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Gütersloh, 10.02.2010

Bertelsmann Stiftung zum zweiten Mal von "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet

"Marktplatz-Methode" bringt Unternehmen und gemeinnützige Organisationen zusammen

Gerd Placke Senior ProjectManager, Bertelsmann Stiftung, Detlef Oesterhaus, Deutsche Bank Bielefeld, Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Michael Lübbers, Deutsche Bank Bielefeld, Birgit Riess,  Director Programm
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Auszeichnung in Gütersloh: Gerd Placke, Bertelsmann Stiftung, Detlef Oesterhaus, Deutsche Bank Bielefeld, Liz Mohn, stv. Vorstandvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Michael Lübbers, Deutsche Bank Bielefeld, und Birgit Riess, Bertelsmann Stiftung (v.l.).
Fotograf: Thomas Kunsch, Bielefeld

Das gemeinnützige Projekt "Marktplatz-Methode" der Bertelsmann Stiftung und ihrer Kooperationspartner KPMG und RWE AG hat eine Auszeichnung der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" erhalten. Schirmherr der bundesweiten Standortinitiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Für den Hauptsponsor Deutsche Bank überreichten Michael Lübbers und Detlef Oesterhaus von der Bank-Filiale in Bielefeld den Preis an die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Liz Mohn.

Die sogenannte "Marktplatz-Methode" bringt Unternehmen und gemeinnützige Initiativen zusammen: Wie auf einem Wochenmarkt handeln die Akteure Kooperationsprojekte aus, bei denen Angebot und Nachfrage den Tausch bestimmen. Die Unternehmen können je nach ihren Möglichkeiten mit persönlichem Einsatz ihrer Mitarbeiter, mit ihrer geschäftlichen Kompetenz oder mit logistischer Beihilfe den gemeinnützigen Initiativen helfen. Die Partner aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen lernen sich so besser kennen. Sie bauen gegenseitiges Vertrauen auf und entwickeln in gemeinsamen Projekten sozialen Zusammenhalt. Unternehmen kommen auf diese Weise ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nach und Gemeinwohlorganisationen können mit zusätzlichen Ressourcen ihre Ziele erreichen.

Die Idee stammt aus den Niederlanden und wurde 2006 von der Bertelsmann Stiftung erstmals nach Deutschland gebracht. Seitdem haben bundesweit über 90 Marktplätze stattgefunden, auf denen mehr als 5.000 Projekte vereinbart wurden. Eines unterscheidet den Marktplatz jedoch von einem handelsüblichen Umschlagplatz: Bei dem Forum geht es lediglich um den guten Zweck - der Transfer von Geld ist tabu. Am 19. März 2010 findet unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Maria Unger der erste Marktplatz "Gute Geschäfte Gütersloh" statt.

Die Bertelsmann Stiftung wird bereits zum zweiten Mal von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet. Im April 2009 hatte der "Religionsmonitor" einen Preis bekommen. Der "Religionsmonitor" ist ein Erhebungsinstrument zur Erforschung von Glaube und Religion.


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