Wille die Zukunft aktiv und gemeinsam zu gestalten. Die Aktivitäten in diesem Netzwerk werden auf die Themen fokussiert, die einen entscheidenden Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft haben. Dabei spielen die Themenfelder Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe eine große Rolle.

In der ersten Projektphase wird sich das Netzwerk schwerpunktmäßig mit den Fragen einer zukunftsfähigen Ausrichtung der Altenhilfe beschäftigen. Eine besondere Rolle spielen dabei innovative, gemeinwesenorientierte Wohn- und Betreuungsmodelle.

Durch die Professionalisierung und die teilweise Überregulierung im Sozialbereich sind die primären Hilfesysteme wie Familien und Nachbarschaftshilfen immer mehr aus dem Blickfeld geraten. Alle Netzwerkpartner teilen die Überzeugung, dass soziale Leistungen für die Zukunft einerseits dem Wunsch der Menschen nach Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zu entsprechen haben und andererseits nachhaltig zu sichern sind. Daher müssen sich soziale Leistungen verstärkt an Solidarität, Subsidiarität, sozialräumlichen Lösungen und bürgerschaftliche Eigenverantwortung orientieren. Eine solche Haltung stiftet letztendlich durch die Möglichkeit der Teilhabe auch bei den Menschen mehr Sinn als eine auf Versorgung und Konsum sozialstaatlicher Leistungen orientierten Einstellung. Vor diesem Hintergrund suchen alle operativen Netzwerkpartner nach ergänzenden Angebotsstrukturen zur stationären Versorgung.

Projektlaufzeit: November 2005 bis Frühjahr 2009

Projektbeschreibung

Videos

Memorandum des Netzwerks: Soziales neu gestalten (SONG)

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Lebensräume zum Älterwerden – Für ein neues Miteinander im Quartier

Die SONG-Netzwerkpartner haben fundierte Vorstellungen über wegweisende neue Ansätze von generationenübergreifenden Wohn- und Versorgungsmodellen in lokalen Quartieren entwickelt und erprobt. Ausgehend von dieser Erfahrungsbasis enthält das Memorandum konkrete Vorstellungen über die für deren Umsetzung notwendigen politischen und rechtlichen Erfordernisse für eine bedürfnisgerechte Gestaltung der Lebensräume und der Dienstleistungen für ältere Menschen im Gemeinwesen.

Sozialrechtsexpertise

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Sozialpolitische Neuorientierung und Neuakzentuierung rechtlicher Steuerung

In Ergänzung zu den umfangreichen wissenschaftlichen Studien und Fachkonferenzen des Netzwerks SONG skizziert Professor Thomas Klie von der Evangelischen Fachhochschule, Freiburg, eine neue Architektur unserer  sozialstaatlichen Rechtssystematik für den Steuerungsbereich der Pflege- und Altenhilfe. Ziel dieser Rechtsexpertise ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie niederschwellige Versorgungssettings eine größere Chance auf eine flächendeckende Umsetzung erhalten und somit Bestandteil eines nachhaltigen sozialen Infrastruktur-Mix werden können.

Themenhefte ''Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden''

Titel_1

Themenheft 1: Hilfe-Mix – Ältere Menschen in Balance zwischen Selbsthilfe und (professioneller) Unterstützung

Die Dienste und Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sind überwiegend darauf ausgerichtet, dem hohen Serviceanspruch der Leistungsempfänger mit fachkompetenten professionellen Hilfen zu entsprechen. Selbsthilfepotenziale werden dabei zu selten in den Versorgungsprozess integriert. Zur Schaffung neuer, kundenorientierter Angebote bedarf es zuerst eines Umdenkens. Entsprechende Positionen und Fragestellungen werden hierzu thematisiert.

Titel_2

Themenheft 2: Gemeinsam mehr erreichen – Lokale Vernetzung und Kooperation

Neue Angebote im Bereich der Altenhilfe werden häufig im Verbund von Kooperationspartnern konzipiert. Die Bildung von Netzwerken ermöglicht jedem Partner seine spezifischen Fachkompetenzen zugunsten des Klienten einzubringen. Relevante Fragestellungen hinsichtlich eines auf professionelle Steuerung abzielenden Netzwerkmanagements werden anhand von Praxisbeispielen erörtert.

Titel_3

Themenheft 3: Den neuen Herausforderungen begegnen - Mitarbeiter weiter qualifizieren

So wie die Arbeit im Bereich der sozialen Arbeit einem enormen Wandel unterliegt, so verändern sich auch die Anforderungen an die "Professionellen" der sozialen Arbeit. Aus- und Weiterbildung müssen sich diesen Anforderungen stellen. Neue Konzepte mit neuen Lehr- und Lerninhalten sind zu entwickeln und den handelnden Personen zur Verfügung zu stellen. Verschiedene praxiserprobte Konzepte werden hierzu vorgestellt.

Titel_4

Themenheft 4: Neue Wohnformen im Alter – Finanzierungsmöglichkeiten innovativ gestalten

Die aktuellen Entwicklungen in der Wohn- und pflegerischen Versorgung haben weitreichende Konsequenzen für die Geschäftspolitik und das operative Geschäft. Hierzu werden die damit verbundenen Finanzierungsfragen und -herausforderungen für Entscheidungsträger erörtert. Des Weiteren werden alternative Finanzierungswege und -instrumente beleuchtet.

Titel_5

Themenheft 5: Innovationen ermöglichen – Wirkungsorientiert steuern

Führung, Organisation, Qualitätsmaßstäbe, wirtschaftliche Kennzahlen und rechtliche Vorgaben beeinflussen entscheidend die Innovationsfähigkeit der Akteure. Wie müssen Sozialorganisationen und der Sozialstaat Steuerungsinstrumente und -anreize verändern, um sozialpolitischen Innovationen rasch und in der Breite zum Durchbruch verhelfen zu können? Die fördernden und hemmenden Faktoren bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Wohn- und Betreuungsformen werden dargestellt.

Weiterführende Themen und Projekte


Ansprechpartner
RothenHans-joerg Hans Jörg Rothen
Telefon:
+49 5241 81-81394
Netzwerkpartner
Handshake260x90

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Neuerscheinung
Cover: Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden, Band 3

Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden, Band 3

Seit Anfang der 90er Jahre wird das Konzept von gemeinschaftlichen Wohn-projekten diskutiert. Daran knüpft sich die Erwartung, dass sie zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beitragen können. Bislang ist über den Nutzen solcher Wohnanlagen allerdings wenig bekannt. Die vorliegende Analyse untersucht erstmals, in welchem Umfang Aktivitäten der Bewohner professionelle Unterstützung ersetzen können.

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Publikation
Cover: Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden, Band 2

Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden, Band 2

Unsere Publikation zeigt anhand von mehreren Fall-studien, wie Wohnprojekte die Versorgung von älteren Menschen gewährleisten können, ohne ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und ihre Selbstbestimmung einzuschränken.

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Publikation
Cover: Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden

Zukunft Quartier – Lebensräume zum Älterwerden, Band 1

Wohnkonzepte sind ein wichtiger Beitrag, um den demographischen und sozialen Herausforderungen gerecht zu werden: durch Vernetzung von Betreuungs- und Wohnangeboten, Erhalt der Eigenständigkeit und Unterstützung des selbst-ständigen Wohnens, durch Pflege im Wohnviertel und Unterstützung sozialer Netze. Die Grundlage des Buches "Zukunf Quartier" ist eine Stärken-Schwächen-Analyse von vier Wohnprojekten.

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