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Washington, 20.04.2012

Die Herausforderung

KAVEH_SARDARI_SM-1582
Foto: v. l.: G. Thielen; H. Solis; L. Mohn; U. von der Leyen; A. de Geus
Fotonachweis: Kaveh Sardari

Die Bertelsmann Stiftung in den USA sorgte gestern auf ihrer vierten Finanzkonferenz zum Thema Arbeit und Wachstum in Washington für Aufsehen. Konferenzteilnehmer bezeichneten die Idee einer gemeinnützigen Ratingagentur zur Bewertung von Staatsanleihen als bahnbrechend.

Am Tag bevor die Weltbank und der Internationale Währungsfonds sich zu ihrer Frühlingskonferenz in der amerikanischen Hauptstadt trafen, besuchten rund 300 Teilnehmern aus Wirtschaft, Forschung und Medien die vierte Finanzkonferenz der Bertelsmann Foundation in Washington. Schon am Vorabend der Konferenz war die Weltwirtschaft Thema der Konferenz. Vor rund 400 Gästen aus Europa, den USA und Kanada sprach IWF Chefin Christine Lagard über die fragile, globale ökonomische Lage.

Diesem Tenor folgten die Teilnehmer. Zu Wort kamen Gene Sperling, Direktor des Wirtschaftsrates von Präsident Barack Obama; Jörg Asmussen, Mitglied des Direktoriums der Europaeischen Zentralbank, Thomas Donohue, Präsident der amerikanischen Handelskammer, Jim Flaherty, kanadischer Finanzminister, Hilda Solis, US-Arbeitsministerin, und Ursula von der Leyen, deutsche Arbeits- und Sozialministerin.

Die  Diskussionsrunden konzentrierten sich auf Themen wie Reformen und Innovationen des Arbeitsmarktes, Steuerung globaler Finanzen und die neue Bertelsmann Initiative INCRA (International Nonprofit Credit Rating Agency). Der Direktor der amerikanischen Denkfabrik „Caux Round Table“ Direktor Steve Young bewertete INCRA unter Beifall der Konferenzteilnehmer mit der Aussage  „Was Sie hier gedacht haben, ist der größte intellektuelle Schritt seit der Krise 2008!“
Annette Heuser, Leiterin der Bertelsmann Foundation in Washington stellte in Anwesenheit des Vorstandes der deutschen Bertelsmann Stiftung den Entwurf zu INCRA vor. Im Anschluss diskutieren die Berater der Studie, Rolf Langhammer vom renommierten Kieler Institut für Weltökonomie und Vincent Truglia, internationaler anerkannter Wirtschaftswissenschaftler, mit den Diskussionsteilnehmern der Konferenz. 

Dem voran waren drei Gesprächsrunden gegangen. Kontrovers diskutierten der amerikanische Direktor des Wirtschaftsrates, Gene Sperling, und der amerikanische Kongressabgeordnete Chris Van Hollen das Defizit im amerikanischen Budget und die Auswirkungen der Eurokrise auf die heimische Wirtschaft. Um Lösungen zur zukünftigen Konsolidierung der chinesischen Wirtschaft ging es ebenfalls im Konferenzbeitrag mit Charlene Barshefsky, ehemalige Handelsbeauftragte der USA, und Weihua Ma, Präsident der „China Merchants Bank“.

„Arbeit für alle!“, war Titel der Runde mit Ursula von der Leyen,  der Ministerin für Arbeit und Soziales, und ihrer amerikanischen Kollegin, der Arbeitsministerin Hilda L. Solis. So lobte Solis die deutsche Initiative zur Kurzzeitarbeit als effektives Mittel, um die letzte Rezession in den Griff zu bekommen. Während von der Leyen die Modelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den USA hervorhob.


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