Projekte
Europas Zukunft
Europas Zukunft
Europa muss sich nach innen stabilisieren und nach außen als zukunftsfähig erweisen. Darum geht es zurzeit in den politischen Debatten um "Europas Zukunft".
Projektlaufzeit: 01.01.2008-31.12.2010
ProjektbeschreibungAktuelles aus unserer Arbeit
Commission on the Black Sea
Zweiter Policy Report jetzt online: Sicherheit in der Schwarzmeer-Region
Regionale Spannungen, Rohstoffe und geopolitische Rivalitäten machen die Schwarzmeer-Region zu einem strategisch wichtigen, aber auch heiklen Gebiet. Es fehlen Strukturen einer Zusammenarbeit, die Konflikten Einhalt gebieten könnten. Die Sicherheit in der Region ist demzufolge mannigfaltig bedroht, von zwischenstaatlichen Konflikten am einen Ende der Skala bis zu Schmuggel am anderen. Mitat Çelikpala, Associate Professor of International Relations an der TOBB Economy and Technology University in Ankara, ist Autor der zweiten von vier Berichten, die von der Commission on the Black Sea vorgelegt werden (in englischer Sprache). Çelikpala betrachtet die Region als politisch, historisch und geographisch geteilt.
Commission on the Black Sea
Ende Januar kamen auf Einladung der "Commission on the Black Sea" 80 Fachleute und politische Entscheidungsträger im Auswärtigen Amt in Berlin zusammen, um über den gegenwärtigen Stand der Beziehungen im Schwarzmeerraum und Zukunftsperspektiven für diese europäische Region zu sprechen.
weiter
Europa ist kein Top-Thema
Armando Garcia beobachtet spanische Medien
Fast schon ist es Routine: Zum vierten Mal hat Spanien am 1. Januar dieses Jahres den EU-Ratsvorsitz übernommen. Wer nun aber erwartet, dass dieses Amt im Land eine Debatte über europäische Themen oder die Europapolitik angestoßen hätte, täuscht sich. Wichtiger sind den Spaniern der Umgang mit der Beschäftigungskrise und die Debatte um mehr Autonomie für Katalonien, wie unser Kollege Armando Garcia in den Medien des Landes verfolgt hat. Seine Beobachtungen hat er in einem Artikel für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift "Internationale Politik" (IP) zusammengefasst.
14.12.2009, Deutsch-Polnische Zusammenarbeit auf dem Prüfstand
Dominik Hierlemann beim Wissenschaftssymposium in Münster
Anlässlich des 20jährigen Bestehens einer institutionalisierten Partnerschaft der Wirtschaftsuniversität Krakau und der Fachhochschule Münster fand in Münster ein zweitägiges Wissenschaftssymposium statt. Die Dinner Speech hielt Dominik Hierlemann, Programm "Europas Zukunft". Vor Wirtschaftswissenschaftlern und weiteren zahlreichen Gästen sprach er über das gesellschaftliche und politische Verhältnis von Deutschland und Polen und dessen Bedeutung für die Europäische Union.
Pressemitteilungen
Gütersloh - 04.06.2009
Europakritik wird schick!
Gehen sie nun wählen oder nicht? Jüngste Meinungsumfragen wollen wissen, dass die Wahlbeteiligung bei den Europawahlen nun doch nicht so katastrophal ausfallen wird, wie in den letzten Wochen befürchtet. Doch, ob nun 35% oder 45%, die Wahlenhaltung großer Teile der Bevölkerung beflügelt - weitgehend unbemerkt - europaweit politische Strömungen, die die große Mehrheit des Wahlvolks mit Sicherheit nicht wünscht: Nationalistische Anti-Europäer, Anti-Demokraten und Populisten jeder Coleur. In einer aktuellen Analyse zeigt die Bertelsmann Stiftung, wie die Kritik an Europa inzwischen schick wird und wie ungeschickt hilflos die pro-europäische Mehrheit in der Politik damit umgeht.
weiter
Berlin/Gütersloh - 27.04.2009
Bürger entwickeln Programm für Europa
Mit großer Mehrheit hat das BürgerForum Europa rechtzeitig vor der Europawahl am 7. Juni diesen Jahres ein 16 Punkte umfassendes BürgerProgramm verabschiedet. Höchste Priorität hat dabei aus Sicht der Bürger die Neuordnung der Finanzmärkte, gefolgt von dem Wunsch nach mehr Transparenz der europäischen Entscheidungsprozesse, einer gleichen und freien Bildung für alle und der Forderung eines nachhaltigen Energiekonzeptes der Europäischen Union.
weiter
Berlin/Gütersloh - 13.02.2009
Deutsche wünschen sich "Vereinigte Staaten von Europa"
Hoher Besuch beim Start des "BürgerForums Europa". Bundeskanzlerin Angela Merkel kam auf Einladung der Bertelsmann Stiftung und der Heinz-Nixdorf-Stiftung, um mit 350 Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland über die Zukunft Europas, Stärken, Schwächen und Chancen zu diskutieren.
weiter
Gütersloh - 08.02.2009
Deutsche sagen "Ja" zu Europa - fordern aber mehr direkte Beteiligung
Vier Monate vor dem Wahltermin wissen mehr als zwei Drittel der Deutschen nicht, dass im Juni das Europaparlament gewählt wird. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Danach wollen nur 43 Prozent der Befragten mit Sicherheit an der Wahl teilnehmen. Generell wünschen sich die Bürger mehr Chancen zur Beteiligung, etwa Direktwahlen eines EU-Präsidenten oder EU-weite Volksbegehren. Um sich in Zukunft stärker zu engagieren, werden neue Möglichkeiten der Beteiligung gesucht. Zwei Drittel der Bürger lassen ihre Bereitschaft erkennen, sich selbst für Europa zu engagieren. Am kommenden Freitag starten Bertelsmann Stiftung und Heinz-Nixdorf-Stiftung ein "Bürgerforum Europa", in dem interessierte Bürger ein Programm zur Weiterentwicklung der Europäischen Union ausarbeiten werden.
weiter
Gütersloh - 11.12.2008
Iren wollen in der EU bleiben
Zu 92 Prozent befürworten die Iren den Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union (EU); nur fünf Prozent sprechen sich für einen EU-Austritt aus, obwohl die Iren den EU-Verfassungsvertrag von Lissabon Mitte Juni mehrheitlich ablehnten. Das ergab eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Sowohl in den vier größten EU-Mitgliedsstaaten als auch in den als europaskeptisch geltenden Ländern Österreich und Polen plädiert nur eine Minderheit für den Austritt ihrer Staaten aus der EU - beispielsweise sind es in der Bundesrepublik nur 12 Prozent.
Gütersloh - 13.11.2008
Bertelsmann Stiftung: Bei IWF-Reform Schwellenländer stärken und EU-Stimmrechte bündeln
Mit Blick auf den Weltwirtschaftsgipfel am kommenden Wochenende in den USA fordert die Bertelsmann Stiftung mehr Gewicht für die Schwellenländer beim Internationalen Währungsfonds (IWF). In einem Positionspapier empfiehlt die Stiftung, dafür die Sitze und Stimmrechte der Europäischen Union zu begrenzen und zu bündeln. "Auf diese Weise stärkt die EU auch ihr Gewicht bei der Gestaltung des internationalen Währungs- und Finanzsystems", erläutert Dr. Robert Vehrkamp, Direktor des Europaprogramms der Stiftung.
Publikationen
Ansprechpartner
Projektteam
Spotlight Europe
Europas neue Machtbalance
Seit Anfang Dezember ist der Vertrag von Lissabon in Kraft. Nach langem Ringen gibt es für die EU ein neues Machtgefüge. In einer Grafik zeigen wir in unserem "spotlight europe", wie sich die EU neu ins Gleichgewicht bringen muss. "Europas neue Machtbalance" zeigt mit einem Augenzwinkern, welche Chancen und welches Konfliktpotenzial im Vertrag von Lissabon angelegt sind.









