Projekte
Salzburger Trilog 2011
Im anregenden Umfeld der Salzburger Festspiele fand der diesjährige Salzburger Trilog auf Einladung der Bertelsmann Stiftung und des österreichischen Außenministeriums vom 18. -20. August 2011 statt.
ProjektbeschreibungAktuelles
The Greater WE - Einsatz der Zivilgesellschaft gefragt, wenn Politik versagt
Jeder Versuch Veränderungen der wirtschaftlichen-, finanziellen- oder sozialen Ordnung zu erreichen, wird scheitern, wenn dieser nicht auf globale Vereinbarungen stützt und bei der Lösung globaler (Interessen-)Konflikte hilft.
Die Politik beweist täglich, dass die Umsetzung dieser Forderung fast unmöglich scheint.
Sollte nun die Zivilgesellschaft eingreifen und eigene Lösungsansätze suchen, wenn die Politik versagt?
Einen ersten Versuch dafür wagte der diesjährige Salzburger Trilog (18.-20.08.2011).
Konvergenz nicht Konsens, eine neue ''Software'' für die Weltwirtschaft
Zur Steuerung der Weltwirtschaft mit ihren Interessengegensätzen, systemischen Risiken und sozialen wie ökologischen Folgekosten werden dringend neue Ansätze erforderlich. Die überwiegend diskutierten Strukturreformen in den Institutionen (der ‚Hardware‘) reichen dafür alleine nicht aus. Wichtiger ist vielmehr eine neue ‚Software‘. Diese müsse die Prioritäten sichtbar machen, die die Weltwirtschaft erfüllen soll, und die Regeln aufzeigen, mit denen Zielkonflikte zwischen Akteuren und Interessen auf globaler Ebene gelöst werden können. Eine gemeinsam zwischen westlichen und nicht-westlichen Akteuren zu erarbeitende Charta für nachhaltiges Wirtschaften, die in verständlichen Worten umschreibt, welche wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ziele und mit welchen politischen Maßnahmen global verfolgt werden sollen, wäre ein wichtiger Schritt zu einer weniger krisenanfälligen Weltwirtschaft. Mit dieser Schlussfolgerung endete der zehnte Salzburger Trilog.
weiterNachrichten
Bürger fordern Veränderungen für nachhaltige Entwicklung
Das Gros der Bundesbürger plädiert für eine stärkere Rolle Deutschlands bei der Regulierung des Finanzmarktes und im Umweltschutz. Neun von zehn Befragten können sich einen Alleingang der deutschen Politik vorstellen, falls Einigungen auf internationaler Ebene nicht gelingen.
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