Gütersloh, 22.03.2012
Bertelsmann Transformation Index 2012
Politische Rückschritte in zahlreichen Demokratien, sozioökonomischer Stillstand gerade in den ärmsten Regionen: Der neue Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI) zeichnet ein eher ernüchterndes Bild globaler Prozesse des Wandels. Trotz vielfacher Erfolge bei der Überwindung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bleiben die sozioökonomischen Verhältnisse in mehr als der Hälfte der 128 untersuchten Länder katastrophal. Statt Armut zu bekämpfen und eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu stärken, wurden positive Erträge des Wirtschaftswachstums lediglich konsumiert – häufig genug von korrupten Eliten. Im umgekehrten Fall zeigen Länder wie Brasilien und Uruguay, Liberia und Botswana oder Taiwan und Indonesien, dass es auch anders geht. Der Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung untersucht alle zwei Jahre, inwieweit Entwicklungs- und Schwellenländer Fortschritte auf dem Weg zu rechtsstaatlicher Demokratie und sozialpolitisch flankierter Marktwirtschaft gemacht haben.














