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Familienpolitik rangiert auf der politischen Agenda weit vorne und gilt als Zukunftspolitik. Allerdings passen die Anforderungen von Arbeitswelt und die individuelle Lebensorientierung von Beschäftigten oft noch nicht zusammen. Erwartungen und Erfordernisse von Menschen und Unternehmen müssen daher aus beruflicher, familiärer und individueller Sicht zusammengebracht werden. Dazu ist eine realistische Architektur der  Infrastruktur ebenso notwendig wie die Bereitschaft der Arbeitnehmer, eigene Initiativen in Work-live-Balance Konzepte einzubringen.

Die Bertelsmann Stiftung will diese Prozesse unterstützen. Wir helfen Führungskräften in Unternehmen, wie sie sich zu Experten für eine familien- und work-life-balance-orientierte Personalpolitik qualifizieren können. Wir zeichnen einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für kreative und eigeninitiative innovative Lösungen in der Balance von Beruf, Familie und Privatleben aus. Stakeholder aus Wirtschaft, Verbänden, Kammern und Kommunen werden qualifiziert, ihrerseits regionale Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsprogramme zu etablieren.

Wir unterstützen die Metropolregion Nürnberg bei ihrer Entwicklung zur familienfreundlichsten Wirtschaftsregion.

Projektpartner sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Wirtschaftsverbände, Kammern, der Arbeitskreis Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Initiative für Beschäftigung, sowie Familienbündnisse.

Projektlaufzeit: 01.07.2003 - 30.06.2011

Projektbeschreibung

Aktuelles

Gütersloh - 24.11.2009

Familienfreundlichkeit ist nicht länger ein Schönwetterthema für Unternehmen in OWL

Fünf von 31 teilnehmenden Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh wurden am Dienstagabend als Sieger des Wettbewerbs "familie gewinnt" im Kreishaus Gütersloh für herausragende Ideen, Konzepte und Impulse zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet. In vier Kategorien nach Firmengröße und einer weiteren für öffentliche Körperschaften wurde je ein Unternehmen prämiert, das sich für seine Mitarbeiter besonders einsetzt und damit beispielhaft für andere Betriebe ist.

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Prof. Klaus Hurrelmann, Renate Schmidt, Karin Schlautmann, Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Martin Spilker, Liz Mohn, Barbara von Würzen, Prof. Ulrike Detmers, Prof. Rita Süssmuth, Dr. Christian Lüdke und Amelie Fried (v.l.) Gütersloh - 17.11.2009

Rollenbilder und Selbstverständnis junger Männer und Frauen verschieben sich immer stärker

Wie sehen die Rollenbilder junger Männer und Frauen in der Zukunft aus? Wie können junge Frauen und Männer auf ein Leben mit Kindern und eine Balance von Familie und Beruf vorbereitet werden? Darüber diskutierten die Mitglieder der Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung vergangene Woche unter der Leitung von Amelie Fried mit Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance.

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Gruppenbild des Treffens Gütersloh - 30.05.2009

Balance von Familie und Arbeitswelt - Fortschritte durch innovative Tarifpolitik und Betriebsvereinbarungen?

Über den Stellenwert und Einfluss von Tarifpolitik und Betriebsvereinbarungen auf die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie, diskutierten am Mittwoch vergangener Woche unter der Moderation von Amelie Fried die Mitglieder der Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung in Berlin mit Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und dem Betriebsratsvorsitzenden von Merz Pharma Dr. Rüdiger Koch.

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Weitere Pressemitteilungen und Nachrichten

Projektnachrichten

27.05.2009

Neues Unterhaltsrecht

Umfrage: Folgen des neuen Unterhaltsrechts noch unbekannt

Bertelsmann Stiftung zieht Zwischenbilanz: Vorrang des Kindeswohls gegenüber Unterhaltsansprüchen des Ex-Partners wird positiv beurteilt
Das neue Unterhaltsrecht ist in der Bevölkerung noch weitgehend unbekannt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Nur 17 Prozent der befragten Mütter und Väter mit Kindern kennen die Details der neuen Gesetzgebung. Selbst in der Gruppe der Zahler und Empfänger von Unterhalt kennt nur jeder Dritte das Gesetz genauer. Offenbar haben sich auch die wenigsten Eltern bisher mit den kurz- und langfristigen finanziellen Folgen sowie den Auswirkungen auf den Lebensstandard oder den Ansprüchen aus dem Versorgungsausgleich und der gesetzlichen Rentenversicherung auseinandergesetzt.


 

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03.03.2009

Qualifizierung zum ''MANAGER work-life-competence'' erfolgreich gestartet

Die strategische Verankerung des Themas "work & life" in die Unternehmens- und Führungskultur ist in Zeiten des demographischen Wandels ein zentraler Bestandteil für Unternehmen. Die erste Botschaft der am Donnerstag in den Räumen der Bertelsmann Stiftung gestarteten Qualifizierung zum "MANAGER work-life-competence", lautete: qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und langfristig binden. 23 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus 12 Unternehmen nehmen an dem bundesweiten Pilotprojekt des Projekts "Balance von Familie und Arbeitswelt" in Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium von Februar bis November 2009 teil.

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weitere Projektnachrichten

Neues aus dem Projekt

Work-Life-Balance-orientiertes Personalmanagement

Führungskräfte und Personalverantwortliche aus Unternehmen in ganz Deutschland sind eingeladen, sich zu Experten für die Entwicklung und Etablierung passgenaue Work-Life-Balance Konzepte ausbilden zu lassen. Die Bertelsmann Stiftung und das Bundesfamilienministerium geben, aufbauend auf einem erfolgreichen NRW-Pilotprojekt, 20 Teilnehmern die Möglichkeit im Rahmen eines modularen Lernprogramms Wissen und Praxis zum größtmöglichen eigenen und betrieblichen Nutzen zu verbinden.

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Mentoren unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familienorientierung und Wirtschaftlichkeit sind keine unüberwindbaren Hürden für Betriebe. Dort wo sie zu hoch sind, können Mentoren helfen, Wege entwickeln, für Unternehmen und Mitarbeiter, unter Berücksichtigung betrieblicher Belange, dynamische Modelle zur Vereinbarkeit zu gestalten. Ein Praxisleitfaden der Bertelsmann Stiftung zeigt, wie Unternehmen dies bereits erreicht haben und andere es noch erreichen können.

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11.02.2009

Wirtschafts- und Arbeitsminister Jurk startet 2. Landeswettbewerb SAXplus

"Familienfreundlichkeit hat auch in Sachsen immer Konjunktur"

Bereits zum zweiten Mal wird der Freistaat Sachsen kleine und mittelständische sächsische Unternehmen auszeichnen, bei denen Familienfreundlichkeit über gesetzliche oder tarifliche Regelungen hinaus geht. 22 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich mit ihren Konzepten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf um den Staatspreis SAXplus Pro Familie Top Unternehmen beworben. Angesichts der für viele Unternehmen gegenwärtig sicher nicht ganz einfachen Lage überrascht die breite Resonanz. Die Bewerber zeigen, dass Familienfreundlichkeit ein entscheidender Faktor für nachhaltigen Erfolg ist, denn Familienfreundlichkeit und unternehmerischer Erfolg sind kein Widerspruch.

Nach der formalen Prüfung der eingegangenen Bewerbungen wird eine neunköpfige, hochkarätig besetzte Jury im April über die Preisträger in drei Unternehmensgrößenkategorien entscheiden. Die besten Strategien und Konzepte werden nicht nur ausgezeichnet, sondern auch öffentlich gemacht, um damit möglichst vielen Unternehmen wertvolle Anregungen zu geben."

 

Wettbewerb SAXplus

Weiterführende Themen und Projekte


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