Projekte
Qualität in integrierten Versorgungsstrukturen
Vernetzen, koordinieren und integrieren – immer mehr Leistungserbringer schließen sich in Gemeinschafts- und Teilgemeinschaftspraxen, in Verbänden, Genossenschaften und Praxisnetzen oder auch Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) zusammen. Doch inwiefern gehen mit den neuen Organisationsstrukturen auch tatsächlich bessere Prozesse und Ergebnisse der Gesundheitsversorgung einher? Das ist für Patienten, Krankenkassen und selbst für die beteiligten Ärzte oft nur schwer zu erkennen. Hier setzt das Projekt "Qualität in integrierten Versorgungsstrukturen" an. Ziel ist es, gemeinsam mit Pilot- und Expertengruppen hilfreiche Ansätze und Strategien für eine Weiterentwicklung der Qualität in integrierten Versorgungsstrukturen zu erarbeiten.
In einem ersten Schritt wurden Qualitätsindikatoren für integrierte Versorgungsanbieter wie MVZ oder große fachübergreifende Gemeinschaftspraxen entwickelt. Mit dem Projektbaustein soll eine Grundlage für indikatorenbasierte Qualitätsmanagement-Systeme geschaffen werden.
Im zweiten Projektmodul wurde die zukünftige Rolle und Bedeutung vernetzter Strukturen in der ambulanten Versorgung analysiert. Es wurden Szenarien erstellt, die unterschiedliche Entwicklungspfade für die ambulante Versorgung beschreiben. Vor deren Hintergrund wurde insbesondere die künftige Bedeutung von Praxisnetzen mit Hilfe einer Expertenbefragung bewertet. Der Ergebnisbericht steht als Download zur Verfügung.
Projektlaufzeit: 01.01.2008 – 31.12.2010
Projektbeschreibung












