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Gütersloh/Menden, 12.10.2009

Bonifatiusschüler aus Menden bei Ina Menzer in Rostock

Profiboxerin engagiert sich als Botschafterin für "Alle Kids sind VIPs" - im November zu Besuch in Menden

Die Schüler der Bonifatiusschule aus Menden, Marcel Piotrowski, Hendrik Röbert und Leonard Apel (v. l.), besuchten Ina Menzer in Rostock.
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Die Schüler der Bonifatiusschule aus Menden, Marcel Piotrowski, Hendrik Röbert und Leonard Apel (v. l.), besuchten ihre "Botschafterin" Ina Menzer in Rostock.

Sieg für Ina Menzer! Drei Schüler aus Menden hatten ihr ganz besonders die Daumen gedrückt. Sie besuchten die Profiboxerin bei ihrem letzten Training vor dem Kampf gegen Esther Schouten in Rostock. Ina Menzer hatte die drei Mendener Schüler Marcel Piotrowski, Hendrik Röbert und Leonard Apel - stellvertretend für die ganze Klasse - eingeladen, damit sie ihre "Botschafterin" persönlich kennen lernen konnten. Für einen Tag durften die drei den Alltag der Boxerin miterleben. Jetzt fiebert die ganze Schule Ina Menzers Besuch Anfang November in Menden entgegen.

Nicht nur im Sport ist Ina Menzer vielen ein Vorbild. Sie kennt die Anfangsschwierigkeiten, die Migrantenkinder erleben, wenn sie der Sprache des Landes nicht mächtig sind. Denn sie selbst kam im Alter von zehn Jahren aus Kasachstan nach Deutschland. "Sich hier durchzuboxen - so wie auch im Sport: das sind für mich die Parallelen", sagt die Boxerin. "Ob in der Schule oder im Sport: Disziplin und harte Arbeit sind wichtig."

Heute engagiert sich Ina Menzer als Botschafterin für die Initiative "Alle Kids sind VIPs". Die Bertelsmann Stiftung hat diesen Integrationswettbewerb 2008 ins Leben gerufen und setzt sich damit für faire Bildungschancen für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ein.

Die 5. Klasse der Bonifatiusschule gehört mit ihrem Projekt zu den Gewinnern dieses Wettbewerbes. Sie hatten für den benachbarten St.-Marien-Kindergarten in Menden ein Sportfest gestaltet. Dabei konnten insbesondere die Schüler mit Migrationshintergrund ihre Deutschkenntnisse spielerisch und in ungezwungener Atmosphäre verbessern.


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