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Gütersloh, 25.01.2012

Polen hat es gut gemacht

Der Osteuropa-Experte Cornelius Ochmann bilanziert die erste EU-Präsidentschaft Polens

Europa-Flagge
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Quelle: Jim Barber/Fotolia

"Yes, they can", lautet Cornelius Ochmanns positives Fazit zur ersten polnischen EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2011. Warschau war zunächst mit der Frage konfrontiert: Können sie Europa helfen?". Sie konnten - und haben die Staaten-Gemeinschaft durch ihre bisher schwerste Krise geführt, bilanziert Ochmann im neuen "spotlight europe".

Das neue Polen ist wirtschaftlich stark, politisch stabil und proeuropäisch: Nicht zuletzt wegen dieser guten Voraussetzungen hat das Land seine Bewährungsprobe im EU-Präsidium erfolgreich bestanden. Warschau sei es gelungen, das Zusammenwachsen der erweiterten Union zu beschleunigen.

Polen als Vermittler
"Die Polen haben aus der Not eine Tugend gemacht und die Rolle des Mittlers zwischen Euro-Zonen-Ländern und Nicht-Euro-Zonen-Ländern angenommen", meint Ochmann. Noch habe Warschau keinen Termin für den Euro-Beitritt genannt. Doch die führenden Politiker des Landes lassen keinen Zweifel daran, dass Polen den Euro wolle.

Die Mehrheit der polnischen Bevölkerung ist längst in Europa angekommen. Das zeigten die Parlamentswahlen im vergangenen Oktober: "Nach den wirren Jahren der Kaczynski-Herrschaft sorgte Tusk für die Anerkennung Polens in Europa", kommentiert Ochmann. In den Wahlumfragen sei der Wunsch vieler Polen zu erkennen, in einer Liga mit Deutschland und Frankreich zu spielen.

Positive wirtschaftliche Entwicklung Polens
Der steigende Einfluss Polens in Europa resultiere nicht zuletzt aus der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der "Krisenresistenz" des Landes: Sein Kapitalmarkt sei im Vergleich zu den anderen europäischen Märkten stabil geblieben. Zudem habe die hohe Binnennachfrage Verluste im Export kompensieren können. Auch der flexible Arbeitsmarkt und die erfolgreiche währungspolitische Strategie der Regierung haben sich in der Krise bewährt.


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