Im Mittelpunkt des diesjährigen Salzburger Triloges 2010 stand die Frage nach einer neuen Wirtschaftsordnung, die nicht länger auf langfristiges Wachstum, sondern auf die Verbesserung der Teilhabe und Verringerung des ökologischen Fußabdruckes ausgerichtet wird. Das bedeutet auch, die ethischen Grenzen wirtschaftlichen Wachstums zu erkennen, den Fortschritts- und Wohlstandsbegriff neu zu definieren und nach Ansicht mancher Experten immaterielle Wohlstandsquellen stärker als bisher zu erschließen.
ProjektbeschreibungAktuelles
Berlin/Gütersloh - 03.12.2010
Einsetzung der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität"
Durch die Entscheidung im Deutschen Bundestag erhält die notwendige Modernisierung unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, hin zu einer zukunftsfähigen Sozialen Marktwirtschaft, einen weiteren wertvollen Impuls.
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Salzburg - 23.08.2010
Quantitatives Wachstum allein reicht nicht – Qualität ist gefragt
Wirtschaftliches Wachstum muss zukünftig stärker sozial und ökologisch verträglich sein und sich an den Bedürfnissen der Menschen sowie an den begrenzten Ressourcen ausrichten. Diese Forderung erhoben Wissenschaftler und Politiker aus der EU und den Staaten der Schwarzmeer-Region auf dem diesjährigen Salzburger Trilog. Auf Einladung des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten und der Bertelsmann Stiftung tauschten sich 30 Teilnehmer aus 15 Ländern in der Mozartstadt über die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft nach der Krise aus.
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Gütersloh - 16.07.2010
Interesse an Nachhaltigkeitsdebatte in Asien
Während eines Expertengespräches in Singapur zu nachhaltiger Entwicklung aus asiatischer Perspektive tauschte sich Liz Mohn mit Professor Kishore Mahbubani, Dekan der renommierten Lee Kuan Yew School of Public Policy in Singapur, aus. Mahbubani forderte zwischen Asien, Europa und den USA eine gerechtere Mitsprache in internationalen Institutionen und eine fairere Lastenverteilung bei der Lösung der globalen Nachhaltigkeitsprobleme ein.
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