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Die Folgen von Globalisierung und Europäisierung wie auch die Komplexität moderner Wissensgesellschaften haben die Rahmenbedingungen modernen Regierens in Deutschland grundlegend verändert. Der Nationalstaat hat in den international verflochtenen Entscheidungsarenen seinen exklusiven Hoheitsanspruch eingebüßt. Gleichzeitig erfolgt demokratisches Regieren im modernen Staat immer weniger über hierarchische Steuerung, sondern über komplexe Aushandlungsprozesse zwischen staatlichen und nichtsstaatlichen Akteuren.  
Projektlaufzeit: Projekt beendet - 30.09.2010                                           
Nachfolgeprojekt: Politik gemeinsam gestalten

Projektbeschreibung

News

Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Günter Verheugen, Dunja Hayali, Anna Renkamp und Frank Frick (v.l.) bei der Präsentation des Strategie-Kompasses. Berlin - 21.05.2010

Mehr Strategie wagen in Politik und Zivilgesellschaft

Die "Drei-K-Frage" ist's, die über Erfolg oder Scheitern von Reformen und Change-Projekten entscheidet: Ausschlaggebend für das Ge- oder Misslingen sind die drei strategischen Dimensionen Kompetenz, Kommunikation und Kraft zur Durchsetzung. Diese Quintessenz aus Analysen und Studien der Bertelsmann Stiftung wurde mit Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung diskutiert.

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Grafik: Strategie Gütersloh - 23.04.2010

Mehr Strategie wagen – Erfahrungen aus Politik und Zivilgesellschaft

Schnelllebigkeit, permanente Kompromisszwänge und medialer Druck zur Politikinszenierung prägen heute das Regieren in einer globalisierten, wissensbasierten und komplexen Gesellschaft. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen sind von Veränderungen in ihrem Umfeld betroffen: reduzierte staatliche Fördermittel, wachsende Konkurrenz in ihrem „Markt“ und veränderte Anforderungen von Zielgruppen und Spendern beeinflussen ihr Handeln. Wo bleibt in diesem Kontext noch die Möglichkeit, strategisch und langfristig zu handeln?

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Gesellschaftsberatung

Gesellschaftsberatung: Ein neuer Akteur in der Politikberatung?

Unter dem Einfluss globaler Megatrends wie Globalisierung, demographischer Wandel, soziale Ungleichheit und Klimawandel sowie der damit verbundenen Abnahme von nationalen Handlungsspielräumen sieht sich Politik in modernen Wissensgesellschaften mit einem zunehmenden Maß an Komplexität und Unsicherheit konfrontiert. Nicht erst seit der Wirtschafts- und Finanzkrise wird externes Wissen zu einer immer bedeutenderen Ressource im politischen Prozess. Wie kann dieses Wissen effektiver in den politischen Prozess eingebracht werden? Wie können neue Wissensquellen und Akteure Steuerungsleistung und die Legitimationsbasis des politischen Systems beeinflussen? Welche Rolle kann, will und sollte dabei die Zivilgesellschaft spielen? Mit diesen und weitergehenden Fragestellungen setzt sich das Projekt "Optimierung politischer Reformprozesse" in einer Arbeitsgruppe mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Beratung vertieft auseinander und entwickelt gemeinsam Lösungsansätze.

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Publikationen

Strategieentwicklung

Strategieentwicklung in deutschen Staats- und Senatskanzleien: Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen

Wie kann die Regierungspolitik auf Landesebene stärker strategisch und zukunftsorientiert ausgerichtet werden? Wer sind die Vordenker und konzeptionellen Köpfe, die sich kreativ mit den gesellschaftlichen Themen von morgen auseinandersetzen? Wie laufen Strategieprozesse über Zukunftsthemen innerhalb der Regierungszentralen konkret ab? Wie sollte der „Strategieapparat“ aufgebaut sein, damit von ihm die nötigen Impulse für eine strategieorientierte Regierungspolitik ausgehen können?

 

Diese Fragen untersucht Dominic Schwickert von der Universität Münster in einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Dafür hat er die Leiter der Planungs- und Grundsatzeinheiten aus zehn deutschen Bundesländern interviewt. Die Publikation fasst die Ergebnisse der empirischen Studie zusammen und leitet daraus sieben Gestaltungsfelder ab, wie die Politik einer Landesregierung strategiefähiger werden könnte.

Publikation: ''Wie Politik von Bürgern lernen kann''

Die Auseinandersetzung um Stuttgart 21, Castortransporte, Schulreformen oder Rauchverbote zeigen eines: Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach politischer Mitsprache und Mitentscheidung ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neue Formen der Bürgerbeteiligung bieten neue Chancen für die Lösung von Problemen und die Akzeptanz von politischen Entscheidungen. Welche Potenziale eine frühe Einbeziehung der Bürger in die politische Entscheidungsfindung entfalten kann, zeigen die Beiträge „Politik braucht Gesellschaft: Der Bürger als politischer Berater“ und „Das Konzept der politikbezogenen Gesellschaftsberatung“.

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Cover

Organisierte Dialoge als Strategie

Wozu Beteiligungsverfahren? Und wie sind sie zu gestalten? Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit sich die Potenziale von Dialog und Bürgerbeteiligung tatsächlich entfalten können? 
Die Studie greift diese Fragen auf und fokussiert auf das Spannungsverhältnis zwischen politischer Strategie auf der einen Seite und Beteiligung der Bürger auf der anderen Seite. Der Autor Christopher Gohl (IFOK) zeigt auf, wie Strategie und Beteiligung sinnvoll miteinander verzahnt werden können und durch organisierte Dialoge die Akzeptanz in der Bevölkerung und die Qualität politischer Ergebnisse gesteigert werden können.

Mehr Strategie wagen

Mehr Strategie wagen

Wie schafft man es, im politischen Alltagsgeschäft trotz der Hektik vorauszudenken und Reformen langfristig zu planen? Welche sind die entscheidenden Faktoren, die ein Reformvorhaben zum Erfolg führen?


2. Auflage, 2010

Broschur, mit Poster

12,00 EUR

Details

Strategie wagen. Trainer-Leitfaden: Workshop für Veränderungsprozesse in nichtstaatlichen und gemeinnützigen Organisationen

Mit dem eintägigen Workshop „Strategie wagen“ will die Bertelsmann Stiftung einen einfachen Einstieg in die Strategiearbeit ermöglichen. Der Workshop unterstützt dabei, die eigene Organisation strategisch neu auszurichten und gesellschaftliche Veränderungsprozesse mit Partnern voranzubringen.

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Strategisch. Praktisch. Gut.

Strategisch. Praktisch. Gut.

Mit dieser Publikation lässt sich jede inhaltliche und strukturelle Veränderung einer nichtstaatlichen oder gemeinnützigen Organisation strategisch planen, durchführen und auf ihre Wirkung hin überprüfen.


2. Auflage, 2010

Broschur, mit Poster

15,00 EUR

Details

Cover der Broschüre

Die Kunst des Reformierens

Warum gelingt es einigen Regierungen, weitreichende Reformen erfolgreich umzusetzen und anderen nicht? Welche Faktoren sind tatsächlich entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg von Reformen? Die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Zukunft Regieren" geht diesen Fragen nach. Ein Vergleich der Gesundheits- und Rentenreformen in Frankreich, Österreich, Großbritannien und Schweden zeigt, dass trotz widriger Kontextbedingungen erfolgreiche Reformen möglich sind. Ein stabiler Reformkern, die Partizipation von Interessengruppen in der Entscheidungsphase und eine glaubhafte und verständliche Reformsprache sind wesentliche Faktoren, die den Erfolg beeinflussen.

Cover der Broschüre

Die Kunst des Reformierens - Anhang: Fallstudien

Warum gelingt es einigen Regierungen, weitreichende Reformen erfolgreich umzusetzen und anderen nicht? Welche Faktoren sind tatsächlich entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg von Reformen? Die aktuelle Ausgabe der Schriftenreihe "Zukunft Regieren" geht diesen Fragen nach. Ein Vergleich der Gesundheits- und Rentenreformen in Frankreich, Österreich, Großbritannien und Schweden zeigt, dass trotz widriger Kontextbedingungen erfolgreiche Reformen möglich sind. Ein stabiler Reformkern, die Partizipation von Interessengruppen in der Entscheidungsphase und eine glaubhafte und verständliche Reformsprache sind wesentliche Faktoren, die den Erfolg beeinflussen.

Cover: Lernen von Obama?

Lernen von Obama?

Spätestens seit Barack Obamas beispiellosem Wahlkampf gilt eine auf Dialog und Glaubwürdigkeit fußende Kommunikation als wesentliche Voraussetzung für politischen Erfolg. Dabei gewinnt das Internet immer mehr an Bedeutung. Das Buch "Lernen von Obama?" widmet sich digitaler politischer Kommunikation und untersucht Chancen und Risiken.


2. Auflage, 2009

Broschur

Details

Cover: Politische Reformprozesse in der Analyse

Politische Reformprozesse in der Analyse

Im aktuellen Band über politische Reformprozesse stehen vier Reformen auf dem Prüfstand der Experten: die Gesundheitsreform der Großen Koalition, die Agenda 2010, die Rentenreform der Regierung Schröder und die Steuerreform der Regierung Kohl.


1. Auflage, 2008

Broschur

Details

Veranstaltung

Gunter Thielen und Thomas de Maizière (v.l.n.r.)

Von der Beraterrepublik zur gut beratenen Republik

Politiker, Wissenschaftler und Journalisten diskutieren über die Zukunft der Politikberatung in Deutschland

Eingebunden in ein Umfeld globaler Verflechtung sehen sich politische Akteure heute mehr denn je mit komplexen Gestaltungsaufgaben konfrontiert. Gerade unter den Bedingungen der modernen Wissensgesellschaft ist damit "gutes Regieren" zunehmend abhängig von fundierter Expertise und externem Rat. Doch wird der Wissenschaft von der Politik häufig "Beratungsunfähigkeit" unterstellt, während viele Wissenschaftler die Politik für "beratungsresistent" halten.

Schwerpunkte

Strategietool für politische Reformprozesse

Die moderne Wissensgesellschaft und die fortschreitende Globalisierung setzten die deutsche Politik unter ständigen Modernisierungsdruck und Reformzwang. Erfolg oder Misserfolg hängen dabei entscheidend von der Strategiefähigkeit der politischen Reformakteure ab. Zentrales Anliegen des seit dem 1. Mai 2005 bestehenden Projektes "Optimierung Politischer Reformprozesse" ist es, politische Akteure dabei zu unterstützen, den ebenso vielfältigen wie komplexen Anforderungen strategischer Prozesssteuerung gerecht zu werden. Zu diesem Zweck wurde in dreijähriger Arbeit das "Strategietool für politische Reformprozesse" entwickelt, das im November 2008 in der gleichnamigen Publikation veröffentlicht und vorgestellt worden ist. 

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Weiterführende Themen und Projekte


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