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Logo Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor

Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor

Auftaktveranstaltung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! – Kommunen in Nordrhein-Westfalen beugen vor“ offiziell mit einer Auftaktveranstaltung vor mehr als 800 Wissenschaftlern, Experten und Praktikern aus Kommunalverwaltungen am 9. November 2011 im Theater Colosseum in Essen gestartet. Hannelore Kraft (SPD), Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung, unterzeichneten in Essen einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

„Es ist gemeinsames Ziel, Kindern und Jugendlichen ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen“, heißt es unter anderem in der Präambel des Vertrages. Die Förderung von Familien und Kindern ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wie auch ein zentrales Anliegen der Bertelsmann Stiftung. Für das neue Modellvorhaben sollen keine neuen Projekte aufgebaut, sondern vielmehr die bestehenden Kooperations-, Förder- und Interventionsstrukturen in den Städten und Gemeinden besser miteinander zu „Präventionsketten“ vernetzt werden.

„Wir müssen wegkommen von einem System, das den Städten und Gemeinden immer höhere soziale Lasten aufbürdet. Wir müssen hinkommen zu einem Konzept, das soziale Reparaturkosten gar nicht erst entstehen lässt“, erklärte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Essen. „Wir sehen einen dringenden Bedarf, die Dienstleistungen der verschiedenen Verantwortungsträger besser aufeinander abzustimmen. Allein von 2007 bis 2009 sind die direkten Sozialausgaben für Kinder und Jugendliche in NRW um 11,5 Prozent oder 255 Millionen Euro gestiegen“, unterstrich Dr. Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung, die Dringlichkeit einer künftigen Zusammenarbeit. Die Ministerpräsidentin weiter: „Unser Ziel sind vorbeugende Strukturen flächendeckend im ganzen Land, aufbauend auf den Erfahrungen der Modellkommunen.“ Deshalb ist das Hauptanliegen der beteiligten Partner die umfassende kontinuierliche wissenschaftliche Evaluierung des Modellvorhabens, um den „Wissenstransfer“ in alle nordrhein-westfälischen Kommunen zu gewährleisten.

Bis zum 15. Dezember 2011 hatten alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, ihre Strategien der Kinder- und Jugendhilfe vorzustellen und sich für eine Teilnahme an dem Vorhaben zu bewerben. Anfang 2012 werden auf der Grundlage eines bis dahin entwickelten Kriterienrasters zehn bis 15 Kommunen ausgewählt, die in einer ersten Phase bis 2015 an dem Modellvorhaben teilnehmen werden. Es ist beabsichtigt, das Projekt bis ins Jahr 2020 fortzusetzen.


Ansprechpartner
Porträt Christina Wieda Christina Wieda
Telefon:
+49 5241 81-81532
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