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Editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
ein auch für die Kommunen turbulentes Jahr liegt hinter uns: Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wackeln die Haushalte und wir müssen uns mehr denn je fragen: Was können, was müssen Kommunen für ihre Bürger leisten? Dabei stehen Sie vor Ort unmittelbar in der Verantwortung, Zukunftskonzepte für Ihre Kommune zu entwickeln.
Mit www.wegweiser-kommune.de wollen wir Sie dabei unterstützen, indem kommunenscharfe Zahlen, Daten und Fakten online und vergleichend zur Verfügung stellen. Vor wenigen Tagen haben wir als neues Handlungsfeld kommunale Bildungsdaten in unser Internetportal eingestellt. Die deutsche Schullandschaft wird sich im Zuge des demographischen Wandels in den kommenden 15 Jahren radikal verändern. Sieht man diese Entwicklungen in der eigenen Kommune frühzeitig voraus, kann man vorausschauend darauf reagieren.
Daher befaßt sich unser Sonder-Kommaileon zum Ende des Jahres schwerpunktmäßig mit dem Thema Bildung im demographischen Wandel.
Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Team wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest sowie Glück, Zufriedenheit und Gesundheit für das Neue Jahr 2010.
Herzlich,
Ihre
Kirsten Witte |
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Demographischer Wandel setzt Schulsystem unter Druck
Unter dem Druck des demographischen Wandels wird sich das deutsche Schulsystem in den kommenden 15 Jahren radikal verändern. Bis zum Jahr 2025 wird die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren von knapp elf Millionen um rund zwei Millionen auf künftig neun Millionen zurückgehen. Das zeigt eine aktuelle Prognose der Bertelsmann Stiftung. Unter www.wegweiser-kommune.de können ab sofort erstmals auch bildungsrelevante Daten für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.
Besonders drastisch wird der Schwund bei den 16- bis 18-jährigen Jugendlichen sein: In dieser Bevölkerungsgruppe wird der Rückgang 27,4 Prozent betragen. Bei den Schülern zwischen zehn und 15 Jahren, deren Alter in den meisten Bundesländern der Sekundarstufe I entspricht, werden 15,8 Prozent der Kinder fehlen. Auch in der Primarstufe (sechs bis neun Jahre) werden mit 14,3 Prozent deutlich weniger Kinder als heute die Schulbank drücken. Insgesamt wird die Bevölkerungszahl in Deutschland bis 2025 um lediglich 2 Prozent zurückgehen. Dabei gibt es jedoch erhebliche demo¬graphische Verschiebungen. So wird die Zahl der über 80-Jährigen um 70 Prozent zunehmen. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Carsten Große Starmann und Petra Klug www.wegweiser-kommune.de Pressemeldung |
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Neue Bildungsdaten online! Daten zu regionalen Bildungsangeboten erstmals im Wegweiser.
Das Thema Bildung hat Konjunktur - und das nicht nur in Wahlkampfslogans. Trotz vieler Barrieren wie beispielsweise den zersplitterten Zuständigkeiten oder einer permanenten Unterfinanzierung versuchen Akteure im Bildungsbereich neue Wege zu gehen und zu einer Verbesserung der individuellen Bildungsbiografie beizutragen.
Der "Wegweiser Kommune" stellt als Basis für kommunale Planungsprozesse eine Vielzahl von Bildungsindikatoren auf Gemeinde- oder Kreisebene zur Verfügung, die Aussagen zur Kinderbetreuung, zu den Übergängen in die Sekundarstufe, zur Verteilung der Abschlüsse oder zur Weiterbildungsquote ermöglichen. Neben Tabellen können die Daten auch in Form von Grafiken und Karten individuell zusammengestellt werden. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Carsten Große Starmann und Petra Klug www.wegweiser-kommune.de |
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Umfangreiche Presseberichterstattung zum Online-Gang der Bildungsdaten im Wegweiser
Bei der überregionale Pressearbeit Anfang November zum weiteren Ausbau des Wegweisers Kommune stand das Thema Bildung & Demographie im Fokus. So werden die erwartbaren demographischen Entwicklungen in den nächsten Jahren beispielsweise bei den schulrelevanten Altersgruppen zu gravierenden Veränderungen im Schulsystem führen.
Die umfangreiche Presseberichterstattung hat die Wichtigkeit, aber auch die Komplexität des Themas deutlich gemacht. Obwohl im Kontext der Demographie in den kommunalen Diskussionen zunächst vor allem "Quantitäten" im Mittelpunkt stehen - wie beispielsweise rückläufige Schülerzahlen - war eine hohe Bereitschaft spürbar, sich in diesem Zusammenhang auch mit Fragen der Qualität kommunaler Bildungsangebote auseinanderzusetzen.
Deutlich wurde aber auch, dass weiterhin eine Sensibilisierung der verantwortlichen Akteure im Hinblick auf die Entwicklung der bildungs- und schulrelevanten Altersgruppen notwendig ist. Die Gestaltung von Schulstruktur und Schullandschaft bedarf fundierter Daten, um die Diskussionen vor Ort weiter zu versachlichen.
Insbesondere in den Städten und Gemeinden mit zurückgehenden Einwohnerzahlen, vor allem aber in den ländlichen Räumen ist der demographische Druck auf die Bildungseinrichtungen enorm. Hierin liegt eine Chance, notwendige Strukturdiskussionen im Kontext der ebenso notwendigen Qualitätsdiskussionen zu führen. Umgekehrt lässt sich mit Blick auf die kommunale Praxis sagen: Diskussionen zur Qualität der Bildungseinrichtungen können nicht mehr geführt werden, ohne auch Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Schulstrukturen mitzudenken. |
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Weiterführende Informationen: www.spiegel.de www.focus.de www.bildungsklick.de |
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Kommunen und Regionen sind auf dem Weg: gute Praxisbeispiele rund um die Bildung
Von erfolgreichen Bildungsangeboten profitieren nicht nur der Einzelne oder Unternehmen, die auf qualifiziertes Personal angewiesen sind, sondern auch die Gemeinschaft als Ganzes. Optimale Bildungsbiografien zu gestalten heißt, Kinder von Beginn an individuell zu fördern mit guten und flexiblen Unterstützungs- und Betreuungsangeboten für Familien oder einer optimalen Gestaltung der Übergänge von der Kita in die Schule und danach in die Ausbildung und den Beruf. Zu Themen wie
Bildungsregion und -berichterstattung, Innovative Schule, Integration durch Bildung, Kooperationen und Netzwerke, Sprach- und Leseförderung, Übergänge gestalten und Verbesserung von Bildungschancen finden Sie in unserer Datenbank eine Vielzahl guter Praxisbeispiele. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Petra Klug Kontakt: Judith Zwick www.demographiekonkret.de |
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Deutschland verschenkt enormes Wachstum durch schlechte Bildung
Deutschland verschenkt durch seine große Zahl an unzureichend gebildeten Schülern ein enormes Wachstumspotenzial. Die Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum summieren sich innerhalb der kommenden 80 Jahre - der Lebensspanne heute geborener Kinder - auf rund 2,8 Billionen Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die für diesen Bereich neuartige Untersuchung des Bildungsökonomen Professor Dr. Ludger Wößmann berechnet dabei die abgezinsten Erträge einer Bildungsreform, die die Zahl der sogenannten "Risikoschüler" deutlich reduziert. Auf diese Weise können erstmals langfristige volkswirtschaftliche Effekte von Bildung beziffert werden. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Anette Stein Pressemeldung |
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Förderschulen: Hoher Finanzbedarf, wenig Perspektiven für Schüler
2,6 Milliarden Euro pro Jahr geben die deutschen Bundesländer für zusätzliche Lehrkräfte an Förderschulen aus. Trotzdem bleiben 77 Prozent der Förderschüler ohne Hauptschulabschluss. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung zurück auf eine allgemeine Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Untersuchung belegt zugleich anhand von internationalen und nationalen Studien: Je länger ein Schüler eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen besucht, desto ungünstiger entwickeln sich seine Leistungen. Allein in diesen Förderbereich fließen jährlich 800 Millionen Euro. |
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Weiterführende Informationen: Sonderweg Förderschulen: Hoher Einsatz, wenig Perspektiven Kontakt: Anette Stein Pressemeldung |
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Bessere Bildungschancen für alle Bürger einer Kommune - einzigartige Partnerschaft für lebenslanges "Lernen vor Ort". Bertelsmann Stiftung übernimmt Grundpatenschaft für Freiburg und die Städte Region Aachen.
"Mit Lernen vor Ort geht eine neuartige öffentlich-private Bildungspartnerschaft aus Bund, Kommunen und Stiftungen an den Start, um ein abgestimmtes Bildungssystem auf kommunaler Ebene zu entwickeln: von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung", so Annette Schavan bei der Auftaktkonferenz zum bundesweiten Bildungsprogramm "Lernen vor Ort" am 10./11.November 2009 in Berlin.
40 Kommunen aus allen Teilen Deutschlands werden sich in einem zunächst dreijährigen Prozess auf den Weg machen, um die Bildungsbeteiligung in den Kommunen zu erhöhen. Im Mittelpunkt von "Lernen vor Ort" steht der Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements, das die unterschiedlichen Zuständigkeiten für die Bildung in der Kommune zusammenführt.
Die 110 beteiligten deutschen Stiftungen stellen den Kommunen im Rahmen von Patenschaften ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen im Management von erfolgreichen Bildungsprojekten, in der Prozessberatung und in der Erarbeitung innovativer Ideen zur Verfügung. In 14 Kommunen sind lokale Stiftungsverbünde mit drei bis zu neun örtlichen Stiftungen gegründet worden, die gemeinsam Patenschaften für ihre Heimatkommune übernehmen werden. Die Stiftungen sind in einem nationalen Stiftungsverbund "Lernen vor Ort" zusammengeschlossen.
Mit der Initiative "Lernen vor Ort" sind die folgenden übergreifenden Ziele verbunden:
Die Erhöhung der Bildungsbeteiligung, eine Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit, die Qualitative und quantitative Verbesserung der Angebotsstrukturen im Sinne einer stärkeren Nutzerorientierung, eine Verbesserung der Transparenz von Bildungsangeboten, die Verbesserung der Übergänge zwischen einzelnen Bildungsphasen sowie der Bildungszugänge und die Bewältigung des demographischen Wandels.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit dem Programmmanagement beauftragt. Gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds stellt das BMBF insgesamt 60 Mio. Euro für das Projekt zur Verfügung.
Die Bertelsmann Stiftung übernimmt im Rahmen von "Lernen vor Ort" zwei Grundpatenschaften: mit der Stadt Freiburg und der Städte Region Aachen. Sie berät und unterstützt den gesamten Entwicklungsprozess in den beiden Kommunen und bringt ihre Expertise ein. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Judith Zwick Pressemeldung Lernen vor Ort Stadt Freiburg Städte Region Aachen |
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Neue Finanzdaten unter www.wegweiser-kommune.de
Finanzkennzahlenvergleiche geben Hinweise für Verbesserungspotenziale. Durch den Vergleich der Werte der eigenen Heimatkommune mit anderen Kommunen können Stärken und Schwächen aufgedeckt werden und das "Lernen vom Besten" wird begünstigt. Eine ganz wesentliche Herausforderung derartiger Vergleiche liegt darin, dass heute teilweise in erheblichem Umfang Aufgaben aus den kommunalen Kernhaushalten auf öffentliche Fonds, Einrichtungen und Unternehmen ausgelagert werden. Heterogene Auslagerungsgrade bedingen dann automatisch unterschiedliche Merkmalsausprägungen einzelner Kennzahlen. Das Programm "Kommunen und Regionen" der Bertelsmann Stiftung hat nun in Kooperation mit Prof. Dr. Martin Junkernheinrich, TU Kaiserslautern und Gerhard Micosatt, FORA Forschungsgesellschaft für Raumfinanzpolitik erstmals unter www.wegweiser-kommune.de einzelne Finanzkennzahlen zu den Kernhaushalten und den Auslagerungen für alle deutschen Städte und Gemeinden öffentlich zugänglich eingestellt. Neben dem reinen Datenabruf wurden mit der Dateneinstellung auch die Möglichkeiten der Datenvisualisierung über interaktive Karten und Grafiken ausgebaut. |
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Weiterführende Informationen: Indikatorenset kommunaler Finanz- und Schuldenreport Kontakt: Marc Gnädinger www.wegweiser-kommune.de |
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"Kinder- und Jugendengagement wirksam fördern"
Wie lässt sich das Engagement junger Menschen fördern? Wie können Engagementprojekte so angelegt werden, dass sie Heranwachsende motivieren, aktiv zu werden und zu bleiben? Das sind die Fragen, die in der Broschüre "Ausgezeichnet! Kinder- und Jugendengagement wirksam fördern" aufgegriffen werden. Diesen Praxisleitfaden haben 22 Institutionen - Ministerien, Vereine, Verbände - unter wissenschaftlicher Federführung von Prof. Dr. Roland Roth gemeinsam erarbeitet und herausgegeben. Er soll Projektverantwortliche dabei unterstützen, ihre Engagement-Angebote so auszurichten, dass sie für Kinder und Jugendliche attraktiv und zugänglich sind. Die Broschüre definiert sechs Qualitätsbereiche, gibt allgemeine Hinweise zur Engagementförderung und stellt drei Fragebogen zur Verfügung, mit denen Erwachsene, Jugendliche und Kinder die Qualität ihres Projektes beurteilen können.
Bei Interesse können Sie Einzelexemplare des Leitfadens kostenlos bei Vanessa Tofing (Telefon: 05241 81-81400, E-Mail: vanessa.tofing@bertelsmann-stiftung.de) bestellen. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Sarah Maria Soldanski Projektbeschreibung "jungbewegt" |
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Es ist Zeit für ein neues Miteinander!
Junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen, die im bundesweiten Netzwerk "Brückenbauer für Deutschland" zusammengeschlossen sind und diese Gesellschaft mitgestalten wollen, haben hierzu neun Eckpfeiler veröffentlich, die ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht, gute Bildung für "Jedermann", bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Zuwanderer in Politik und Verwaltung, Gleichstellung der Religionen und die Förderung von schutzbedürftigen Migranten vorsehen. In dem Manifest bezeichnen sie die Möglichkeit, politisch, sozial, beruflich und kulturell an der Gesellschaft teilzuhaben, als wichtige Rahmenbedingung für Integrationsprozesse.
Das Netzwerk "Brückenbauer für Deutschland" ist aus dem Leadership-Programm der Bertelsmann Stiftung für junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen unter der Schirmherrschaft von Prof. Rita Süssmuth entstanden.
Weitere Informationen und das Manifest finden Sie auf der Website der Bertelsmann Stiftung. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: Orkan Kösemen Projektbeschreibung "Leadership-Programm Migrantenorganisationen" |
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Strategien gegen die radikale Rechte in Europa
Rechtsextremismus ist ein europaweites Phänomen. Alle demokratischen Gesellschaften sind durch ausländerfeindliches, anti-liberales und autoritäres Gedankengut bedroht. Obwohl sich die "radikale Rechte" in Beschaffenheit und Ideologie von Land zu Land unterscheidet, hat sie doch überall die Einschränkung der Bürger- und Menschenrechte und der demokratisch-freiheitlichen Grundordnung zum Ziel. Sie alle ähneln sich in ihrer Argumentationsweise und der Konstruktion ihrer politischen Legitimität. Dieser Herausforderung begegnen die einzelnen europäischen Länder mit unterschiedlichen Maßnahmen. Diese verschiedenen Erfahrungen gilt es zu nutzen, um den Rechtsextremismus in Deutschland besser bekämpfen zu können.
Die Bertelsmann Stiftung hat nun die Zusammenfassung der Ergebnisse ihres Projektes "Strategien gegen Rechtsextremismus in Europa" als Broschüre veröffentlicht. Sie enthält eine Zusammenstellung der Maßnahmen aus Großbritannien, Holland, Belgien, Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden, Österreich, Deutschland, Ungarn und der Schweiz gegen die radikale Rechte.
Weitere Informationen und die Broschüre finden Sie auf der Website der Bertelsmann Stiftung |
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Weiterführende Informationen: Projektbeschreibung und Kontakt von Orkan Kösemen |
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Vernetztes Unternehmensengagement als Beitrag zur Regionalentwicklung
Unternehmen bringen in vielfältiger Weise ihre Kompetenzen in die Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Kommune und der Region ein. Das enorme Potenzial wurde bislang hauptsächlich in Einzelengagements deutlich. Mit der Entwicklung des Verantwortungspartner-Konzeptes wurde nun eine Methode geschaffen, die die Bündelung und Vernetzung von Einzelinitiativen ermöglicht, um so eine breitere und vor allem nachhaltige Wirkung in der Region erzielen zu können. Wie die Methode angewandt und umgesetzt werden kann, können Sie anhand konkreter Beispiele aus den Pilotregionen in dem Leitfaden "Unternehmen. Gestalten. Region." nachlesen. Die kostenlose Broschüre steht ab Mitte Dezember zur Verfügung. Vorbestellungen werden unter csr@bertelsmann-stiftung.de entgegengenommen. |
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Weiterführende Informationen: Kontakt: René Schmidpeter www.verantwortungspartner.de Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen |
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| Viele Grüße aus der Bertelsmann Stiftung, | |
| Dr. Kirsten Witte | |
| Leiterin Programm Kommunen und Regionen | |
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Bertelsmann Stiftung |
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