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Gesundheitsversorgung und Gestaltungsoptionen aus der Perspektive der Bürger

Ärzte bei einer Besprechung

Im deutschen Gesundheitswesen mangelt es an Transparenz. Es fehlen Informationen, wie die Bevölkerung den Versorgungsalltag erlebt, welche Anforderungen sie als Bezahler und Nutzer des Gesundheitssystems stellt und wie sie geplante oder schon umgesetzte Reformen beurteilt. Deshalb wird im Rahmen des Gesundheitsmonitors seit 2001 einen Querschnitt der Bevölkerung regelmäßig zu einem breiten Spektrum gesundheitspolitisch relevanter Themen befragt.

Projektträger sind die Bertelsmann Stiftung und die Barmer GEK. Durch die Kooperation mit der Barmer GEK ist es seit 2011 möglich, die Analysen der Befragungsdaten durch die Auswertung von kassenspezifischen Abrechnungsdaten zu ergänzen, so dass die Belastbarkeit und die gesundheitspolitische Relevanz der Ergebnisse noch einmal zunehmen werden.

Diese unabhängigen Informationen vor allem über den Zustand der ambulanten Versorgung werden Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse des Gesundheitsmonitors tragen dazu bei, gesundheitspolitische Informationslücken zu schließen und Reformkonzepte zu entwickeln, die von den Bürgern mitgetragen werden. Hierbei greift der Gesundheitsmonitor auf ein Netzwerk von Experten zurück, mit denen die Analysen und Befragungsergebnisse diskutiert werden. Insgesamt hat die Stiftung bis heute über 50.000 Versicherte und über 2.500 Ärzte zu mehr als 150 gesundheitspolitisch relevanten Themen befragt. Damit ist der Gesundheitsmonitor einer der größten Surveys dieser Art in Deutschland.
Die Befragungsdaten werden über zahlreiche Kommunikationsformate an die Zielgruppen herangetragen. Dazu zählen eine jährliche Buchveröffentlichung, Chartbooks, quartalsweise Newsletter, Aufsätze in Fachzeitschriften, gesundheitspolitische Fachseminare, Vorträge auf Tagungen, Pressemitteilungen sowie Interviews im Fernsehen und Hörfunk. Die Befragungsdaten stehen für wissenschaftliche Auswertungen als Download zur Verfügung.

Der Gesundheitsmonitor 2011 ist im Dezember 2011 erschienen. Sie finden diesen rechts in der Spalte.


Ansprechpartner
Porträt von Jan Böcken Jan Böcken
Telefon:
+49 5241 81-81462
Publikation
Gesundheitsmonitor 2010

Gesundheitsmonitor 2010

Wie gut kennen sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem deutschen Gesundheitswesen aus? Gibt es auch hierzulande eine "gesundheitliche Legasthenie"?

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