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Publikationen

Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011

Mehr Kinder unter drei  Jahren in KiTas, Erweiterung der Ganztagsangebote, Weiterentwicklung der Bildungsqualität, intensivere Kooperation mit Grundschulen, Inklusion von Kindern mit Behinderung und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Eltern: Dies sind nur einige der Anforderungen an eine Bildungs- und Betreuungspraxis, die allen Kindern gute und chancengerechte Entwicklungsperspektiven eröffnen kann. Im neuen Länderreport 2011 sind deshalb weitere - aktuelle - Themen in die Länderprofile aufgenommen worden, um den Status quo und die Entwicklungstrends in den Bundesländern für Politik und Öffentlichkeit noch transparenter abzubilden.

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Blonder Junge springt über Kästen

Experten plädieren für eine demokratische und experimentelle Bildungspraxis

Welche Möglichkeiten, aber vielleicht auch Begrenzungen, birgt eine evidenz-basierte Praxis für Reformen und Steuerung von öffentlicher Bildung und Erziehung? Welchen Stellenwert Daten und Fakten als Orientierungen für die Transformation von Bildungssystemen einnehmen können, diskutiert die internationale Bildungsforschung bereits seit längerem. Mit Prof. Peter Moss (Thomas Coram Research Unit, Institute of Education, University of London) und Dr. Mathias Urban (Cass School of Education, University of East London) geben zwei international renommierte Experten mit der vorliegenden Expertise wichtige Impulse für diese in Deutschland noch ausstehende Debatte.

Länderreport "Frühkindliche Bildungssysteme 2009"

Der Länderreport 2009 bietet in sechzehn Länderprofilen einen Überblick zum aktuellen Status Quo und zu Entwicklungstrends der frühkindlichen Bildungssysteme aller Bundesländer in Deutschland. Für die Themenbereiche »Teilhabe sichern«, »Investitionen wirkungsvoll einsetzen« sowie »Bildung fördern - Qualität sichern« sind aktualisierte Daten aus der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik sowie Informationen aus einer Befragung aller zuständigen Länderministerien zusammengestellt worden. Die grafische Aufbereitung erleichtert es Politik und (Fach-) Öffentlichkeit, zentrale Daten und Fakten für die politische Diskussion und Entscheidungsprozesse nutzen zu können. Im Einführungsteil des Länderreports werden aktuelle Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive dargestellt. Darüber hinaus werden aus Bundesperspektive zentrale Trends der frühkindlichen Bildung, Betreung und Erziehung auf Basis der Daten und Fakten des Länderreports identifiziert. Der umfassende Tabellenanhang erleichert den Bundesländervergleich und bietet zudem Zeitreihen, so dass Entwicklungstrends transparent werden.

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Nachhilfe kostet Familien insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr

Nachhilfe gehört für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland zum Alltag: Rund 1,1 Millionen Schüler nehmen regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Insgesamt geben Eltern jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro dafür aus. Das geht aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die die Bildungsforscher Klaus Klemm und Annemarie Klemm vorgelegt haben. Demnach ist Nachhilfe bereits in der Primarstufe ein zentrales Thema: Häufig wird sie in Anspruch genommen, wenn es am Ende der Grundschulzeit um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.

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Studie "Klassenwiederholungen - teuer und unwirksam"

Sitzenbleiben ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung teuer und unwirksam. Knapp eine Milliarde Euro geben die deutschen Bundesländer insgesamt jährlich für Klassenwiederholungen aus. Das hat der Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag der Stiftung berechnet. Dieses Geld ist offenkundig schlecht angelegt: Die Untersuchung macht deutlich, dass Sitzenbleiben pädagogisch wirkungslos ist.

weiter Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung
CoverPM

Early Childhood Development

There are alternatives!
Markets and democratic experimentalism in ECEC
Diskussionspapier
Peter Moss, Bildungsexperte der Universität London, hinterfragt die derzeitige Vorherrschaft des Marktmodells in der frühen Bildung und vergleicht dieses mit dem Modell des Demokratischen Experimentalismus. Mit dem Blick auf alternative Modelle möchte der international anerkannte Autor zur frühen Bildung neue Diskurse initiieren, die verstärkt politische und ethische Fragen aufgreifen. Die überarbeitete Neuauflage des Diskussionpapiers wurde in Kooperation mit der Bernard van Leer Foundation erstellt.

Kommunale Netzwerke für Kinder

Kommunen sind Lebens- und Lernort von Kindern. Die Bertelsmann Stiftung hat deshalb gemeinsam mit der Heinz Nixdorf Stiftung in den Städten Chemnitz und Paderborn das Modellprojekt "Kinde & Ko" initiiert. Erprobt wurde die Umsetzung eines kommunalen Netzwerkes, das die Aufgabe hat, Kinder zu begleiten. Das Handbuch fasst die Erfahrung aus dem Projekt zusammen und bietet anderen Kommunen Anregungen.

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Chancen ermöglichen - Bildung stärken

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Gleichwohl haben Kinder, die in schwierigen Lebenslagen aufwachsen, schlechtere Bildungschancen. Die vorliegende Publikation beleuchtet das Thema Bildungsgerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven. Die Handlungsempfehlungen geben Anregungen, die zur Verbesserung der Bildungs- und Lebenschancen von sozial benachteiligten Kindern beitragen können.

 

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Studie: Volkswirtschaftlicher Nutzen von frühkindlicher Bildung in Deutschland

Eine ökonomische Bewertung langfristiger Bildungseffekte bei Krippenkindern.

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Ansprechpartnerin
Porträt von Catrin Dreßler Catrin Dreßler
Telefon:
+49 5241 81-81279
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