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Berlin/Gütersloh, 23.04.2009

Wissenschaft am Zug

Ausstellungszug "Expedition Zukunft" macht Station in 60 deutschen Städten - mit an Bord: der "Religionsmonitor"

Logo des Ausstellungszuges
Der Ausstellungszug "Expedition Zukunft" nimmt am 24. April 2009 Fahrt auf.
Expedition Zukunft

Wie wird die Welt in 20 Jahren aussehen? Wie werden wir dann wohl leben? Mit dem Wissenschaftszug "Expedition Zukunft", der ab 24. April 2009 in 60 deutschen Städten Halt machen wird, will die Max-Planck-Gesellschaft jungen Menschen und allen Wissenschaftsbegeisterten einen Überblick darüber vermitteln, welche Forschungsgebiete unser Leben in den nächsten Jahrzehnten beeinflussen werden. Mit dabei ist auch die Bertelsmann Stiftung, die ihren "Religionsmonitor" auf die Reise durch Deutschland schickt. Der "Religionsmonitor" basiert auf einer breit angelegten internationalen Befragung von 21.000 Menschen aus allen Kontinenten und Weltreligionen. Er gibt Einblicke in die heutige Rolle der Religion, ihre Bedeutung für den einzelnen Menschen und die Zukunft unseres Zusammenlebens in einer kulturell und religiös vielfältigen Gesellschaft.

In den zwölf Wagen des Ausstellungszuges werden globale Herausforderungen wie Klimawandel, Rohstoffmangel, medizinische Versorgung und fortschreitende Urbanisierung thematisiert und Lösungsansätze aus Wissenschaft und Technik skizziert. Hintergrundinformationen, multimediale Installationen, Filme sowie zahlreiche Exponate, die zum Experimentieren einladen, bieten die Möglichkeiten, sich über technologische Trends kundig zu machen und über Chancen und Grenzen der Wissenschaft nachzudenken.

Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, gibt heute gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, in Berlin das Startsignal für die Ausstellung. Der Wissenschaftszug ist einer der Höhepunkt im Wissenschaftsjahr 2009, das unter dem Motto "Forschungsexpedition Deutschland" steht. Es zählt zu den Hauptattraktionen der Bundesregierung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Bundesrepublik Deutschland.

Am 24. April 2009 ist der Zug im Berliner Hauptbahnhof zu sehen. Danach wird er in über 60 deutschen Städten für mehrere Tage halten. Neben Frankfurt am Main stehen unter anderem Jena, Bremen, Dresden, Leipzig, Potsdam, Dortmund, Mainz, Stuttgart und München auf dem Fahrplan, bevor der Zug im November noch einmal nach Berlin zurückkehrt.


Publikation
Cover: Woran glaubt die Welt?

Woran glaubt die Welt?

Die Bertelsmann Stiftung hat mit Hilfe von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen ein Instrument entwickelt, das die verschiedenen Dimensionen von Religiosität in der modernen Gesellschaft tiefergehend als bisher untersucht: den Religionsmonitor.

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