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Unternehmen können vielfältige Beiträge zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten. Dies gilt vor allem für die verantwortliche Gestaltung der Kernbereiche ihres unternehmerischen Handelns. Anständige Arbeitsbedingungen- auch bei Zulieferbetrieben, der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und die Vermeidung von Umweltbelastungen sowie faire Geschäftspraktiken sind nur einige Beispiele, um sozial und ökologisch verantwortungsvoll zu handeln. Auch als "gute Bürger" können Unternehmen aktive Beiträge zur Gestaltung ihres gesellschaftlichen Umfelds und zum sozialen Zusammenhalt leisten. Das Programm will mit seinen drei Schwerpunktthemen das Konzept der "gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen" auf der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ebene noch stärker ins Bewusstsein rücken und dessen Potentiale für eine zukunftsfähige Entwicklung heben.

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Die Bertelsmann Stiftung zeichnet "Gute Beispiele 2011" aus: Der Mittelstand engagiert sich

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26.10.2011

Drei Unternehmen, die sich in Ihrer Region dort engagieren, wo besonderer gesellschaftlicher Bedarf besteht, wurden bei der Jahreskonferenz "Unternehmen für die Region" der Bertelsmann Stiftung als "Gutes Beispiel 2011" ausgezeichnet.

 Sie setzten sich aus über 130 Bewerbungen durch, bei denen die Themen Bildung und sozialer Zusammenhalt erkennbar im Mittelpunkt standen: fast die Hälfte der Projekte wollen angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftebedarfs  die Berufschancen insbesondere von benachteiligten Jugendlichen verbessern.

 

Ausgezeichnet wurde das "Telgter Modell"der Bernd Münstermann GmbH & Co. KG aus Telgte im Münsterland, ein 2008 von Unternehmen und Schulen gegründetes regionales Netzwerk, das Schülern frühzeitig bei der Berufsorientierung unterstützt und ihre Ausbildungsfähigkeit verbessert.

Auch die Initiative "Lernen 360°" der Trumpf GmbH & Co. KG aus Ditzingen bei Stuttgart wurde ausgezeichnet. Seit 2008 hilft die Initiative vor allem Hauptschülern auf ihrem Weg in die Ausbildung und verbessert deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Für das besondere Engagement der Mitarbeiterfür den sozialen Zusammenhalt wurde auch der Michael Grübel Trocknungsfachbetrieb KG aus Bielefeld von der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet.

Neue Studie: Partners in Development - How Donors Can Better Engage the Private Sector for Development in LDCs

Eine vergleichende Studie liefert Empfehlungen wie Geberländer effektiv den Privatsektor in öffentlich-private Partnerschaften in am wenigsten entwickelten Ländern einsetzen können.

Unternehmen in die Entwicklungsarbeit einzubinden trägt mit dazu bei, nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Partnerländern zu generieren und die Ziele der Entwicklungspolitik schneller zu erreichen. Besonders in den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt (Least Developed Countries- LDCs) ist die Wirtschaft ein wichtiger Motor für Wohlstand und Entwicklung, da sie Arbeitsplätze schafft, Einkommen generiert, und Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Damit werden in besonderer Weise die Bedürfnisse armer Bevölkerungsschichten bedient. In öffentlich-privaten Partnerschaften bündeln Unternehmen und Träger der Entwicklungsarbeit ihre Ressourcen, in dem sie neue Märkte erschließen, Standards in der Wertschöpfungskette implementieren und sich für Bildungs- und Gesundheitsziele engagieren.

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Der Leitfaden "Corporate Citizenship planen und messen mit der iooi-Methode" ist nun erhältlich

Titelbild des Leitfadens

Der Leitfaden kann ab sofort und kostenlos per E-Mail bestellt werden!

Die Bertelsmann Stiftung präsentierte am 15.12.2010 den Leitfaden "Corporate Citizenship planen und messen mit der iooi-Methode" der Fachöffentlichkeit. Mit Hilfe der iooi-Methode können Unternehmen ihr gesellschaftliches Engagement planen und messen und erhalten dadurch eine valide Aussage über die Wirksamkeit ihrer Aktivitäten. 

 

Gerne senden wir Ihnen den Leitfaden kostenlos zu. Schreiben Sie uns einfach eine kurze E-Mail an csr@bertelsmann-stiftung.de.

 

Bitte beachten Sie, dass wir Ihre E-Mail-Adresse gerne in einen Interessenten-Verteiler aufnehmen möchten, um den weiteren Erfahrungsaustausch voranzutreiben. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitten wir um einen diesbezüglichen Hinweis in Ihrer E-Mail.
 

Um die iooi- Methode zu veranschaulichen, ist nun in Zusammenarbeit mit PWC ein kurzer Film entstanden. Im Video erklären Birgit Riess, Projektleiterin "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" bei der Bertelsmann Stiftung und Michael Werner, Leiter des PwC-Bereichs Sustainability, die Methode. (erstes Video rechte Spalte)

Link zur Pressemeldung vom 15.12.2010

Nachrichten

11.10.2011

Einladung zur Fachtagung MitWirkung! - Lernen in fremden Lebenswelten

 

Corporate Volunteering - vom Engagement im Gemeinwesen bis zu Personalentwicklungsangeboten

 

Veranstalter / Konferenzpartner:  Bertelsmann Stiftung, Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Industrie- und Handelkammer Halle-Dessau,  UPJ - Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR, Verantwortungspartner für die Region Halle

 

Ort: Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau

 

Termin: 19./20. Januar 2012

 

Ziel:Vor dem Hintergrund zunehmender Bedeutung und neuerer Formen der Zusammenarbeit von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen soll die Fachtagung interessierten VertreterInnen von Wirtschaft, gemeinnützigen Institutionen, Mittlerorganisationen und Wissenschaft einen Austausch zum Thema "Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen als Gestaltungskraft des Gemeinwesens und als Instrument der Personalentwicklung" ermöglichen.

 

Die Tagung hat das Ziel, einen Überblick über die verschiedenen Formen und Wirkungsgrade von Corporate Volunteering zu geben sowie Möglichkeiten zum Austausch und Raum für Diskussion zu Standards und Qualitätsmerkmalen verschiedener Corporate Volunteering - Formate zu schaffen, die in den letzten Jahren bundesweit immer vielfältiger geworden sind und von "Engagementmöglichkeiten im Gemeinwesen" bis zu konkreten "Lernangeboten" für Unternehmensmitarbeiter reichen.

 

Über den genauen Ablauf der Tagung informiert eine Broschüre.

Logo der Initiative

Die Wirkung gesellschaftlichen Engagements kann durch Vernetzung erheblich gesteigert werden

Die Wirkung gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen kann erheblich gesteigert werden, wenn sich Firmen, Kommunen, Vereine und soziale Einrichtungen regional vernetzen. Sieben Projekte solcher "Verantwortungspartnerschaften" aus Deutschland und Österreich wurden jetzt von der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehörten die Themen Bildung, Arbeit, Qualifizierung und Integration. Die Auszeichnung der Projekte ist Teil der Initiative "Unternehmen für die Region", die im Jahr 2007 von Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, gegründet wurde.

 

Link zur Homepage der Initiative Unternehmen für die Region
Titelbild der Broschüre

Neue Publikation erschienen: Verantwortungspartner. Gemeinsam. Erfolgreich.

Sieben Regionen, sieben Geschichten, sieben Lösungen. Jede der Verantwortungspartnerregionen ist auf ihre Art und Weise spezifisch: in den Ausgangsbedingungen, der Motivation, dem Fokus, dem Zusammenspiel der Akteure, den Ergebnissen und vieles mehr. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten, die die Regionen von Nord nach Süd, von Ost nach West verbinden: das große Engagement der Verantwortungspartner, ihr Wille, zur Lösung unternehmerischer und gesellschaftlicher Herausforderungen beizutragen, ihr Anspruch, nachhaltig und mit Partnern zu handeln, und ihre Bereitschaft, sich auf neue Lernprozesse einzulassen.   Die Beispiele unserer neuesten Publikation stellen die regionalen Rahmenbedingungen und die gesellschaftlichen Herausforderungen aus Sicht der Unternehmen vor. Darauf aufbauend werden die verschiedenen Projekte der jeweiligen Verantwortungspartnerregion kurz skizziert. Aus dieser Vielzahl wird jeweils ein Projekt detailliert vorgestellt, um konkret aufzuzeigen, welche Ergebnisse durch vernetztes Engagement in den Regionen erzielt werden können. Lesen Sie über sieben gelungene Beispiele dieser neuen Form der gesellschaftlichen Verantwortung!

Link zur Homepage der Verantwortungspartner

Download der Broschüre (2 MB)

Verantwortungsvolles Verhalten muss sich lohnen

CSR-Forum legt Vorschläge für Nationalen Aktionsplan vor

Das Nationale CSR-Forum hat in Berlin Ende vergangener Woche seinen Empfehlungsbericht an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, übergeben. Darin empfiehlt das Forum der Bundesregierung, einen Nationalen Aktionsplan CSR zu erstellen und legt konkrete Vorschläge vor. Birgit Riess, Programmdirektorin "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" der Bertelsmann Stiftung hatte als Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Integration von CSR in Bildung, Qualifizierung, Wissenschaft und Forschung" den Empfehlungsbericht

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Cover der Studie
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The Role of Governments in Promoting Corporate Responsibility and Private Sector Engagement in Development

Die Studie "The Role of Governments in Promoting CSR and Private Sector Engagement in Development" zeigt anhand von verschiedenen Fallbeispielen Möglichkeiten auf, wie Regierungen in Nord und Süd nachhaltiges Wirtschaften in unterschiedlichen Bereichen aktiv fördern können. Sie soll Regierungen als Handreichung dienen, wie sie CSR Maßnahmen in ihrem Land in Themenfeldern wie Menschenrechte, Arbeits- und Sozialstandards  umsetzen können. Ein sechsstufiges Modell beschreibt, wie Regierungen einen Politikrahmen für Corporate Social Responsibility schaffen können.  Das Papier wurde in Zusammenarbeit mit dem Global Compact der Vereinten Nationen für das Ministertreffen im Vorfeld des Global Compact Summit 2010 erstellt.

Die kostenlose Broschüre kann unter csr (at) bertelsmann-stiftung (dot) de bestellt werden.


Ansprechpartner
Porträtfoto von Birgit Riess Birgit Riess
Telefon:
+49 5241 81-81351
Auszeichnung Trumpf GmbH + Co. KG (2011)

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Auszeichnung Münstermann GmbH (2011)

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Auszeichnung Grübel KG (2011)

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Preisverleihung "Mein gutes Beispiel" (2011)

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