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Gesundheit und Arbeitswelt

Ein Mann arbeitet in seinem Büro an einem Laptop.

Organisationen und Unternehmen sind mehr denn je auf die Ressource Mensch angewiesen. Gerade in einer wissensintensiven Hochtechnologiegesellschaft, wie sie in Deutschland vorliegt, und mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft, z.B. Demografischer Wandel, fortschreitende Globalisierung, gewinnt die Ressource Mensch zunehmend an Bedeutung. Immaterielle Werte stellen den entscheidenden Faktor für den Unternehmenserfolg dar. Daher ist es von grundlegender Bedeutung, sich auch mit der Nachhaltigkeit der humanen Arbeitskraft zu beschäftigen. Die Bertelsmann Stiftung setzte einen Schwerpunkt bei dem Themenfeld "Gesundheit und Arbeitswelt".

Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Forschung arbeiten bereits seit vielen Jahren an dieser Thematik. Ziel ist es unter anderem die Unternehmen für den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sensibilisieren sowie die die Arbeitssituation für die Beschäftigten zu verbessern. Vor diesem Hintergrund gründete die Bertelsmann Stiftung die Expertenkommission: "Die Zukunft einer zeitgemäßen betrieblichen Gesundheitspolitik". Diese beschäftigte sich nicht nur mit gesundheitlichen Fragen, sondern zeigte im Allgemeinen den Handlungsbedarf im Hinblick auf ökonomische, soziale und humane Anforderungen auf. Um die herausgestellten Handlungsfelder weiter zu begleiten und für diese auch in der gesellschaftliche Praxis zu vertiefen, wurde daraufhin gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung der Initiativkreis betriebliche Gesundheitspolitik ins Leben gerufen. Ergebnis war ein 10-Punkte-Programm zur Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch das Projekt Eine zeitgemäße betriebliche Gesundheitspolitik hat sich aus den Empfehlungen der Expertenkommission ergeben. Es widmet sich der Verbreitung und Verbesserung betrieblicher Gesundheitspolitik.

Um gesundheitliche Risiken früh zu erkennen und zu vermeiden, die für Mitarbeiter in Führungspositionen charakteristisch sind, zielte das Projekt Gesundheits-Check-Up für Führungskräfte unter anderem auf die Förderung von Präventionsprogrammen in Unternehmen.

Die Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung und INQA Gesunde Arbeitswelten im demografischen Wandel hatte zum Ziel, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit vor dem Hintergrund alternden Belegschaften langfristig zu erhalten. Ein wichtiger Schritt hierfür ist der Aufbau regionaler Kompetenznetze, die kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zum Wissen über betriebliche Gesundheitspolitik erleichtern.

Unternehmen agieren global. Standards für Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Verständnis von Führung in Unternehmen sind aber häufig kulturell und national geprägt. Demzufolge gibt es große Unterschiede im Umgang und in der Gestaltung dieser Faktoren. Dem Unternehmensnetzwerk Enterprise for Health (EfH), welches die Bertelsmann Stiftung aktiv unterstützt, geht es darum, Wissen zu diesen "weichen Faktoren" der Unternehmensführung zu verbreiten und für die Fachkräfte aus den Unternehmen - Personaler, Betriebsärzte und Führungskräfte - eine Wissensplattform zu sein. Hierbei stellt die (Weiter-)Entwicklung einer partnerschaftlichen Unternehmenskultur die notwendige Basis für eine vorbildliche betriebliche Gesundheits- und Personalpolitik dar.


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