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Arbeitsalltag einer Bürgerstiftung

Bürgerstiftungen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Grundsätzlich finanziert eine Stiftung ihre Tätigkeiten aus den Erträgen ihres Vermögens. Voraussetzung hierfür ist, dass das Vermögen der Stiftung groß genug ist, um Erträge zu erwirtschaften, die in einem angemessenen Verhältnis zum Zweck der Stiftung stehen. Dieser Grundsatz gilt auch für Bürgerstiftungen. Mit einem Unterschied: Bei der Gründung einer Bürgerstiftung wird davon ausgegangen, dass die Zwecke nicht allein aus dem Gründungsvermögen erfüllt werden müssen, sondern dass die Stiftung durch zukünftige Zustiftungen stetig wächst.  Gerade am Anfang sind Bürgerstiftungen daher auf zusätzliche Mittel aus Spenden oder Sponsoring angewiesen, um ihre Projektarbeit finanzieren zu können. Hierfür nutzen sie zumeist Instrumente des traditionellen Fundraisings. Neben diesem täglichen Überlebenskampf bleibt der Vermögensaufbau jedoch die Hauptaufgabe jeder Bürgerstiftung, da nur das Vermögen die Nachhaltigkeit der Stiftungstätigkeit sichern kann. Nur durch ein erhebliches Vermögen gelingt es die Arbeit der Stiftung dauerhaft von Fremdeinflüssen frei zu halten, sei es die Abhängigkeit von Institutionen, Sponsoren oder auch von der Wirtschaftslage. Erfolgreiche Bürgerstiftungen haben das erkannt und gehen diese wichtige Aufgabe strategisch an.
Was bedeutet in diesem Zusammenhang strategisch? Jede Bürgerstiftung durchläuft unterschiedliche Entwicklungsphasen:

Die Gründungsphase: Die Bürgerstiftung steht kurz vor der Gründung. Die Hauptaufgabe besteht darin neben einer heterogenen Gründungsstiftergruppe ein möglichst hohes Gründungsvermögen einzuwerben.

Die Aufbauphase: Die Bürgerstiftung ist gegründet. Sie verfügt über ein geringes Gründungsvermögen und ist daher auf Spenden als zusätzliche Finanzquelle angewiesen. Neben dem Aufbau des Stiftungskapitals ist folglich das Einwerben von Spenden von hoher Bedeutung.

Die Professionalisierungsphase: Die Bürgerstiftung verfügt über ein erhebliches Stiftungsvermögen, d. h. sie ist in der Lage, zumindest teilweise die Kosten einer Geschäftsstelle aus den Erträgen zu finanzieren. Der Schwerpunkt liegt auf dem weiteren Ausbau des Stiftungsvermögens und der Finanzierung der Geschäftsstelle.


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