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Der Hintergrund: Umwege im Maßnahmendschungel


Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen den Zugang zu qualifizierter Beschäftigung. Leider gelingt der Übergang von der Schule in die  Ausbildung längst nicht allen. Über 300.000 Jugendliche befinden sich derzeit in einer Maßnahme des sogenannten Übergangssystems. Sie erreichen einen Ausbildungsplatz erst über teils teure und zeitraubende Umwege oder bleiben ganz ohne Ausbildung.

Das Ziel: Ausbildung für alle!


Die Initiative „Übergänge mit System“ setzt sich dafür ein, allen ausbildungswilligen Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Beruf ohne Zeitverlust zwei Wege zum Abschluss einer Berufsausbildung anzubieten.

Weg 1: Ausbildungsreife Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sollen keine Zeit mehr im Übergangssystem verlieren, sondern direkt eine Ausbildung beginnen – vorrangig in der dualen Form – und wenn dies nicht möglich ist, in außerbetrieblichen oder vollzeitschulischen Alternativen.

Weg 2: Für nicht ausbildungsreife Jugendliche sollen individuelle Ansätze genutzt werden, um die Ausbildungsreife herzustellen. Wer diese erlangt hat, soll ein verbindliches Angebot dafür erhalten, eine abschlussorientierte Berufsausbildung anzutreten.

Zur Umsetzung dieses Ziels hat die Initiative „Übergänge mit System“ ein Reformkonzept erarbeitet, das aus drei Elementen besteht:

1. Berufsorientierung: Einführung von Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen ab der 7. Klasse.

2. Betriebsnahe Ausbildung: Öffentlich geförderte, betriebsnahe Ausbildung für ausbildungsreife Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

3. Hinführung zur Ausbildungsreife: Individuelle und kreative Ansätze zur Herstellung der Ausbildungsreife, verbunden mit einer verbindlichen Anschlussperspektive.

Zum Reformkonzept

Gemeinsam sind wir stark! - Die Initiative


„Übergänge mit System“ ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung zusammen mit 16 Ministerien aus neun Bundesländern sowie der Bundesagentur für Arbeit. Die Initiative will keine neuen Maßnahmen für den Übergang Schule-Beruf entwickeln und den viel kritisierten Maßnahmendschungel noch weiter verdichten. Vielmehr geht es darum, sich auf der Basis vielfältiger Erfahrungen der beteiligten Akteure auf ein gemeinsames Ziel zu verständigen und dieses auch umzusetzen.

Zu den Beteiligten

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