Projekte
Europas Zukunft
Europas Zukunft
Europa muss sich nach innen stabilisieren und nach außen als zukunftsfähig erweisen. Darum geht es zurzeit in den politischen Debatten um "Europas Zukunft".
Projektlaufzeit: 01.01.2008-31.12.2010
ProjektbeschreibungAktuelles aus unserer Arbeit
''Making the European Union work''
Bericht zur Europäischen Wirtschaftsregierung in Berlin vorgestellt
Die Bertelsmann Stiftung stellte heute in Anwesenheit der nordrhein-westfälischen Europaministerin Angelica Schwall-Düren den Bericht „Making the European Union work – Issues of Economic Governance Reform“ in Berlin vor.
Auf Initiative der Bertelsmann Stiftung diskutierte seit dem Frühjahr 2010 eine europäische Expertengruppe Chancen und Risiken der Finanz- und Eurokrise sowie die sich daraus ergebenden Herausforderungen für Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationalen Währungsfonds. Im Mittelpunkt der Debatten stand die Suche nach Lösungsoptionen. Mit dem im Bericht angestellten Überlegungen u.a. zu Mechanismen zur Verhinderung erneuter Krisen, möglichen Sanktionen im Falle der Nichteinhaltung bestimmter Regeln, einem Doppelmandat der Europäischen Zentralbank, oder einem wie auch immer gearteten Europäischen Währungsfonds möchte die Stiftung die öffentliche Debatte bereichern.
Die Präsentation fand in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin statt. Ministerin Schwall-Düren bekannte sich in ihrer Eröffnung deutlich zu einem europäischen föderalen Staat und einer proeuropäischen Lösung der mit zunehmender makro-ökonomischer Koordinierung einhergehenden Herausforderungen.
3. Deutsch-Polnische Medientage in Dresden - "Deutschland und Polen - Partner im Osten"
In Dresden fanden im Zeitraum 07.-09.06.2010 zum dritten mal die Deutsch-Polnischen Medientage unter der Überschrift "Deutschland und Polen - Partner im Osten" statt. Behandelt wurden die Beziehungen zu Russland und den östlichen Nachbarstaaten der Europäischen Union: Belarus, Moldau und Ukraine.
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Die EU und ihre östlichen Nachbarn
Expertentreffen in Warschau
Heute fand in Warschau ein Expertentreffen "European Union and its Eastern Neighbours. Challenges and new chances of policy shaping" in Kooperation mit dem polnischen Think Tank DemosEuropa und dem Warschauer Büro der Heinrich Boell Stiftung statt. Dieses erste internationale Expertengespräch diente der Vorbereitung der polnischen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2011. Im Zentrum der Diskussion standen die Östliche Partnerschaft und die Ostpolitik der EU.
Die Bertelsmann Stiftung hat bereits mehrere EU-Ratspräsidentschaften erfolgreich inhaltlich begleitet.
Europa im Dialog mit seiner "Chancenregion" in Nahost
Netzwerk-Treffen von europäischen und golf-arabischen Stiftungen
Gestern und heute trafen sich in Berlin die Mitglieder des Al-Jisr-Netzwerkes. Das Netzwerk aus 20 europäischen und golf-arabischen Stiftungen und Think-Tanks unter Leitung des Gulf Research Centers in Dubai wurde ins Leben gerufen, um den Dialog der Vertreter der Zivilgesellschaften im Nahen Osten zu fördern. Finanziert von der EU-Kommission, bearbeitet und diskutiert es gemeinsame Interessen. Fazit des Treffens, das sich den Themen Sicherheit und Kooperation widmete: Kooperation braucht Sicherheit, die instabile Lage im Irak, im Jemen und im Iran bedroht die Sicherheit in der Golfregion. Es gibt kein Dialog- und Kooperationssystem in der Region selbst. Anstöße müssen von außen kommen.
Commission on the Black Sea
Zweiter Policy Report jetzt online: Sicherheit in der Schwarzmeer-Region
Regionale Spannungen, Rohstoffe und geopolitische Rivalitäten machen die Schwarzmeer-Region zu einem strategisch wichtigen, aber auch heiklen Gebiet. Es fehlen Strukturen einer Zusammenarbeit, die Konflikten Einhalt gebieten könnten. Die Sicherheit in der Region ist demzufolge mannigfaltig bedroht, von zwischenstaatlichen Konflikten am einen Ende der Skala bis zu Schmuggel am anderen. Mitat Çelikpala, Associate Professor of International Relations an der TOBB Economy and Technology University in Ankara, ist Autor der zweiten von vier Berichten, die von der Commission on the Black Sea vorgelegt werden (in englischer Sprache). Çelikpala betrachtet die Region als politisch, historisch und geographisch geteilt.
Pressemitteilungen
Gütersloh - 29.04.2013
Deutschland profitiert vom Euro
Deutschland profitiert in erheblichem Maß vom Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Modellrechnung der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. "Die Mitgliedschaft Deutschlands in der Währungsunion reduziert die Kosten des internationalen Handels und schützt vor starken Wechselkursschwankungen", sagte Vorstandsvorsitzender Aart De Geus.
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Washington, DC / Gütersloh - 18.04.2013
Optimismus über die Aussichten eines transatlantischen Freihandelsabkommens
Führende Eliten in Wirtschaft und Politik sowohl in Europa wie in den Vereinigten Staaten sind optimistisch, dass die Europäische Union und die USA schon bald zu einem Freihandelsabkommen kommen werden. Dies ergab eine transatlantische Expertenbefragung der Bertelsmann Stiftung, die heute in Washington veröffentlicht wurde.
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Gütersloh/Brüssel - 17.10.2012
Euro-Austritt Griechenlands könnte weltweite Wirtschaftskrise auslösen
Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro trägt das Risiko eines europäischen und sogar internationalen Flächenbrandes und könnte eine weltweite Wirtschaftskrise zur Folge haben. Zu den Betroffenen würden nicht nur die Südeuropäer oder die Mitglieder der EU sondern auch die USA, China und andere Schwellenländer gehören.
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Gütersloh/Berlin - 17.09.2012
Skepsis bei den Deutschen: Was bringt die EU?
Viele Bundesbürger zeigen sich angesichts der Euro-Krise zunehmend skeptisch über die möglichen Vorteile, die ihnen Europa bietet. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen vergleichenden Bevölkerungsumfrage in Deutschland, Frankreich und Polen durch die deutsche Bertelsmann Stiftung.
Gütersloh/Berlin - 10.09.2012
Verfassungswidrig? Nicht der ESM!
Der Europäischen Stabilisierungsmechanismus ESM ist in seiner rechtlichen Ausgestaltung nicht verfassungswidrig. Zu dieser Auffassung kommt eine Studie des Berliner Europarechtswissenschaftlers Christian Calliess, Professor für Öffentliches Recht und Europarecht an der Freien Universität Berlin, im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
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Gütersloh - 30.08.2012
Neue Verschuldungsregel für Europa
Mit dem im März dieses Jahres von der EU beschlossenen Fiskalpakt werden vorhandene Wachstumspotenziale nicht ausgeschöpft. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung und der Prognos AG. Kritisiert werden insbesondere die beschlossenen Maßnahmen für eine europäische Schuldenbremse. Die Regelung sei langfristig zu restriktiv, kurzfristig zu lax und würde länderspezifische Gegebenheiten nicht berücksichtigen.
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Spotlight Europe
Seit der Griechenland-Krise arbeitet die Europäische Union an einer umfassenden Economic-Governance-Architektur. Die gemeinsame Geldpolitik in der Währungsunion soll durch eine stärkere wirtschafts- und fiskalpolitische Koordinierung flankiert werden. Ziel ist eine stärkere Budgetdisziplin und Wettbewerbsfähigkeit aller EU-Staaten. Doch dabei läuft die Politik Gefahr, den sozialen Zusammenhalt in der EU zu schwächen.













