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Im Fokus: Israel / Palestina, Iran, Irak, der Golfkoopertaionsrat (GCC) und der euro-mediterrane Raum

Ziel des Projektes ist Think-Tanking und Politikberatung zur Weiterentwicklung der europäischen Nahost- und Mittelmeerpolitik.

Projektstart: 01.01.1999

Projektbeschreibung

Aktuelles

Westerwelle fordert stärkeres Engagement für die arabische Welt

Deutschland und die EU sollten den Wandel in der arabischen Welt durch Projekte mit klaren sozialen und wirtschaftlichen Perspektiven für die Region unterstützen. Zum Auftakt einer Konferenz der Bertelsmann Stiftung im marokkanischen Rabat forderte Außenminister Guido Westerwelle stärkeres Engagement für diese Ziele: "Von der EU-Kommission erwarten wir mutige Vorschläge zur Europäischen Nachbarschaftspolitik, die wir gemeinsam mit unseren Partnern im Süden des Mittelmeers weiter entwickeln wollen."

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Euro-Mediterrane Partnerschaft: Super-Vision im Trippelschritt

2010 sollte die Euro-Mediterrane Freihandelszone vollendet sein, Europa mit seinen Nachbarn im Süden eine gemeinsame Zone des Friedens, der Sicherheit und des Wohlstandes geschaffen haben. So hatten es 1995 unter spanischer EU-Ratspräsidentschaft die Staats- und Regierungschefs der EU und ihre Amtskollegen aus Israel, der Türkei und acht arabischen Ländern in Barcelona beschlossen. Mit dem Barcelona-Prozess wollte die EU endlich die Problemfelder Migration, Armut, Terrorismus, Demokratiedefizit und Nahostkonflikt gemeinsam mit den südlichen und östlichen Mittelmeeranrainern in einer einheitlichen Kooperationsstruktur angehen. Doch der Barcelona-Prozess erlahmte rasch.

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Die Initiativen der Union für das Mittelmeer

Die Union für das Mittelmeer wurde erst vor zwei Jahren gegründet und scheint doch schon zu stagnieren. Zu unterschiedlich und unvereinbar sind die Interessen der Mitgliederstaaten. Dabei ist die Mittelmeerpolitik zu wichtig für Europa, als dass es sich diese Blockaden leisten könnte, und es gibt durchaus Beispiele, bei denen die Mittelmeer-Zivilgesellschaft vorbildlich an gemeinsamen Projekten arbeitet.

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Hoffnung und Skepsis, Chancen und Risiken - Die direkten israelisch-palästinensischen Verhandlungen gehen in die Region

Nach dem Start in Washington setzen Israels Premier Netanyahu und Palästinenserpräsident Abbas ihre direkten israelisch-palästinensischen Verhandlungen um eine Lösung des Nahostkonfliktes am 14. Und 15. September im ägyptischen Badeort Sharm El-Shaikh fort. Nach dem Scheitern des Gipfels von Camp David (Präsident Clinton) im Jahre 2000 und dem ergebnislosen Annapolis-Prozess (Präsident Bush) von 2007 ist es nun das 3. Mal, dass sich ein US-Präsident (Präsident Obama) wieder intensiv im israelisch-palästinensischen Konflikt engagiert. George Mitchell, der erfahrene Nordirland-Konfliktschlichter, und US-Außenministerin Hillary Clinton sind Obamas Chef-Vermittler.

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Nachrichten

Tempelberg in Israel Gütersloh - 08.09.2010

Naher Osten: Der Frieden bleibt ein langer Weg

Mitte September setzen Israelis und Palästinenser die Verhandlungen um die Lösung des Nahostkonfliktes fort. Den Beginn ihrer direkten Gespräche Anfang September in Washington haben der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Kontrahent Palästinenserpräsident Mahmud Abbas positiv bewertet. Alles scheint auf einen friedlichen Kompromiss hinauszulaufen.

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Gütersloh - 25.05.2009

"Tapfer und Ermutigend" - Nach den Wahlen im Irak

Die erste Hürde ist genommen. Die Iraker haben zum ersten Mal in freien Wahlen ein nationales Parlament gewählt - trotz massiver Bedrohung durch Bombenattentate und Boykottaufrufe immerhin mit einer Beteiligung von 60 Prozent. Doch wenn der Wandel zu einem demokratisch befriedeten Land gelingen soll, müssen noch in diesem Jahr vier weitere Hürden überwunden werden: Erstens muss sich das jetzt gewählte Übergangs-Parlament auf einen Präsident und zwei Stellvertreter einigen, die eine neue Übergangs-Regierung ernennen. Als nächstes muss dieses Parlament einen endgültigen Verfassungsentwurf ausarbeiten, über den das Volk in einem Referendum abstimmen wird. Und schließlich sollen auf Grundlage dieser Verfassung anschließend Wahlen zu einem National-Parlament stattfinden, dass dann die endgültige Regierung wählen wird.

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Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, spricht zu den Teilnehmern der Kronberger Gespräche in Riad. Gütersloh - 19.05.2009

EU und Golfstaaten: Krisen gemeinsam lösen

Wähle Deinen Begleiter gut aus, bevor Du auf Reisen gehst: Mit diesen aufmunternden Worten eines arabischen Sprichwortes beendete Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Riad seine Auftaktrede zu den 12. Kronberger Gesprächen der Bertelsmann Stiftung. Wie sich im Verlauf dieser zwei Tage zeigen sollte, wurde das Sprichwort im Saal durchaus willig befolgt.

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Publikation

Cover: Bound to Cooperate - Europe and the Middle East

Bound to Cooperate - Europe and the Middle East

What interests does Europe pursue in the Middle East? How could inter-regional relations best be organised?


1. Auflage, 2000

Broschur

Details

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