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Gütersloh, 08.07.2008

Transatlantisches Treffen in Berlin

Liz Mohn und Gunter Thielen diskutieren mit Henry Kissinger

Die Teilnehmer des Mittagessens mit Henry Kissinger und den Gastgebern Dr. Gunter Thielen und Liz Mohn
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Die Teilnehmer des Mittagessens mit Dr. Henry Kissinger und den Gastgebern Dr. Gunter Thielen und Liz Mohn.

In der vergangenen Woche traf sich das "Who is Who" der transatlantischen Szene in Berlin. Die Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft sowie die Verleihung des Kissinger Awards an George Herbert Walker Bush, den 41. Präsidenten der USA, waren Anlass für viele außenpolitische Experten, in die Hauptstadt zu kommen.

Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, und Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, luden am 4. Juli 2008 einen kleinen Kreis von Politikern und politischen Beratern ein, um gemeinsam mit Dr. Henry Kissinger die außenpolitischen Prioritäten für Europa und die USA nach den US-Präsidentschaftswahlen zu diskutieren.

Die Teilnehmer der Veranstaltung waren sich einig, dass die Themen Afghanistan, Irak und Iran sowie die Frage des Umgangs mit Russland ganz oben auf der Agenda stehen. Zwar sind bei den beiden amerikanischen Präsidentschaftsbewerbern Unterschiede in der ein oder anderen außenpolitischen Frage durchaus erkennbar, allerdings bestand breiter Konsens in der Runde, dass unabhängig davon, ob nun der Republikaner McCain oder der Demokrat Obama ins Weiße Haus einziehen, die Erwartungshaltung an die amerikanische Regierung realistisch bleiben sollte. So oder so würde von den Europäern und insbesondere von der deutschen Regierung ein stärkeres Engagement auch im militärischen Bereich an den Brennpunkten der Welt erwartet.

An der Diskussion nahmen unter anderem der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Eckart von Klaeden, der neue Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Botschafter Wolfgang Ischinger, der stellvertretende BND-Präsident, Arndt Freytag von Loringhoven, sowie Klaus Scharioth, der deutsche Botschafter in den USA, teil.

Am Abend zuvor fand in der American Academy in Berlin die Verleihung des Henry Kissinger Awards an George W. Bush, den Vater des amtierenden US-Präsidenten, statt - im Beisein des Namensgebers des Preises, sowie von Liz Mohn und rund 200 weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und den Medien.

Den Abschluss der Woche bildete die Eröffnung der amerikanischen Botschaft am 4. Juli 2008 in Berlin, an der Liz Mohn und Gunter Thielen ebenfalls teilnahmen.


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Porträt Annette Heuser Annette Heuser
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