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Projekte

Mann am Computer

E-Government/E-Democracy

E-Government/E-Democracy

Effizient verwalten - demokratisch regieren

Die international ausgerichtete Benchmarking-Studie "Balanced E-Government" untersucht wirtschaftlich tragfähige und für den Bürger sinnvolle Anwendungen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in Staat und Verwaltung. Stets behält die Untersuchung die Frage im Blick, inwieweit digitale Service-Angebote das Bürgerengagement befördern und somit demokratische Haltungen und "community building" stärken können. Die international ausgerichtete Benchmarking-Studie "Balanced E-Government" untersuchte wirtschaftlich tragfähige und für den Bürger sinnvolle Anwendungen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in Staat und Verwaltung. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, inwieweit digitale Service-Angebote das Bürgerengagement befördern und somit demokratische Haltungen und "community building" stärken können.

Rund um den Globus beeinflusst das Internet mittlerweile alle Lebensbereiche - Wirtschaft und Politik ebenso wie Kultur und Privatsphäre. Die Dynamik dieser Umbrüche hat längst den öffentlichen Sektor, die Tätigkeit von Kommunen, Staat und Verwaltung erfasst.

Unter dem Dach der E-Democracy entsteht eine neue Kultur der Teilhabe am politischen Prozess. International ist dabei ein Wettstreit um die besten Konzepte und Implementierungsstrategien entbrannt. Dementsprechend unübersichtlich ist der derzeitige Wissensstand zu den weltweit betriebenen Pilotprojekten im Bereich E-Government.

Hier setzt das Projekt "Balanced E-Government" an. Die vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der digitalen Verwaltungsmodernisierung wurden im Rahmen einer internationalen Benchmarking-Studie analysiert und Kriterien für "gutes E-Government" entwickelt.

Maßgeblich für die gesamte Untersuchung war zunächst die Klärung, was unter gutem E-Government zu verstehen ist. Um nach dem Anforderungskatalog der Untersuchung durchgängig Bestbewertungen zu erlangen, müssen bestehende Angebote modernste Technologien zur Datenverwaltung sowie ausgereifte Controlling- und Managementmethoden einsetzen. Zugleich sollen sich die Lösungen aber auch durch innovative Formen der Bürgerintegration auszeichnen und solche Services anbieten, die den Bürger als Kunden der Verwaltung ernst nehmen. So schneiden in der Studie vor allem diejenigen Online-Anbieter gut ab, die eine Balance zwischen den mitunter widersprüchlichen Zielsetzungen herstellen.

Die Best-Practice-Studie macht die vielfältigen Initiativen und strategischen Konzepte mit Hilfe eines eigens entwickelten Indexes, dem BEGIX (Balanced-E-Government-Index), vergleichbar. Die zwölf international erfolgreichsten oder den größten Erfolg versprechenden Beispiele wurden en detail vor Ort recherchiert, um die Übertragbarkeit der Prozesse, Strukturen und Erfolgsbedingungen auf bundesdeutsche Verhältnisse zu überprüfen.

Alle Untersuchungen und Analysen zur Studie "Balanced E-Government" wurden im Herbst 2001 von der Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit Booz | Allen | Hamilton durchgeführt. Der Gesamtbericht erschien im Dezember 2002 im Verlag Bertelsmann Stiftung.

Die Kurzversion der Best-Practice-Studie "Balanced E-Government. Elektronisches Regieren zwischen administrativer Effizienz und bürgernaher Demokratie" ist im Frühjahr 2002 erschienen.


Ansprechpartner
Porträt Carolin Welzel Carolin Welzel
Telefon:
+49 5241 80-88364
Projektteam

Martina Stangenberg

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