Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann
Präsident des Goethe-Instituts
Klaus-Dieter Lehmann wurde 1940 in Breslau geboren. Nach dem Studium der Physik und Mathematik legte er 1967 sein Diplom ab, 1970 bestand er sein Staatsexamen in Bibliothekswissenschaft. Danach arbeitete er drei Jahr lang als Fachreferent in der Hochschulbibliothek Darmstadt. Von 1973 bis 1978 war er erst stellvertretender Direktor, dann bis 1986 als Leitender Bibliotheksdirektor der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main und Direktor der Fachhochschule für Bibliothekswesen tätig. 1988 wurde er zum Generaldirektor der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main berufen. Mit der Einheit Deutschlands führte Klaus-Dieter Lehmann 1990 die Deutsche Bibliothek Frankfurt a. M. und die Deutsche Bücherei zur Deutschen Nationalbibliothek zusammen.
Von 1999 bis 2008 war er Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin, einer der größten Kultureinrichtungen der Welt. Zu ihr gehören 17 Museen, die Staatsbibliothek, das Geheime Staatsarchiv und eine Reihe von Forschungseinrichtungen. Lehmann ist Direktor des Board of Council on Library and Information Resources (USA) und Honorarprofessor (Wirtschaftsinformatik) an der Universität Frankfurt am Main. Am 1. April 2008 hat Klaus-Dieter Lehmann das Amt des Präsidenten des Goethe-Instituts übernommen.
1990 wurde er mit dem Ordre des Palmes Académiques und 1996 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 2001 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Ludwig-Maximilians-Universität München. Klaus-Dieter Lehmann hat zahlreiche Beiträge zu den Themen Informationsnetze, Bibliotheksbetriebslehre und Datenverarbeitung veröffentlicht. Er ist Herausgeber der Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie.
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