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Witte_2008

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, durch die Finanzkrise stehen die Kommunen vor schwierigen Zeiten. Doch schon in wirtschaftlich besseren Zeiten war die finanzielle Lage in vielen Kommunen so desolat, dass sie nun nicht mehr ohne Hilfe aus der Schuldenfalle herausfinden. Das geht aus dem aktuellen Finanz- und Schuldenreport NRW hervor, den die Bertelsmann Stiftung Mitte März 2010 vorgelegt hat. Dabei wirkt der demographische Wandel trendverstärkend. Dort wo sich Verschuldung und Steuerlast auf eine stetig sinkende Bevölkerung und Erwerbspersonenbasis verteilen, stehen Kommunen vor doppelten Herausforderungen. Mit unserer Publikation "Wer,wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025" greifen wir diese Fragestellung auf und geben Anregungen und Handlungsempfehlungen zur Nutzung kommunaler Bevölkerungsprognosen. Die unseren Analysen zugrunde liegenden aktuellen Finanzdaten und Bevölkerungsprognosen für Ihre Kommune finden Sie auf unserem Portal www.wegweiser-kommune.de. Noch eine Nachricht in eigener Sache: Aus den beiden Programmen "Kommunen und Regionen" sowie "Gesunde Lebenswelten gestalten" der Bertelsmann Stiftung ist nun das Programm "LebensWerte Kommune" geworden. Ziel dieser Zusammenlegung ist es, den Fokus unserer kommunalen Arbeit noch mehr als bisher auf das Thema "Soziale Teilhabe" zu legen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre. Ihre Dr. Kirsten Witte

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Cover der Studie

Neue Finanzdaten online und Finanzreport NRW

Im Rahmen des Projekts "Kommunaler Finanz- und Schuldenreport", einem Gemeindefinanzberichtswesen unter Integration der Auslagerungen, wurden zwei weitere Meilensteine erreicht. Zum einen wurden für alle Gemeinden die Haushalts- und Verschuldungsdaten für das Jahr 2008 in das Portal www.wegweiser-kommune.de eingestellt. Im Rahmen dessen wurde eine Kurzauswertung der neuen Daten vorgenommen. Hierbei wurde eine analoge Entwicklung zum Vorjahr in Bezug auf die aufgehende Schere von reichen und armen Kommunen festgestellt. Während in der Summe der Kommunen im Jahr 2008 noch einmal recht hohe Überschüsse realisiert wurden, hat sich in anderen die Kassenkreditbelastung abermals verschärft. Insbesondere bei den Kommunen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen sind die durchschnittlichen Kassenkreditniveaus zum Teil deutlich gewachsen. Als weiterer Meilenstein wurde ein neuer kommunaler Finanz- und Schuldenreport Nordrhein-Westfalen erstellt. Dieser zeigt auf, dass bereits vor der Finanzkrise die Haushaltssituation in einigen nordrhein-westfälischen Kommunen als schwierig einzuschätzen ist. Das zeigt sich insbesondere am Wachstum der Kassenkredite. Gleichwohl sind wachsende Schulden und unausgeglichene Haushalte kein Markenzeichen für alle NRW-Kommunen. In den allermeisten Fällen hat sich die Situation bis zu Beginn der Finanzkrise entspannt. Mit Hilfe des neuen Berichtes können erstmals auch Verursachungszusammenhänge offengelegt werden. So kann gezeigt werden, dass hohe Kassenkreditschulden vor allem dort anzutreffen sind, wo eine geringe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit einer überdurchschnittlichen Sozialbelastung und hohen Bevölkerungsverlusten zusammentrifft. Diese strukturellen Umfeldfaktoren schlagen sich in erhöhten Ausgabenbedarfen der Kommunen nieder und erhöhen den haushaltspolitischen Handlungsbedarf.

Weiterführende Informationen:

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Kommunaler Finanz- und Schuldenreport Nordrhein-Westfalen

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Finanzdaten

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Kontakt: Dr. Marc Gnädinger

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www.wegweiser-kommune.de/Finanzdaten Online

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Kommunalfinanzen_2010_VA18Maerz

Gemeinsames Positionspapier Kommunalfinanzen 2010 von Bertelsmann Stiftung und DGB NRW

Am 18. März hatten das Programm LebensWerte Kommune der Bertelsmann Stiftung und der DGB NRW zu einem gemeinsamen Symposium zur Kommunalfinanzsituation in Nordrhein-Westfalen eingeladen. Rund 200 Kommunalvertreter und Gewerkschaftsmitglieder folgten der Einladung in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Bereits in den Eröffnungsreden des DGB-NRW-Vorsitzenden Guntram Schneider und Dr. Kirsten Witte, Leiterin des Programms LebensWerte Kommune, wurde die Aktualität des Themas deutlich. Es sei wichtig, dass man in finanziell schwierigen Zeiten gemeinsam nach Lösungen sucht, machten beide Gastgeber deutlich. Und insbesondere die aktuelle Finanzkrise sei ein Trendverstärker für die aktuellen Finanzprobleme zahlreicher nordrhein-westfälischer Kommunen. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Vorstellung des von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit Prof. Martin Junkernheinrich kürzlich vorgelegten kommunalen Finanz- und Schuldenreports Nordrhein-Westfalen. Der Report analysiert die Haushalts- und Verschuldungssituation der Gemeinden und Gemeindeverbände des Landes und untersucht dabei Verursachungszusammenhänge als Basis für eine Diskussion um mögliche Verbesserungen. Im Rahmen des Symposiums diente der Report dann auch als Basis für die darauffolgenden Podiumsdiskussionen. Im ersten Podium standen insgesamt sechs Diskutanten den Teilnehmern Rede und Antwort: Andre auf der Heiden (Personalratsvorsitzender der Stadt Oberhausen), Jürgen Bussow (Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf), Frau Dr. Dörte Diemert (Finanzreferentin des Deutschen Städtetages), Werner Haßenkamp (Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt NRW), Thomas Hunsteger-Petermann (Vorsitzender der kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV) und Oberbürgermeister der Stadt Hamm) sowie Dagmar Mühlenfeld (Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr und Sprecherin des Aktionsbündnisses "Raus aus den Schulden"). Das zweite Podium teilten sich anschließend die Landespolitiker. Vertreter aller im nordrhein-westfälischen Landtag vertretenen Fraktionen nutzten die Chance, ihre Ansichten zu den Handlungsnotwendigkeiten in Bezug auf die Kommunalfinanzen auf Ebene des Landes und des Bundes den Gästen näherzubringen. Die vier Landtagsabgeordneten Horst Becker (Kommunalpolitischer Sprecher, Grüne Landtagsfraktion), Horst Engel (Kommunalpolitischer Sprecher, FDP-Landtagsfraktion), Gisela Walsken (Finanzpolitische Sprecherin, SPD-Landtagsfraktion) und Christian Weisbrich (Finanzpolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion) rangen um die besten Lösungen zur Verbesserung der kommunalen Haushalts- und Verschuldungssituation. Anschließend stellten sich die Diskutanten auch den Fragen des Publikums. Zur Veranstaltung hatten der DGB NRW und die Bertelsmann Stiftung ein gemeinsames Papier "Zehn Punkte für eine nachhaltige kommunale Haushalts- und Finanzpolitik in Nordrhein-Westfalen" verabschiedet.

Weiterführende Informationen:

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Zehn Punkte für eine nachhaltige kommunale Haushalts- und Finanzpolitik in NRW

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Kommunaler Finanz- und Schuldenreport

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Kontakt: Oliver Haubner und Dr. Marc Gnädinger

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Mut zur Veränderung - "Brückenbauer" der Integration

Integration braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Mut zur Veränderung zeigen und eine gemeinsame Zukunft gestalten möchten: Das Leadership-Programm ist ein Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm für junge Verantwortungsträger aus Migrantenorganisationen, die sich bundes-, landesweit oder regional für Integration engagieren. Die jungen "Brückenbauer" wollen Positionen, Normen und Interessen zwischen der Aufnahmegesellschaft und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vermitteln. Im Fokus stehen die individuelle Handlungsfähigkeit und der engagierte Einsatz für eine gelungene Integration. Die Bertelsmann Stiftung trägt das Programm unter der Schirmherrschaft von Prof. Rita Süssmuth. Im April startet die Bewerbungsphase für eine neue Qualifizierungsrunde. Das Programm umfasst mehrere Wochenenden zu Themen wie Konflikt, Kommunikation, Partizipation und Führung. Die Teilnehmer sollten aktiv in einer Migrantenorganisation tätig sein und durch diese Organisation entsendet werden. Das Höchstalter für die Teilnahme liegt bei 35 Jahren. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2010. Nähere Informationen finden sich unter www.bertelsmann-stiftung.de/leadership-mo.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Orkan Kösemen

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www.bertelsmann-stiftung.de/leadership-mo

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Zenariodarstellung des Planspiels

Doppoly für Mandatsträger

Die finanzielle Leistungsfähigkeit einer Kommune ist immer auch Ergebnis der kommunalpolitischen Entscheidungen: Alternative Entscheidungen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen und Haushaltslagen. Daher sollten Kommunalpolitiker aller Couleur bei ihren Entscheidungen die Wirkung auf den Haushalt der Kommune berücksichtigen. Vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Haushaltsrechts stellen sich hier für die Kommunalpolitiker zahlreiche Fragen: Wie funktioniert eigentlich das neue Haushaltsrecht? Was bedeuten die einzelnen Begriffe und Komponenten? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen meinen politisch-strategischen Zielen und dem neuen Haushalt meiner Kommune? KGSt und Bertelsmann Stiftung haben daher gemeinsam ein haptisches Planspiel namens Doppoly für Mandatsträger entwickelt. Ansprechpartner bei der KGSt: Manfred Pook [Email: Manfred.Pook@kgst.de; Telefon: 0221.3768941] und Thomas Grieger [Email: Thomas.Grieger@kgst.de; Telefon 0221.3768950]

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Marc Gnädinger und Günter Tebbe

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www.doppikvergleich.de

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Bild_Grafik_Wegweiser

220 Indikatoren im Wegweiser Kommune aktualisiert!

Nach den Finanzdaten sind weitere Indikatoren-Bereiche im Wegweiser Kommune auf den neuesten Stand gebracht worden: Anhand ausgewählter Indikatoren können nun auch Entwicklungen in den Politikfeldern Demographischer Wandel, Integration, Bildung und Soziale Lage in Zeitreihen von 2003 bis 2008 betrachtet und visualisiert werden. Wie sich beispielsweise die Zu- und Fortzüge von Familien in Gütersloh im Vergleich mit anderen Kommunen in der Region von 2003 bis 2008 entwickelt haben, ist im Informationsportal des Programms LebensWerte Kommune abrufbar und als Grafik darzustellen. Über 80 Bildungs-Indikatoren, mehr als 40 Demographie-Indikatoren und etwa 50 Indikatoren in den Bereichen Integration und Soziale Lage wurden dabei neu bearbeitet. Ergänzt um die bereits im März aktualisierten 45 Finanz-Kennzahlen stehen somit insgesamt etwa 220 Indikatoren für alle Städte und Gemeinden ab 5.000 Einwohner als Basis für kommunale Planungsprozesse zur Verfügung. 36 Prozent der Wegweiser-Nutzer sind dem Bereich Forschung/Lehre zuzuordnen und über 25 Prozent der Kommunalpolitik/-verwaltung. Mit derzeit durchschnittlich 12.000 Besuchern bzw. 150.000 Seitenzugriffen pro Monat ist die Nutzung des Wegweisers seit dem Start 2006 kontinuierlich gestiegen.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Carsten Große Starmann und Petra Klug

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www.wegweiser-kommune.de

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Cover Publikation

Wer, wo, wie viele? - Bevölkerung in Deutschland 2025

Im Oktober erschienen, findet die Publikation zum demographischen Wandel regen Absatz. Neben den konkreten Anregungen für die Nutzung von Prognosen für ausgewählte kommunale Handlungsfelder werden insbesondere Informationen zu den regionalen demographischen Entwicklungen als Grundlage für kommunale Planungsprozesse genutzt. Welche Konsequenzen ergeben sich beispielsweise für Wohnen, Schule oder Einzelhandel aus der Tatsache, dass Deutschland immer älter wird? Während im Jahre 2006 noch jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre alt war, wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahre 2025 älter als 47 Jahre sein, in den ostdeutschen Bundesländern sogar älter als 53 Jahre. Das Leben und Zusammenleben in den Städten und Gemeinden wird sich durch den rasch fortschreitenden Alterungsprozess erheblich verändern. Weitere Informationen - Daten, Fakten, Empfehlungen - für alle Kommunen ab 5.000 Einwohner sind unter www.wegweiser-kommune.de abrufbar.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Carsten Große Starmann und Petra Klug

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Bestellung der Publikation

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www.wegweiser-kommune.de

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Bild_Stadtratswatch

Bertelsmann Stiftung sucht Kommunen für Modellversuch "stadtratswatch.de"

Es ist geplant, in einem Modellversuch für ein Jahr in fünf deutschen Kommunen ein kommunalpolitisches Internet-Dialogportal zwischen Bürgern und Mitgliedern der jeweiligen kommunalen Vertretung einzurichten. Ziel ist es, modellhaft den politischen Dialog auf der örtlichen Ebene via Internet zu fördern und zugleich beispielhaft zu erproben. Das kommunale Internetportal soll ein direkter Draht zwischen Bürgerinnen und Bürgern und den Mitgliedern der kommunalen Vertretung sein. Der Dialog soll mehr Transparenz schaffen und für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Mitglieder der kommunalen Vertretungen sorgen. Die Bertelsmann Stiftung ist bereit, dieses Modell in bis zu vier Kommunen für das erste Jahr dadurch zu fördern, dass sie eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betreiber abschließt und sich an den daraus entstehenden Kosten in Höhe von 5.000 Euro pro Kommune beteiligt. Es würde dann für jede beteiligte Kommune ein Restbetrag von etwa 1.200 Euro verbleiben. Es ist wünschenswert, wenn sich Kommunen bewerben, die sich sowohl von der Größenordnung als auch vom Status (Landkreis, kreisfreie Stadt, kreisangehöriger Bereich) unterscheiden, wobei die Kommunen mindestens 50000 Einwohner haben sollten. Betreiber wird Abgeordnetenwatch sein.

Weiterführende Informationen:

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Stadtratswatch

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Kontakt: Günter Tebbe

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eine älter Frau und ein älterer Herr unterhalten sich

Ältere Menschen sind nicht nur ein wahlentscheidender Faktor

Buchen Sie unsere kommunalen Workshops für Seniorenpolitik! 50- bis 70jährige weisen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung seit Jahrzehnten eine deutlich höhere Wahlbeteiligung auf, was von Experten als Zeichen für ein höheres Interesse an demokratischen Prozessen und Politikgeschehen bewertet wird. Dies unterstreicht die Wichtigkeit der Beteiligung älterer Menschen an kommunalen Prozessen und hier besonders an einer zukunftsorientierten Seniorenpolitik. Wie sehen die demographischen Herausforderungen und eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik für unsere Kommune aus? Welche Chancen bietet der demographische Wandel? Wie kann ich die Potentiale einer alternden Gesellschaft aktivieren? Diese und viele andere Fragen werden in unseren Workshops beantwortet. Unsere Workshops richten sich an kommunale Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung sowie an weitere gesellschaftliche Akteure der kommunalen Seniorenpolitik. Landkreise und kreisangehörige Kommunen können die Workshops ebenso durchführen wie eine einzelne Kommune. Im Vordergrund stehen die Vermittlung strategischer und konzeptioneller Fähigkeiten für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik sowie ein erster Maßnahmenplan. Ziel ist die Erhaltung einer möglichst hohen Lebensqualität für alle Menschen vor Ort. Die Workshops werden dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Kommunen abgestimmt und eignen sich sowohl für Kommunen, die mit dem Prozess starten wollen, als auch für Kommunen, die nach Anfangserfolgen einen weiteren Motivationsschub benötigen, damit die Umsetzung vorangetrieben werden kann. Die Kosten betragen für ein eventuelles Vorgespräch 600,00 Euro inklusive MwSt. und 1.200 Euro inklusive MwSt. je Workshoptag zuzüglich Reisekosten je Moderator sowie 10 Euro je Teilnehmerhandbuch. Sollte der Workshop die Teilnehmerzahl von 25 Personen überschreiten, wird eine zweite Person zur Moderation empfohlen.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Wolfgang Wähnke

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www.zukunftsorientierte-seniorenpolitik.de

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Online-Befragung zum Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme. Wir verlosen 20 aktuelle Länderreports!

Mit dem Online-Portal Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme veröffentlicht die Bertelsmann Stiftung bereits seit 2008 aktuelle Daten und Fakten zum Status Quo der Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland. Unser Ziel ist es, Qualität und Inhalte unserer Website stetig weiterzuentwickeln. Sie können uns dabei unterstützen und den Ländermonitor bewerten. Ihre Einschätzungen zu Relevanz und Nutzen der Ergebnisse sowie Vorschläge zur Weiterentwicklung sind uns wichtig. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Beantwortung der folgenden Fragen. Ihre Einträge werden ausschließlich für die Evaluation und Weiterentwicklung des Ländermonitors verwendet und erfolgen anonym.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Anette Stein

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Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme

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Nehmen Sie an unserer Online-Befragung zum Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme teil

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Gruppenfoto

Kommunale Entwicklungschancen für Kinder - Start in Heilbronn

Jena und das Bundesland Thüringen und Heilbronn mit Baden-Württemberg beteiligen sich als Modellregionen bei der Entwicklung von KECK: Kommunale Entwicklung - Chancen für Kinder! Das Projekt KECK unterstützt kommunales Handeln im Bereich Bildung faktenbasiert. Es stellt Daten zur Gesundheit, sozialen Lage und Bildung von Kindern bereit und betrachtet ihre Wirkungen auf die Entwicklung und Bildungsbiographie von Kindern übergreifend. - "Die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern sind abhängig davon, in welchem Sozialraum einer Kommune sie aufwachsen. Durch die Lebensbedingungen vor Ort entscheidet sich oft schon früh, welche Bildungseinrichtungen Kinder besuchen und welche beruflichen Chancen sie später haben," so Heilbronns Bürgermeister Harry Mergel. Durch das integrierte Bildungsmonitoring bekommen die Kommunen genauere Daten für die eigene Steuerung.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Anette Stein

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Kindergärtnerin sitzt mit kleinen Kindern im Kreis und zeigt eine Karte hoch

Studie: Qualität frühkindlicher Bildung in Deutschland muss verbessert werden. Große Unterschiede zwischen Ost und West in der Personalausstattung von Kindertageseinrichtungen

Die Qualität frühkindlicher Bildung für Kinder ab drei Jahren lässt in Deutschland immer noch zu wünschen übrig. Die wesentliche Ursache dafür liegt vor allem in der unzureichenden Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. In Ostdeutschland ist die Betreuungsrelation deutlich ungünstiger als im Westen. Das zeigt ein aktueller Bundesländervergleich der Bertelsmann Stiftung.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Anette Stein und Kathrin Bock-Famulla

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Pressemeldung

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Schüler mit Nachhilfelehrerin

Nachhilfe kostet bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr

Studie: 1,1 Millionen Schüler nehmen regelmäßig Nachhilfe - privat finanzierter Förderunterricht ist bereits in der Grundschule verbreitet. Nachhilfe gehört für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland zum Alltag: Rund 1,1 Millionen Schüler nehmen regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Insgesamt geben Eltern jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro dafür aus. Das geht aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die die Bildungsforscher Klaus Klemm und Annemarie Klemm vorgelegt haben. Demnach ist Nachhilfe bereits in der Primarstufe ein zentrales Thema: Häufig wird sie in Anspruch genommen, wenn es am Ende der Grundschulzeit um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Anette Stein und Antje Funcke

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Pressemeldung

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Screenshot Cities of Migration

Gute Ideen zur Integration von Zuwanderern - Cities of Migration

Cities of Migration stellt auch "good ideas" aus verschiedenen Städten auf der Webseite in mittlerweile vier verschiedenen Sprachen vor: http://citiesofmigration.ca/lang/de/. Wer das "Webinar" zum Thema "Integration braucht faire Bildungschancen" am 2. März 2010 verpasst hat, kann dieses am eigenen PC und eigenem Telefon nachverfolgen. Es ist unter www.citiesofmigration.ca archiviert und kostenlos abrufbar. Vorgestellt wurden bei diesem "Webinar" die mit dem Carl Bertelsmann-Preis 2008 ausgezeichneten Beispiele des Toronto District School Board und des Projektes QUIMS aus der Schweiz. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Claudia Walther.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Claudia Walther

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www.citiesofmigration.ca

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Plakat der Veranstaltung

Integration in Kommunen: Internationale Konferenz in Den Haag

Die erste internationale Konferenz des Netzwerkes Cities of Migration wird vom 3. bis 4. Oktober 2010 in Den Haag stattfinden! Neben der Bertelsmann Stiftung sind die kanadische Maytree Foundation, der Barrow Cadbury Trust in Großbritannien, die Tindall Foundation in Neuseeland und die Fundaciòn Bertelsmann in Spanien an dem Netzwerk Cities of Migration beteiligt. Auf der Konferenz werden neue Ansätze zur kommunalen Integration von Zuwanderern aus aller Welt präsentiert und Erfahrungen aus der Praxis kommunaler Integrationspolitik ausgetauscht. Die Konferenz beginnt am 3. Oktober um 18.00 Uhr und endet am 4. Oktober gegen 16.00 Uhr - wenige Stunden vor Beginn der Metropolis-Konferenz in Den Haag. Bei Interesse oder Rückfragen kontaktieren Sie bitte Claudia Walther.

Weiterführende Informationen:

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Kontakt: Claudia Walther

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www.citiesofmigration.ca

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KGST_Fachkonferez

Fachkonferenz: Management des demografischen Wandels in Kommunen

Die demografische Entwicklung stellt Städte, Kreise und Gemeinden vor die Verantwortung, die eigene Zukunft zu gestalten, die gesellschaftliche Zukunft zu beeinflussen und eine lebenswerte Zukunft kommender Generationen möglich zu machen. Dies erfordert die Bereitschaft, das Neue zu denken und das Wünschbare offensiv anzugehen. Erfolgreicher Umgang mit dem demografischen Wandel setzt sowohl die Entwicklung und Umsetzung fachlich-inhaltlicher Handlungsprogramme als auch managementfeldbezogenes Handeln voraus. Zu diesem Thema veranstaltet die KGSt am 09./10.06.2010 eine Fachkonferenz in Kassel.

Weiterführende Informationen:

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Programm und Anmeldung

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www.kgst.de

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Experten gesucht!

Wie können Ressourcen im Bereich Bildung, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe wirksamer eingesetzt werden? Für ihr Programm "Wirksame Bildungsinvestitionen" sucht die Bertelsmann Stiftung eine/n Projektmanger/in mit Kenntnissen zur Finanzierung und Steuerung in der öffentlichen Verwaltung. Das komplette Profil finden Sie hier!

Weiterführende Informationen:

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PM Folgekosten unzureichender Bildung

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Kontakt:: Anette Stein

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Viele Grüße aus der Bertelsmann Stiftung,
Dr. Kirsten Witte
Leiterin Programm LebensWerte Kommune

Bertelsmann Stiftung
Carl-Bertelsmann-Str. 256
33311 Gütersloh
Tel: +49 5241-8181030
E-Mail: kommaileon@bertelsmann-stiftung.de

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