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Policy Brief "Zukunft Soziale Marktwirtschaft"

* ist eine Publikation des gleichnamigen Projektes der Bertelsmann Stiftung. Mit diesem mehrjährigen Projekt will die Bertelsmann Stiftung zu einer Wiederbelebung der Sozialen Marktwirtschaft beitragen, ihre Leitlinien und Prinzipien modernisieren und sie als zukunftsfähige Ordnungsidee auch in die europäische und globale Dimension einbringen.

* ist eine kritische Stellungnahme zu aktuellen Themen und Ereignissen rund um Fragen der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt. Jährlich erscheinen sechs bis acht Ausgaben in unregelmäßigen Abständen. Je nach Kontext werden sie auf Deutsch oder Englisch veröffentlicht. Für die Inhalte der Policy Briefs sind die jeweiligen Autoren verantwortlich.

Aktuelle Policy Briefs

01.07.2013

Wem nutzt ein transatlantisches Freihandelsabkommen?

Rein ökonomisch betrachtet profitieren die USA und die gesamte EU von einem Abbau der Zölle und der nichttarifären Handelshemmnisse zwischen beiden Regionen. Das reale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner würde in den USA und in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten steigen. Auch mit Blick auf die Arbeitsmärkte überwiegen die positiven Beschäftigungseffekte, sodass langfristig im OECD-Raum zwei Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen könnten. Den Wohlfahrtsgewinnen dieser Volkswirtschaften stehen allerdings reale Einkommens- und Beschäftigungsverluste im Rest der Welt gegenüber. Per Saldo überwiegen jedoch die wohlfahrtsschaffenden Effekte.

07.06.2013

Soziale Marktwirtschaft in Europa? - Indexergebnisse

Laut dem Vertrag von Lissabon strebt die Europäische Union eine "in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft" als gemeinsame Wirtschaftsordnung an. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich die Mitgliedstaaten jedoch darüber verständigen, welche Institutionen eine moderne soziale Marktwirtschaft ausmachen. Die Ergebnisse des Index moderner sozialer Marktwirtschaften ("Index of Modern Social Market Economies", IMSME) weisen Kongruenz in Bezug auf eine liberale Marktwirtschaft und starke Abweichungen hinsichtlich der für eine soziale Marktwirtschaft unabdingbaren Grundsätze auf.

24.05.2013

Green and Fair Economy - ganzheitliches Konzept für nachhaltiges Wirtschaften

Rein ökonomische Lösungsansätze führen - zumindest mittel- bis langfristig - nicht zum optimalen Erfolg. Nachhaltiges Wirtschaften erfordert vielmehr eine gleichberechtigte Berücksichtigung der ökologischen und sozialen Dimension. Das Konzept der Green Economy - oder besser gesagt der Green and Fair Economy - ist grundsätzlich geeignet, eine Wirtschafts- und Finanzkrise, wie wir sie in den letzten fünf Jahren eerlebt haben, wenn schon nicht zu vermeiden, so doch wenigstens in ihren negativen Auswirkungen abzumildern. Wichtig dabei ist eine möglichst integrierte Ausgestaltung des Konzeptes auf politischer, wirtschaftlicher und individueller Ebene.

03.12.2012

Die Vermessung der modernen sozialen Marktwirtschaft

Der "Index moderner sozialer Marktwirtschaften" (MSMW-Index) definiert und misst die Eigenschaften der modernen sozialen Marktwirtschaft im internationalen Vergleich. Im Gegensatz zu anderen Indizes, die die Wirtschaftsleistung messen, setzt der MSMW-Index bei den Institutionen und messbaren Inidkatoren an im Hinblick auf die Konstruktion und Beurteilung moderner Marktwirtschaften. Unter anderem könnte der Index die Europäische Union dahingehend anleiten, dass sie die "wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft" erreicht, die sie im Vertrag von Lissabon als ihre gewünschte Wirtschaftsordnung bezeichnet.

03.05.2013

Wirtschaftliche Vorteile der Euro-Mitgliedschaft für Deutschland

Deutschland profitiert in erheblichem Maße vom Euro. Die Mitgliedschaft in der Währungsunion reduziert die Kosten des internationalen Handels und schützt zudem vor starken Wechselkursschwankungen. Selbst wenn Deutschland einen Großteil seiner Forderungen abschreiben müsste, die es aufgrund der verschiedenen Euro-Rettungsmaßnahmen gegenüber den stark verschuldeten Staaten Südeuropas hat, überwiegen die wirtschaftlichen Vorteile aus der Währungsunion nach wie vor. Eine Rückkehr zur D-Mark wäre daher selbst bei einer rein wirtschaftlichen Betrachtung schädlich.

27.11.2012

Nachhaltigkeit und Solidarität - Grundgedanken einer neuen Finanzverfassung

Eine föderale Finanzverfassung mit bundesstaatlichem Fi-nanzausgleich ist und bleibt unverzichtbar. Nur auf diesem Weg lassen sich die in der Bundesrepublik großen regionalen ökonomischen Unterschiede ausgleichen und öffentliche Aufgaben flächendeckend finanzieren. Das geltende System der föderalen Finanzverfassung weist strukturelle Mängel auf. Sie betreffen sowohl die Kriterien der Steuerverteilung, die Ausgestaltung der Schuldenbremse als auch die Rolle der Kommunen. Die Finanzverfassung muss ab 2020 neu gestaltet werden. Ziel ist es, die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen nachhaltig zu konsolidieren und einen modernen Sozialstaat zu sichern.

19.10.2012

Wirtschaftliche Folgen eines Euro-Austritts der südeuropäischen Mitgliedsstaaten

Ein Staatsbankrott in Griechenland inklusive eines Austritts Griechenlands aus dem Euro wäre für sich genommen für die Weltwirtschaft ökonomisch verkraftbar. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Kapitalmärkte dann auch Portugal, Spanien und Italien das Vertrauen entziehen und es dort ebenfalls zu Staatsbankrotten kommt. Die Weltwirtschaft würde dadurch in eine tiefe Rezession fallen. Bis 2020 würden die 42 wichtigsten Volkswirtschaften Wachstums-einbußen in Höhe von insgesamt 17,2 Billionen Euro erleiden. Die internationale Staatengemeinschaft sollte daher einen Staatsbankrott und Euroaustritt Griechenlands verhindern, um die damit verbundenen möglichen Dominoeffekte zu vermeiden.

10.09.2012

Maastricht 2.0 - Vorschlag für eine neue Verschuldungsregel

Die gegenwärtigen Verschuldungsregeln der Europäischen Union behandeln alle Länder gleich. Der hier skizzierte Vorschlag der Bertelsmann Stiftung und Prognos AG für eine Reduzierung der Staatsschulden berücksichtigt länderspezifische Gegebenheiten, ohne dabei willkürlich zu sein. Diese Schuldenregel ist nach vorliegenden Berechnungen wachstumsfreundlicher als die europäische Schuldenbremse. Bis zum Jahr 2030 addieren sich die realen Wachstumsgewinne gegenüber der euroäischen Schuldenbremse auf mehr als 450 Milliarden Euro. Wegen der besonders intensiven wirtschaftlichen Verflechtung mit den übrigen EU-Ländern profitiert Deutschland am stärksten von der neuen Regelung, weil das Wirtschaftswachstum in den Partnerländern günstiger ausfällt.

08.08.2012

Die Vermessung der modernen sozialen Marktwirtschaft

Der „Index moderner sozialer Marktwirtschaften" (MSMW-Index) definiert und misst die Eigenschaften der modernen sozialen Marktwirtschaft im internationalen Vergleich. Im Gegensatz zu anderen Indizes, die die Wirtschaftsleistung messen, setzt der MSMW-Index bei den Institutionen und messbaren Indikatoren an im Hinblick auf die Konstruktion und Beurteilung moderner Marktwirtschaften. Unter ande-rem könnte der Index die Europäische Union dahingehend anleiten, dass sie die „wettbewerbsfähige soziale Marktwirt-schaft" erreicht, die sie im Vertrag von Lissabon als ihre ge-wünschte Wirtschaftsordnung bezeichnet.

21.05.2012

Nachhaltig Wirtschaften - ganzheitliche Strategien und Prinzipien

Eine Gesellschaft wirtschaftet nachhaltig, wenn sie die langfristige Stabilität und Leistungsfähigkeit der ökologischen, politisch-sozialen und ökonomischen Systeme sicherstellt. In der Vergangenheit wurden Nachhaltigkeitsprobleme in der Regel nur separat angegangen, so dass die Auswirkungen einzelner Maßnahmen auf andere Aspekte eines umfassenden Nachhaltigkeitsaspekts vernachlässigt wurden. Die Herausforderung besteht in einer ganzheitlichen Strategie für nachhaltiges Wirtschaften, welche die Interdependenzen zwischen den verschiedenen Nachhaltigkeitsaspekten berücksichtigt und nciht versucht, einzelne Nachhaltigkeitsprobleme auf Kosten anderer Aspekte zu lösen.

22.03.2012

Gesetzliche Rente, demographischer Wandel und öffentliche Finanzen

Der demographische Wandel hat unmittelbare Effekte für die Systeme der sozialen Sicherung - insbesondere für Alter, Krankheit und Pflegebedürftigkeit -, die sich auch auf die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen insgesamt auswirken. Die Rentenpolitik muss daher mit Rücksicht auf die zukünftigen finanzpolitischen Handlungsspielräume betrieben werden und an bereits ergriffenen Reformen wie dem Übergang zur "Rente mit 67" strikt festhalten. Nur unter dieser Bedingung kann die Finanz- und Wirtschaftspolitik umgekehrt die nötigen Spielräume dafür schaffen, dass das Rentensystem den demographisch bedingten Ausgabenanstieg bewältigt.

31.01.2012

Policy Brief: Auf dem Weg zu einer modernen Arbeitsmarktpolitik

Das deutsche Jobwunder hat auch Schattenseiten. Obwohl die Arbeitslosenzahl unter drei Millionen gesunken ist und die Beschäftigungsquote die Marke von 70 Prozent übersprungen hat, haben für viele Arbeitnehmer die Unsicherheiten in den letzten zehn Jahren zugenommen. auf der Suche nach einer Erklärung stößt man schnell auf die arbeitsmarktpolitische Kehrtwende im Zuge der Hartz-Reformen von 2003 bis 2005. Aus der teuren am Status orientierten Stilllegungspolitik sollte eine moderne Inklusions- und Mobilisierungspolitik werden. Wie nachhaltig dieser Weg inzwischen beschritten ist, kann mit Blick auf die Wirkung und Akzeptanz ausgewählter auf Aktivierung ausgerichteter Aspekte eruiert werden.

13.10.2011

Policy Brief: Stellschraube Migration: Demographische Projektionen und ihre Implikationen

Die Alterung der Wohnbevölkerung stellt eine enorme Herausforderung für die Gesellschaft dar. Umfang und Struktur der künftigen Migration erweisen sich jedoch als Stellschrau-be, um die erwartete Alterung in Deutschland spürbar abzumildern. Migration verjüngt die Bevölkerung nicht nur in Abhängigkeit von der Höhe des unterstellten Wanderungssaldos. Auch das Niveau der Brutto-Wanderungen, die Altersstruktur und der Frauenanteil der Zuwanderer können den absehbaren Anstieg des Altenquotienten dämpfen und auf Dauer sogar umkehren.

14.06.2011

Policy Brief: Gesellschaftliche Alterung – eine unterschätzte ökonomische Herausforderung

Die Alterung der Gesellschaft hat nicht nur Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme, sondern auch für zentrale makroökonomische Größen wie z. B. das Wirtschaftswachstum. Bisher gehen Langfristprognosen davon aus, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bis 2050 jedes Jahr weiter wächst. Berechnungen zum Einfluss der Altersstruktur einer Gesellschaft auf deren wirtschaftliche Entwicklung zeigen jedoch, dass die ökonomischen Konsequenzen der Alterung systematisch unterschätzt werden. Bei unveränderten Rahmenbedingungen ist in Deutschland ab Mitte der 2020er Jahre sogar mit einem Rückgang des BIP zu rechnen.

06.04.2011

Policy Brief: Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft

Eine gute Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zeichnet sich dadurch aus, dass sie teilhabegerecht, nachhaltig und generationengerecht ist. Globale Megatrends wie der de-mographische Wandel, die ökonomische Globalisierung und der Klimawandel machen es perspektivisch immer schwerer, diese Vision in Deutschland zu realisieren. Die Prinzipien der vor rund 60 Jahren entwickelten Sozialen Marktwirtschaft stellen ein stabiles Fundament dar, das als Ausgangspunkt zur Bewältigung der globalen Herausforderungen dienen kann. Um den geänderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden, ist es jedoch erforderlich, die Prinzipien und ihre Ausgestaltung zu modifizieren.

01.04.2011

Nach der Krise ist vor der Krise – Was schützt uns vor dem nächsten Mal?

Deutschland hat die globale Wirtschaftskrise schneller als erwartet überwunden. Entscheidende Ursachen hierfür waren – neben dem Anspringen der Weltwirtschaft – die staatlichen Konjunkturpakete und Rettungsschirme, die Lohnzurückhaltung sowie das Zurückstellen parteitaktischer Interessen hinter sachpolitisch gebotene Lösungen. Dennoch ist die Weltkonjunktur nach wie vor labil, sodass neue wirtschaftliche Krisen drohen, z. B. Spekulationsblasen, Staatspleiten oder Währungskriege. Eine Stärkung der Instrumente, die uns erfolgreich durch die vergangene Wirtschaftskrise brachten, ist daher dringend geboten.

27.01.2011

Das Soziale sozialer Marktwirtschaften – Gerechtigkeit in Europa

Soziale Marktwirtschaft hat ihre bisher größte Krise zu bewältigen – sie ist nicht nur Teil der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch selbst in eine tiefe (Vertrauens-)Krise gerutscht. Für die einen stellt sich die 'soziale Frage' neu – für andere die Frage nach dem 'Sozialen' sozialer Marktwirtschaften. So oder so sind Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe Kernanforderungen an ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Sozialmodell. Sie beinhalten zentrale Zieldimensionen wie Armutsprävention und Inklusion, welche als gesellschaftspolitische Handlungsperspektiven auch im internationalen Vergleich überprüfbar sind.

09.11.2010

Globale Leistungsbilanz-ungleichgewichte – China-Bashing ist keine Lösung

Die Diskussion um die globalen Leistungsbilanzungleichge-wichte gewinnt derart an Schärfe, dass bereits von einem globalen Währungskrieg gesprochen wird. Viele sehen in einer schnellen Yuan-Aufwertung das Allheilmittel zum Ab-bau aller Handelsungleichgewichte. Dieser Ansatz birgt je-doch die Gefahr eines weltweiten Wirtschaftsabschwungs in sich. Zudem ändert eine abrupte und massive Yuan-Auf-wertung nichts an der hohen amerikanischen Konsumnach-frage und an den Exportüberschüssen der asiatischen Schwellenländer. Die globalen Leistungsbilanzungleichge-wichte lassen sich nur durch einen Maßnahmenmix abbau-en, bei dem Defizit- und Überschussländer gefordert sind.


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