Projekte
E-Government/E-Democracy
Recherchen und Studien
Transfer von Innovationen im E-Government:
Wie gut sind die Initiativen von Bund und Ländern?
Bund und Länder geben viel Geld zur Förderung von E-Government in Modellprojekten aus - aber wie viel von dem dort erarbeiteten Wissen erreicht tatsächlich die deutschen Kommunen? Eine von der Bertelsmann Stiftung und PLS Ramboll Management (Hamburg) durchgeführte Studie kommt zu folgendem Ergebnis:
- Kommunen, die an Modellprojekten teilnehmen, verfügen über eine bessere Orientierung im E-Government-Dschungel,
- sie legen mehr Wert auf Weiterbildung der Mitarbeiter,
- und sie achten auf eine E-Government-Strategie.
Die größte Reichweite unter den Modellprojekten besitzt die Initiative "BundOnline 2005" des Bundesinnenministeriums (BMI): Für 82% der Kommunen, die in Modellprojekte eingebunden sind, ist sie ein Begriff. Auf Platz zwei folgt das Projekt Media@Komm mit 80 % Bekanntheit. Aber auch Städte und Gemeinden, die sich aus eigener Kraft den Herausforderungen des E-Government stellen, verfügen über einen erfreulich hohen theoretischen Kenntnisstand: Hier führt das Projekt Media@Komm, das 65% der kommunalen Führungskraefte ein Begriff ist, die Initiative BundOnline 2005 kennen immerhin 62%.
Dennoch zeigt die Frage nach den Wegen des Wissenstransfers, dass sich die kommunalen Führungskraefte zu wenig angesprochen fühlen. Der Transfer des aufwändig in Modellprojekten erarbeiteten Wissens gerät ins Stocken.
104 Kommunen aus ganz Deutschland wurden u.a. nach ihrer Selbsteinschaetzung zum Bereich E-Government, der Wichtigkeit von Qualifizierung, der Bekanntheit von E-Government-Initiativen und -Themen telefonisch befragt. Zur Validierung der quantitativen Ergebnisse wurden zusätzlich persönliche Interviews mit E-Government-Experten aus Wissenschaft und Praxis geführt. Ein Set von Empfehlungen für eine bessere Wissensdiffusion aus den Modellprojekten in die Kommunen rundet diese Studie ab.
Die Studie können Sie rechtsunter Download herunterladen.
"E-Democracy around the World" von Phil Noble und Andy Brack
Ist E-Democracy schon Realität - oder nur ein Wunschbild? Hat das Internet zu neuen Formen der Partizipation und politischen Meinungsäusserung geführt, oder ist es nur ein Spielzeug für die kleine Gemeinde der Technologie-Affinen? Wo zeigen sich Modelle für einen sinnvollen Einsatz der neuen Kommunikationsformen für die Überbrückung der Kluft zwischen Bürger und Staat?
Die Bertelsmann Stiftung hat den US-amerikanischen Internet-Experten Phil Noble mit einer internationalen Recherche beauftragt, in der er (gemeinsam mit Andy Brack) das Feld der elektronisch unterstützten Demokratie systematisiert und Beipiele für erste Umsetzungen beschrieben hat.
Die Studie diente dem "Balanced E-Government" Team der Bertelsmann Stiftung als Hintergrundmaterial, um neue Ideen für die Stärkung von Transaprenz und Partizipation in der digitalen Bürgergesellschaft zu gewinnen. Die Recherche fand Mitte bis Ende 2001 statt, so dass keine Gewähr für die Aktualität der Ergebnisse übernommen werden kann. Nachdem aber das Gros der gefundenen Beispiele nach wie vor aktuell und interessant sind, soll dieses Material hier zum Download zur Verfügung gestellt werden.
Die Studie finden Sie rechts.
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E-Democracy Around the World
Phil Noble und Andy Brack analysieren für die Bertelsmann Stiftung, inwieweit die neuen Medien bereits die Teilhabe der Bürger an politischen Entscheidungsprozessen unterstützen.









