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Übergänge Schule - Beruf im Fokus

Mehrere hunderttausend Jugendliche landen derzeit nach Verlassen der Schule im sogenannten Übergangssystem, weil sich für sie kein regulärer Ausbildungsplatz findet. Bei dem Terminus "Übergangssystem" handelt es sich allerdings im doppelten Sinn um Etikettenschwindel: Der Flickenteppich von Einzelmaßnahmen schafft nur selten Übergänge zwischen Schule und Arbeitswelt - und er ist überwiegend systemfrei. Die Bertelsmann Stiftung wird sich dieser Problematik auch weiterhin widmen: Mit der Initiative "Übergänge mit System" sollen Reformen zur Beseitigung des Maßnahmendschungels befördert und die Übergangsmöglichkeiten in Ausbildung für junge Menschen verbessert werden.

Projektbeschreibung

Projektnachrichten

Planlos und teuer - Berufsvorbereitung für Jugendliche: Clemens Wieland im Interview bei Frontal 21

Wer nach der Schule keine Lehrstelle findet, landet meist im so genannten Übergangssystem. Dort kreisen viele Jugendliche zum Teil jahrelang von einer berufsvorbereitenden Maßnahme zur anderen. Ihre Chancen auf eine Ausbildung verbessert das kaum, sagen Kritiker. Dabei kostet das Übergangssystem Milliarden.

In der Sendung "Frontal 21" griff das ZDF die Ergebnisse der Studie "Volkswirtschaftliche Potenziale am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt" der Bertelsmann Stiftung auf. Im Interview erklärte Clemens Wieland, Experte aus dem Programm Zukunft der Beschäftigung, dass sehr viel Geld eingespart werden könnte, wenn das Übergangssystem besser funktionieren würde.

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Aktuelles

Drei Jugendliche sitzen vor einem Computer Gütersloh - 18.02.2010

Berufsausbildung 2015: Das System im Visier

Ausbildung für alle, fordert die Bertelsmann Stiftung und möchte mit dem Leitbild "Berufsausbildung 2015" Perspektiven für ein gerechtes duales System aufzeigen. Stiftungsvorstand Dr. Jörg Dräger über die ersten Schritte der Initiative, die das Ausbildungssystem bei den Wurzeln packen will.

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Gütersloh - 16.02.2010

Hamburger Hauptschulmodell: Faire Chance auf den Traum-Job

Deutschland steht laut der SGI-Ergebnisse beim Thema Bildung nur im Mittelfeld. Ein Modellprojekt in Hamburg ist ein gutes Beispiel dafür, wie man es besser macht: Dort unterstützen 75 große Unternehmen ein Projekt, das Hauptschüler in den Arbeitsmarkt integriert und gezielt für Ausbildungsplätze sorgt.

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Dr. Jörg Dräger, Mitglied im Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh - 16.03.2009

Krise des Ausbildungsmarktes verschärft den Reformbedarf

Nach dem Arbeitsmarkt trifft es nun also auch den Ausbildungsmarkt - die Aussichten verdüstern sich: Bestätigen sich die aktuellen Prognosen, sei "eine Reduktion des Ausbildungsangebotes nicht auszuschließen", zitieren Medien den Entwurf des Berufsbildungsberichts 2009, den die Bundesregierung im April vorlegen will. Unter Experten kursieren schon konkrete Zahlen: Rund 35 000 Lehrverträge weniger als im vergangenen Jahr könnten es 2009 werden, heißt es.

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Weiterführende Themen und Projekte


Ansprechpartner
Porträtfoto des Ansprechpartners Frank Frick
Telefon:
+49 5241 81-81253
Porträt von Clemens Wieland. Clemens Wieland
Telefon:
+49 5241 81-81352
Downloads

erschienen in: didacta - Das Magazin für lebenslanges Lernen. Ausgabe 1/2010. www.didacta.de

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Publikation
Cover: Berufsausbildung 2015

Berufsausbildung 2015

Herausforderungen für die berufliche Bildung in Deutschland

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