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Kindern bestmögliche Bildungs- und Entfaltungschancen zu eröffnen, ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Ein Mangel an Bildung hat gravierende Konsequenzen für den einzelnen Menschen und die gesamte Gesellschaft. An der Bildung zu sparen, ist langfristig gesehen teuer. Unterschiedliche Lebensbedingungen führen zu Benachteiligung und ungleichen Chancen. Frühe Investitionen in gute Bildung verbessern Chancen. Das Programm „Wirksame Bildungsinvestitionen“ will dazu beitragen, dass für alle Kinder – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Umfeld - Zugang zu guter Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe  möglich wird.

Programmbeschreibung

Pressemitteilungen

Schüler im Klassenzimmer Gütersloh - 30.10.2012

Für Schüler geht´s öfter runter als rauf

Auf einen Schulaufsteiger kommen in Deutschland mehr als zwei Absteiger. Dies geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung zur Durchlässigkeit der Schulsysteme hervor. Demnach werden pro Jahr 50.000 Schüler zwischen Klasse fünf und Klasse zehn auf eine niedrigere Schulform herabgestuft.

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Gütersloh - 21.10.2012

Fast jedes fünfte Kleinkind in Deutschland wächst in Armut auf

Das Risiko für Kleinkinder, in Armut aufzuwachsen, sinkt. Die Armutsquote bei unter Dreijährigen verringerte sich in Deutschland seit 2008 von 21,2 auf 18,2 Prozent. Teilweise doppelt so hoch ist das Armutsrisiko in vielen Großstädten, wie eine aktuelle Auswertung der Bertelsmann Stiftung zeigt.

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Kleinkind mit Erzieherin Gütersloh - 19.07.2012

Verzweifelt gesucht: Erzieherinnen!

In einem Jahr wird der Mangel an pädagogischen Fachkräften in Kitas besonders zu spüren sein. Dann nämlich gilt der Rechtsanspruch der Kinder ab einem Jahr auf einen Kita-Platz. Der „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ gibt Hinweise, wie die Bundesländer dem Fachkräftemangel begegnen können.

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Aktuelles

27.05.2013

Gute KiTa – Darauf kommt es an!

U3-Betreuung, Sprachförderung, Familienzentren, Kooperationen mit Schule  und Fachdiensten, individuelle Förderung, … – jährlich wird die Liste der Anforderungen, die Politik, Träger und auch Eltern an Kindertageseinrichtungen richten, länger. Was aber macht eine gute KiTa? Und was braucht sie um den aktuellen Herausforderungen gewachsen zu sein?

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02.05.2013

Familienlastenausgleich in der Gesetzlichen Krankenversicherung?

Die „beitragsfreie Mitversicherung“ in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gilt als bedeutendes Instrument zur finanziellen Unterstützung von Familien. Die Studie von Dr. Frank Niehaus belegt aber, dass Familien mit im Haushalt lebenden Kindern durch die „beitragsfreie Mitversicherung“ weder entlastet noch gefördert werden. Vielmehr sind sie wichtige Leistungsträger im System der GKV.

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18.04.2013

„Familienpolitik neu denken – faire Bildungschancen für alle Kinder schaffen“

Das war das Thema einer von der Bertelsmann Stiftung initiierten interdisziplinären Nachwuchswissenschaftlertagung. Die Beiträge sind nun in einem Tagungsband veröffentlicht. Die Tagung fand im November 2012 im Rahmen des Projektes „Wirksam in Bildung investieren: Familie und Institutionen stärken“ statt. Ausgewählte junge Wissenschaftler stellten ihre Forschungsergebnisse vor und diskutierten gemeinsam mit ausgewiesenen Experten über Ideen und Reformansätze in den Bereichen Familien- und Bildungspolitik.

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02.08.2012

Warum Sparen in der Bildung teuer ist

„Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ Diese Worte von John F. Kennedy bringen es auf den Punkt. Denn unter fehlender Bildung leiden nicht nur die betroffenen jungen Menschen, auch die Gesellschaft trägt schwer an den Folgekosten unzureichender Bildung. Das belegen die Beiträge in diesem Buch. Ein chancengerechtes Bildungssystem wäre daher die beste präventive Sozialpolitik. Welche Reformen dazu auf den Weg gebracht werden müssten, skizzieren die Autoren und zeigen Lösungswege auf.

Zur Bestellung
© Westend61 - Kind im Hochstuhl mit Mutter und Vater
30.03.2012

Call for Papers – „Familienpolitik neu denken – faire Bildungschancen für alle Kinder schaffen“

Unter diesem Titel findet im November 2012 in Berlin eine Konferenz des Programms „Wirksame Bildungsinvestitionen“ statt. Gemeinsam mit Nachwuchswissenschaftlern werden innovative Ideen und Konzepte in der Familienpolitik diskutiert. Ziel ist es, die Familien-, Steuer- und Sozialpolitik so umzugestalten, dass Lasten und Leistungen von Familien stärker berücksichtigt werden und Familienleben – auch in prekären Lebenslagen – ermöglicht und gestärkt wird. Nähere Informationen finden sich in dem „Call for Papers“.

Projekt: Wirksam in Bilung investieren: Familien und Institutionen stärken.
© PhotoAlto, Téo Lannié - Kleinkind mit Geschwisterkind und Mutter und Vater
30.03.2012

Familie als Bildungsort stärken - Familienleben ermöglichen

Familienpolitik ist Bildungspolitik – denn wer Familien stärkt, stärkt gleichzeitig gutes Aufwachsen und eröffnet Bildungschancen für alle Kinder. Familien- und Bildungspolitik müssen daher gemeinsam gedacht und miteinander verknüpft werden. Vor welchen Herausforderungen beide Politikbereiche dabei stehen und welche Hürden überwunden werden müssen, skizzieren Antje Funcke und Sarah Hoffmann in einem kurzen Beitrag.

Projekt: Wirksam in Bildung investieren: Familie und Institutionen stärken.
Cover Gesundheitsstudie
01.03.2012

Folgen unzureichender Bildung in der Gesundheit

Menschen mit unzureichender Bildung sind häufiger von Erkrankungen betroffen, sie neigen eher zu einem ungesunden Lebensstil (Rauchen, wenig Bewegung) und haben eine niedrigere Lebenserwartung als höher Gebildete. Faire Bildungschancen zu schaffen ist daher ein wichtiger Schritt im Rahmen einer wirksamen gesundheitspolitischen Prävention. Das zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. 

Projekt: Folgekosten unzureichnder Bildung

Sparen ist teuer: Die Folgen unzureichender Bildung, Vortrag Dr. Jörg Dräger

Wie ermöglichen wir allen Kindern und Jugendlichen faire Bildungs- und Teilhabechancen? Wie kann der Teufelskreis der sozialen Benachteiligung durchbrochen werden? Antworten auf diese Fragen wurden auf dem 7. Kommunalkongress der Bertelsmann Stiftung am 11. und 12. April 2011 in Berlin diskutiert. In seinem Vortrag "Sparen ist teuer: Die Folgen unzureichender Bildung" zeigte Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, welche individuellen, aber auch gesellschaftlichen Folgen sich ergeben, weil wir zu viele Kinder als "Bildungsverlierer" zurücklassen.

größeres Format Kommunalkongress 2011
Hüpfendes Kind

Experten plädieren für eine demokratische und experimentelle Bildungspraxis

Welche Möglichkeiten, aber vielleicht auch Begrenzungen, birgt eine evidenz-basierte Praxis für Reformen und Steuerung von öffentlicher Bildung und Erziehung? Welchen Stellenwert Daten und Fakten als Orientierungen für die Transformation von Bildungssystemen einnehmen können, diskutiert die internationale Bildungsforschung bereits seit längerem. Mit Prof. Peter Moss (Thomas Coram Research Unit, Institute of Education, University of London) und Dr. Mathias Urban (Cass School of Education, University of East London) geben zwei international renommierte Experten mit der vorliegenden Expertise wichtige Impulse für diese in Deutschland noch ausstehende Debatte.

Ausbau von gemeinsamen Unterricht kommt nicht voran

Gemeinsamer Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ist in Deutschland noch oft die Ausnahme. Das gilt insbesondere für weiterführende Schulen: Im Bundesdurchschnitt gehen nur knapp 15 Prozent der Schüler mit Förderbedarf (ohne Schwerpunkt geistige Entwicklung) in der Sekundarstufe I auf eine Regelschule - die große Mehrheit besucht separate Förderschulen. Dies zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung, die der Bildungsforscher Klaus Klemm durchgeführt hat. Er kommt darin zu dem Schluss, dass der Ausbau des so genannten inklusiven Unterrichts, zu dem sich Deutschland in internationalen Abkommen verpflichtet hat, insbesondere an weiterführenden Schulen nur langsam voran kommt.

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Schüler steht allein auf dem Schulhof

Sonderauswertung für NRW: Entgangenes Wirtschaftswachstum durch unzureichende Bildung

Nordrhein-Westfalen hat einen im Bundesländervergleich besonders hohen Anteil an so genannten PISA-Risikoschülern, die nur unzureichende Kompetenzen aufweisen. Durch eine Bildungsreform, die diese unzureichende Bildung auf ein Minimum reduziert, könnte das Bruttoinlandsprodukt in NRW allein in den nächsten zehn Jahren um rund 1,9 Milliarden Euro ansteigen. Langfristig könnten die Erträge noch um ein Vielfaches höher ausfallen. Die neue Sonderauswertung für NRW basiert auf einer Studie von Ludger Wößmann und Marc Piopiunik, die 2009 im Auftrag der Bertelsmann Stiftung für ganz Deutschland durchgeführt wurde.

Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung

Studie: Bessere Bildung könnte Kriminalität deutlich reduzieren

Bessere Bildung führt zu deutlich weniger Verbrechen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Autoren weisen darin erstmals einen kausalen Zusammenhang zwischen unzureichender Bildung und Kriminalität nach. Demnach würde die Zahl an Gewalt- und Eigentumsdelikten deutlich sinken, könnte die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss halbiert werden. Hochgerechnet auf das vergangene Jahr hätte es in diesem Fall rund 420 Fälle von Mord und Totschlag, 13.500 Raubüberfälle und 320.000 Diebstähle weniger gegeben, so die Forscher.

 

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Nachbarschaftliches Umfeld mitentscheidend für die Entwicklung von Kindern

Problemviertel in bundesdeutschen Städten haben negative Auswirkungen auf die Entwicklungs- und Gesundheitschancen von Mädchen und Jungen - unabhängig davon, welcher sozialen Schicht sie angehören. Das ist das Ergebnis eines wissenschaftlichen Kooperationsprojektes der empirica AG, des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bertelsmann Stiftung. Grundlage dieser repräsentativen Studie für das gesamte Bundesgebiet ist eine Auswertung von Datensätzen des Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des RKI in Kombination mit Informationen zum Wohnquartier, also der Baustruktur, dem Mietpreisniveau und der Bevölkerungsdichte.

 

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Anteil von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss schwankt stark zwischen Ost und West

Der Hauptschulabschluss gilt in Deutschland als Basis für eine Lehrstelle und den anschließenden Berufseinstieg - die Chancen von Schülern auf einen solchen Abschluss sind aber regional sehr unterschiedlich verteilt. Während im Jahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss blieben, waren es in Baden-Württemberg nur rund 5,5 Prozent. Das geht aus einer Studie des Bildungsforschers Klaus Klemm im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Demnach war der Anteil von Schülern ohne Abschluss in den östlichen Bundesländern deutlich höher als in den Westländern. Die Studie weist zudem erstmals auch entsprechende Daten auf Kreisebene aus und stellt dabei ebenfalls gravierende Unterschiede fest.


 

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Realschüler ohne Ausbildungsplatz

Immer mehr junge Menschen mit mittleren Schulabschluss finden keinen Ausbildungsplatz. Allein in Westdeutschland fehlt rund 260.000 Realschulabsolventen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren die Berufsausbildung. Insgesamt haben 1,5 Millionen Menschen dieser Altersgruppe keinen Berufsabschluss - das ist jeder Fünfte. Die Ergebnisse gehen aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung entstanden ist.

 

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Ländermonitor Frühkindliche Bildung der Bertelsmann Stiftung zeigt große Unterschiede zwischen den Ländern bei Berufsqualifikation und Ausbildungsdauer

Bei der beruflichen Qualifikation des Personals in den Kindergärten hinkt der Westen den östlichen Bundesländern hinterher. Fast 90 Prozent aller pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in Ostdeutschland sind ausgebildete Erzieherinnen. In den westlichen Ländern verfügen weniger als 70 Prozent über diesen Fachschulabschluss, der eine mindestens vierjährige, meist jedoch fünfjährige Ausbildung erfordert. Im Westen haben an¬nähernd 20 Prozent lediglich eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassisten¬tin absolviert. Zum Vergleich: Ihr Anteil macht im Osten weniger als ein Prozent des Kita-Personals aus. Das geht aus den Daten des Ländermonitors Frühkindlicher Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann Stiftung hervor, die im Internet abrufbar sind.

weiter Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

Neuer Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010

Immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren nutzen in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege. Durchschnittlich jeder fünfte Einjährige besuchte im vergangenen Jahr eine frühkindliche Bildungseinrichtung oder wurde in Tagespflege betreut, von den Zweijährigen waren es fast 40 Prozent. Erstmals und exklusiv gibt der Ländermonitor auch Auskunft über die Höhe der Investitionen in frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

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Projekte im Programm


Programmleiterin
Porträt von Anette Stein Anette Stein
Telefon:
+49 5241 81-81274
NEUERSCHEINUNG
Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011

Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011

Der »Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011« hat das Schwerpunktthema »pädagogisches Personal«. Er gibt Auskunft darüber, wie viele Kinder von einer Erzieherin betreut werden, wie das pädagogische Personal qualifiziert ist und was die Bundesländer gegen den drohenden Fachkräftemangel unternehmen.

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Publikationen

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