Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 Hauptnavigation; Accesskey: 3 Servicenavigation; Accesskey: 4
Platzhalterbild

Projekte

Europas_Zukunft

Vereinigte Staaten von Europa

Intelligent sparen, gemeinsam investieren

Die Haushaltslage in den EU-Mitgliedstaaten ist kritisch. Einige Staaten stehen am Rand des Bankrotts. Umfangreiche nationale Sparpakete sollen die Lage entschärfen. Doch der Druck wächst. Denn die EU-Mitglieder können bisher nicht plausibel aufzeigen, wie sie genügend Mittel für Zukunftsinvestitionen bereitstellen, ihren Sozialstaat fortführen und Europas Wettbewerbsfähigkeit verbessern wollen. Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft in Europa kann nicht länger auf den „spendablen“ Staat setzen, sondern muss mithilfe einer "sparsamen" EU geschaffen werden.

Wie eine intelligente, effiziente und zukunftsweisende Balance zwischen Sparen und Investieren gefunden werden kann, steht daher im Mittelpunkt der Arbeit. Es soll gezeigt werden, dass auch bei der Haushaltsplanung nicht nationale Alleingänge, sondern eine vernünftige Abstimmung von Spar- und Investitionszielen zwischen den Mitgliedstaaten als auch mit dem EU-Etat einen Mehrwert schafft, Geld sparen hilft und dennoch Innovation ermöglicht.

Im ersten Schritt wird untersucht, ob und wie weit die Mittelzuweisungen in den 27 Haushalten der Mitgliedstaaten als auch im Budget der EU die Zielvorgaben der Union reflektieren und umsetzen. Darauf aufbauend wird ermittelt, wo und wie sich auf der Ausgabenseite und in ausgesuchten Politikfeldern Synergien zwischen den Nationalhaushalten und dem EU-Budget herstellen und nutzen lassen, damit Europa sich in Zukunft noch eine soziale Marktwirtschaft leisten kann.

Das Programm bearbeitet Neuland. Die wissenschaftliche Analyse wie die politische Debatte stehen noch ganz am Anfang. Diese erhält jedoch Auftrieb, weil bis September 2013 (also zum Ende der Programm-Laufzeit) der neue EU-Haushalt für den Zeitraum 2014-2020 verabschiedet werden muss. Der Arbeitsstrang ist damit hochaktuell und liefert wichtige Erkenntnisse für die Politik wie die Bürger: Sie haben angesichts der unvermeidlichen Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme ein Recht darauf, dass die knappen Mittel effizient und zu ihrem Nutzen eingesetzt werden.


Ansprechpartner
Porträt Stefani Weiss Stefani Weiss
Telefon:
+32-2-233-3891
Drucken Senden Bookmark

SEITE SENDEN:

SEITE SENDEN

Vielen Dank für die Weiterempfehlung! Die Email wurde versendet.

 |  Die Stiftung |  Reinhard Mohn |  Politik |  Gesellschaft |  Wirtschaft |  Bildung |  Gesundheit |  Kultur |  Presse |  Verlag |  Service |  Projekte | 
 |  English  |  Karriere  |  Kontakt  |  Sitemap  |  Suche  |  Impressum  |  Datenschutz  |