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Berlin/Gütersloh, 01.12.2011

Preis zur Förderung der Integration

Staatsministerin Böhmer verleiht Integrationsmedaillen

Dr. Wojcik und Lamya Kaddor
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Preisträger aus dem Projekt "Brückenbauer der Integration"
Foto: Behzad Madahi

Staatsministerin Böhmer zeichnete Bürger aus, die sich durch herausragendes Engagement um Integration verdient gemacht haben. Bei einer Feierstunde im Bundeskanzleramt verlieh Böhmer erstmals acht Integrationsmedaillen. Drei Ehrenträger sind Teilnehmer aus dem Programm "Zukunft der Integration" der Bertelsmann Stiftung.

Die Staatsministerin bat die Fraktionen des Deutschen Bundestages um Vorschläge zu Personen, die sich in besonderer Weise für ein gutes Miteinander einsetzen. Aus diesen Vorschlägen wurden acht Preisträger ausgewählt. Kriterium für die Vergabe der Medaille: Das Engagement für Integration soll modellhaft und nachhaltig sein.

Zwei der Ehrenträger sind Teilnehmer aus dem Leadership-Projekt "Brückenbauer der Integration" der Bertelsmann Stiftung: Lamya Kaddor und Dr. Andreas Wojcik

Lamya Kaddor ist sogar eine Brückenbauerin der ersten Stunde: Als Tochter syrischer Einwanderer zählt sie zu den Pionieren der islamischen Religionspädagogik in Deutschland. Zudem ist sie selbst eine der ersten Lehrerinnen in Nordrhein-Westfalen, die in einer Hauptschule Islamkunde in deutscher Sprache unterrichten.

Auch Dr. Andreas Wojcik ist Mitglied der Brückenbauer. Er gründete das Bildungszentrum für Migranten in seiner Wahlheimat Troisdorf. Politische Partizipation von Migranten, interreligiöser Dialog, Bildungsförderung - all diese Bereiche liegen dem 39-Jährigen sehr am Herzen.

Eine dritte Preisträgerin aus dem Programm der Bertelsmann Stiftung "Zukunft der Integration" ist Gloria Boateng. Sie ist Teilnehmerin des "Jungen Forum - Generation Zukunft". Das Forum ist ein Format der Bertelsmann Stiftung, in dem kürzlich zehn Empfehlungen für ein besseres Miteinander entwickelt und an das Bundesministerium des Innern übergeben wurden. Die Nachhaltigkeit von Projekten liegt Gloria Boateng besonders am Herzen. Sie ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins "SchlauFox": Im Alter von zehn Jahren kam sie aus Ghana nach Deutschland. Heute steht sie kurz vor ihrem zweiten Staatsexamen als Lehrerin. "Ich habe im Laufe meiner Schulzeit sehr viel Unterstützung erfahren", erzählt sie. "Das möchte ich an andere weitergeben."


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