Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 Hauptnavigation; Accesskey: 3 Servicenavigation; Accesskey: 4
Platzhalterbild

Projekte

Logo Wissenschaftsjournalismus

Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus

Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus (2002 - 2007)

Nach fünf Jahren Laufzeit ist das Projekt "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" von Bertelsmann Stiftung, VolkswagenStiftung und BASF AG im Dezember 2007 geendet. Für das erwiesene Vertrauen möchten wir uns bei allen Teilnehmern, Referenten, Gästen und Partnern herzlichst bedanken.

Im Januar 2008 ist mit der "Initiative Wissenschaftsjournalismus" - getragen von der Robert Bosch Stiftung, dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der BASF AG - ein Nachfolgeprojekt mit vierjähriger Laufzeit gestartet. Ziel der Initiative ist die Stärkung einer unabhängigen und hochqualitativen wissenschaftsjournalistischen Berichterstattung in Deutschland. Dazu will die Initiative Einsteigerprogramme, Weiterbildungsseminare, Rechercheunterstützung, Journalistenreisen und das Dialogforum WISSENSWERTE anbieten. (Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung im Bereich "Downloads".)

Das Projektbüro ist seit dem 01.01. 2008 am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund (Wissenschaftszentrum Erich-Brost-Haus, Otto-Hahn-Str. 2, 44227 Dortmund, http://www.brost.org/) angesiedelt. Sie erreichen uns dort unter Tel. 0231 / 755 69 68, eMail: holger.hettwer@tu-dortmund.de / franco.zotta@tu-dortmund.de.

Hintergrund "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" (2002 - 2007): Embryonenforschung, gentechnisch veränderte Nahrung, Klimawandel - je komplexer unsere Welt wird, um so größer ist das Bedürfnis nach Kenntnis der Zusammenhänge. Wissenschaftliche Themen müssen transparent gemacht werden, damit sich die Bürger qualifiziert in den politischen Diskurs einbringen können. Mit dem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm wollen Bertelsmann Stiftung, BASF AG und VolkswagenStiftung die Qualität der Berichterstattung über Wissenschaft in Deutschland nachhaltig fördern. Das Programm umfasste ein differenziertes Paket an neuen Aus- und Weiterbildungsangeboten für Journalisten und Wissenschaftler:

Im Zentrum der Weiterbildungsseminare für Wissenschaftsjournalisten standen die praxisnahe Vermittlung von Fachwissen und von Kontakten zu Forschern in Hochschule und Wirtschaft. Weitere Themen: Das Erlernen von Recherchestrategien und die Stärkung der Beurteilungsfähigkeit. Hochkarätige Dozenten beleuchten den Forschungsbetrieb. Höhepunkt ist der Besuch einer renommierten Forschungseinrichtung, der journalistisch aufgearbeitet wird. Die Seminarreihe basiert auf einem regionalen Konzept. Nach den Seminaren in 2003 (Bremen) und 2004 (Heidelberg, Köln, Leipzig) folgten die Seminare in Berlin (April 05) und München (Januar 06). 2006/07 standen abweichend davon drei kleinere formatspezifische Seminare für TV und Radio in Köln und Oberhausen auf dem Programm. Die "reguläre" Seminarreihe wurde in 2007 fortgesetzt mit Seminaren in Freiburg (9.-14. Dezember) und Hamburg (12-18. Januar 2008).

Das Mentoringprogramm sollte Naturwissenschaftlern den Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus erleichtern. In neun Monaten absolvieren die Mentees zwei redaktionelle Praktika bei führenden Medien; erfahrene journalistische Mentoren vermitteln die mediengerechte Darstellung von Forschung und bieten Zugang zu Hintergrundinformationen und Netzwerken. Zwei Jahrgänge (2004/05 und 2006/07) à 12 Teilnehmern haben das Programm durchlaufen. Einige Absolventen haben sich nach Abschluss des Mentoringprogramms in virtuellen Journalistenbüros organisiert (s. http://www.laborfeder.de/ und http://www.remenyi.info/TatWortWissen/index.php?TatWortWissen (noch im Aufbau).

Kontakte zu Key Playern aus Journalismus und Wissenschaft boten die 2005 (USA) und 2007 (China, Indien, Singapur) durchgeführten Sommerakademien. Junge Wissenschaftsjournalisten aus Leitmedien erhalten exklusiven Einblick in die Spitzenforschungsinstitute und renommierte Redaktionen in den jeweiligen Zielländern. Ziel des zweiwöchigen Kompaktseminars ist die intensive Beschäftigung mit zukunftsweisenden wissenschaftlichen Themen. (Interessenten müssen von ihren Redaktionen empfohlen werden und über mehrjährige Berufserfahrung verfügen.)

Das Programm der "SummerUSAcademy" (3.-18. September 2005) führte die Teilnehmer zu Wissenschaftszentren in New York und Boston/ Harvard (u.a. The New York Times, AAAS, Science, Nature, Investigative Reporters & Editors (IRE), Columbia University School of Journalism, New York Academy of Sciences, Harvard Medical School, Whitehead Institute for Biomedical Research, MIT Media Lab, Woods Hole Marine Biological Laboratory). Die "Asia Academy" (7.-27.9.2007) führte 15 junge Journalisten aus Leitmedien nach Indien (Bangalore, Hyderabad), China (Peking, Shanghai) und Singapur und bot exklusive Einblicke in Spitzenforschung, neue Themen sowie nützliche Kontakte zu wissenschaftlichen Experten.

Das Dialogforum WISSENSWERTE in Bremen will Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren sowie medieninteressierte Forscher zusammenbringen. Mit WISSENSWERTE hat sich erstmals im deutschsprachigen Raum ein Forum, bei dem sich diese Zielgruppen über neueste Entwicklungen in Wissenschaft und Journalismus informieren und miteinander vernetzen können, etabliert. Die Premiere hat im November 2004 stattgefunden. Entwickelt wurde das neue Kongress-Format vom "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus", dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der Messe Bremen. WISSENSWERTE (s. Download Flyer WISSENSWERTE) bietet prominent besetzte Podiumsdiskussionen, Vorträge führender Wissenschaftler zu Trends der naturwissenschaftlichen und technischen Spitzenforschung sowie vielfältige Weiterbildungsangebote für Wissenschaftsjournalisten. Die nächste WISSENSWERTE findet vom 17. - 19. November 2008 statt. (Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung unter www.wissenswerte-bremen.de/).

Als künftige "Mittler zwischen den Welten" sollten Studierende der Naturwissenschaften, Medizin und Technik so früh wie möglich mit den Anforderungen einer verständlichen Berichterstattung vertraut gemacht werden. Studierende der Journalistik sollten eine natur- oder ingenieurwissenschaftliche Grundbildung erhalten, die es ihnen ermöglicht, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge in ihrer gesellschaftlichen Tragweite zu erfassen. Diesem Ziel diente das Angebot zur Förderung eines Studiengangs. Im Rahmen einer Ausschreibung der VolkswagenStiftung haben die Projektpartner entschieden, die FH Darmstadt für die Einrichtung eines Bachelor's Program in Science Journalism und die Universität Dortmund für neue Module des Bachelor-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus zu fördern.

Interessenten können sich gerne in unseren Info-Verteiler aufnehmen lassen und werden dann per E-Mail über Termine, Anmeldungs- und Bewerbungsfristen des neuen Projekts infomiert. (Bitte senden Sie dazu eine Mail mit Ihren kompletten Kontaktdaten an: susanne.barbknecht@tu-dortmund.de)


Ansprechpartner
Drucken Senden Bookmark RSS abonnieren Hilfe

SEITE SENDEN:

SEITE SENDEN

Vielen Dank für die Weiterempfehlung! Die Email wurde versendet.