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Gütersloh, 23.05.2011

Partner in der Entwicklungspolitik

Empfehlungen für Entwicklungshilfe mit privatem Sektor

Cover Studie Partners in Development - How Donors Can Better Engage the Private Sector for Development in LDCs

Die vergleichende Studie “Partners in Development - How Donors Can Better Engage the Private Sector for Development in LDCs” gibt Empfehlungen, wie Geberländer den privaten Sektor effektiv in Partnerschaften in den am wenigsten entwickelten Ländern einbinden können. Denn Unternehmen in die Entwicklungsarbeit einzubinden, hilft mit, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Partnerländern zu generieren und die Ziele der Entwicklungspolitik schneller zu erreichen.

Besonders in den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt (Least Developed Countries- LDCs) ist die Wirtschaft ein wichtiger Motor für Wohlstand und Entwicklung, da sie Arbeitsplätze schafft, Einkommen generiert sowie Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Damit werden in besonderer Weise die Bedürfnisse armer Bevölkerungsschichten bedient. In öffentlich-privaten Partnerschaften bündeln Unternehmen und Träger der Entwicklungsarbeit ihre Ressourcen, indem sie neue Märkte erschließen, Standards in der Wertschöpfungskette implementieren und sich für Bildungs- und Gesundheitsziele engagieren. 

Öffentlich-private Partnerschaften sind allerdings in LDCs schwieriger zu realisieren als in anderen Entwicklungsländern.  Hier gelten besondere Herausforderungen. Mangelhafte Rechtssicherheit, dürftige Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, ineffektive Verwaltungsstrukturen oder schlechte Infrastruktur hindern Unternehmen oft daran, hier zu investieren.  Für Geberländer und ihre Entwicklungshilfeorganisationen ist es daher wichtig, ihr Know-how, ihre Erfahrung und ihre Ressourcen so einzusetzen, dass die Einbindung von Unternehmen in die nachhaltige Entwicklung von LDCs erfolgreich gelingt.

Die von der Bertelsmann Stiftung, dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNPD) veröffentlichten Studie war im Rahmen  der „Vierten Konferenz der Vereinten Nationen über die am wenigsten entwickelten Länder (LDC-IV)“, im Mai 2011 in Istanbul, Diskussionsgrundlage für Geberländer, LDC-Minister und  Vertreter internationaler Organisationen.

Sie basiert auf Interviews mit Geberorganisationen, Unternehmensvertretern und internationalen Experten. Darin werden Programme zur Einbeziehung der Wirtschaft in die Entwicklungszusammenarbeit von 14 Geberorganisationen vorgestellt und erfolgreiche Beispiele von Entwicklungspartnerschaften in LDCs präsentiert. Zudem identifiziert sie die Schwächen bestehender Partnerschaftsprogramme und gibt Empfehlungen, wie Geber ihre Programme in den Bereichen Design, Kommunikation, Umsetzung und Evaluation besser gestalten können.


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