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Familienpolitik rangiert auf der politischen Agenda weit vorne und gilt als Zukunftspolitik. Allerdings passen die Anforderungen von Arbeitswelt und die individuelle Lebensorientierung von Beschäftigten oft noch nicht zusammen. Erwartungen und Erfordernisse von Menschen und Unternehmen müssen daher aus beruflicher, familiärer und individueller Sicht zusammengebracht werden. Dazu ist eine realistische Architektur der  Infrastruktur ebenso notwendig wie die Bereitschaft der Arbeitnehmer, eigene Initiativen in Work-Life-Balance Konzepte einzubringen.

Die Bertelsmann Stiftung will diese Prozesse unterstützen. Wir helfen Führungskräften in Unternehmen, wie sie sich zu Experten für eine familien- und work-life-balance-orientierte Personalpolitik qualifizieren können. Wir zeichnen einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für kreative und eigeninitiative innovative Lösungen in der Balance von Beruf, Familie und Privatleben aus. Stakeholder aus Wirtschaft, Verbänden, Kammern und Kommunen werden qualifiziert, ihrerseits regionale Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsprogramme zu etablieren.

Projektpartner sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Wirtschaftsverbände, Kammern, der Arbeitskreis Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Initiative für Beschäftigung, sowie Familienbündnisse.

Projektlaufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2014

Projektbeschreibung

Aktuelles

Berlin - 26.11.2012

Expertenkommission Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland hat sich in Berlin konstituiert

Angesichts von Technologiesprüngen, neuen Arbeits-, Produktions- und Kommunikationsprozessen und  der Finanzkrise verlieren viele Menschen die Orientierung und hinterfragen die bisherigen gesellschaftlichen Werte. Fragen nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft sowie den gegenwärtigen Lebens- und Arbeitsperspektiven bleiben vielfach unbeantwortet.

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Weitere Pressemitteilungen und Nachrichten

Projektnachrichten

Weniger Reibungsverluste zwischen Unternehmen und Kommunen

Das Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bertelsmann Stiftung werden dieses und nächstes Jahr in einem gemeinsamen Projekt die "Familiäre Verantwortung in einer sich wandelnden Arbeitswelt – Herausforderungen für eine neue Unternehmenskultur" untersuchen. Zu einer Auftaktveranstaltung trafen sich in der vergangenen Woche Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um über innovative Ansätze, Forschungsbereiche und Fragestellungen zu diesem Thema zu diskutieren.

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20.05.2011

9.Tagung der Expertenkommission Familie

Viele feste Vorstellungen, die seit Jahrhunderten mit dem Begriff Familie verbunden werden, gelten heute nicht mehr uneingeschränkt. Vater- Mutter-Kinder, die klassische Familie gibt es noch, aber immer mehr andere Formen von Familie werden Realität.
Die Zahl der Alleinerziehenden in Deutschland liegt mittlerweile bei 2,6 Millionen. 1,6 Millionen von ihnen haben Kinder unter 18 Jahren.
Die Mehrzahl dieser Alleinerziehenden sind Frauen wie die Expertenkommission Familie der Bertelsmann Stiftung auf einem Treffen Ende Mai in Berlin feststellte, hätten viele von ihnen  größte Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen weil sie einerseits  in Vollzeit arbeiteten um ihren Lebensunterhalt ohne staatliche Unterstützung zu bestreiten und andererseits  organisatorische Höchstleistungen vollbringen, um  ihren Kindern gerecht werden zu können. Diejenigen, die wegen der Kinder nur Teilzeitstellen annehmen  lebten oft nur von einem geringen Einkommen, hart an der Armutsgrenze.
In ihrem Impulsvortrag betonte Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Leiterin des Lehrstuhls Haushalts und Verbrauchsforschung am  Institut für Wirtschaftslehre der Justus-Liebig Universität Gießen führt aus, dass der Status Alleinerziehend in den meisten Fällen durch Scheidung entsteht. In dieser neuen Situation ist nicht nur Trauer, Enttäuschung und Schmerz zu verarbeiten, sondern auch der gesamte Lebensalltag mit Kindern umorganisiert und allein bewältigt werden. Obwohl dies zu einer extrem hohen Belastung führt, geben dennoch die meisten Alleinerziehenden an, mit Ihrem Leben zufrieden zu sein.
Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass die Wirtschaft auf die meist hochmotivierten alleinerziehenden Mitarbeiter nicht verzichten kann. Oft seien sie gut ausgebildet, blieben aber aus organisatorischen Gründen dem Arbeitsmarkt fern. Schwierig sei  die besonders starke körperliche und auch psychische Belastung, denen Alleinerziehende ausgesetzt sind – ein häufiger Grund am Arbeitsmarkt nicht teilnehmen zu können. Hier sei nach Ansicht der Kommission die Gesellschaft gefordert, zu unterstützen. Politik, Gesellschaft und Wirtschaft müssten gemeinsam daran arbeiten, die Situation der Alleinerziehenden zu verbessern. Der Expertenkommission Familie gehören neben Liz Mohn unter anderem der Unternehmer Gerd Oliver Seidensticker sowie Edeltraud Glänzer, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IGBCE, an. Mit ihnen diskutierten unter anderem Gäste wie Margit Haupt-Koopmann, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit, Regionaldirektion Berlin Brandenburg und Lisa Ortgies.

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