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Nachrichten

Blick auf eine Menschenmenge, die dem Betrachter den Rücken zuwendet. Gütersloh - 27.12.2009

2010: Wendemarke oder tiefer in die Depression?

Die Deutschen blicken skeptisch in das Jahr 2010 und auch in die weitere Zukunft. Eine große Mehrheit hat nach dem Krisenjahr 2008/2009 ihr Vertrauen in zahlreiche Institutionen, Entscheider und Verantwortungsträger verloren. Inzwischen müssen ungefähr 70 Prozent der Bevölkerung als weitgehend resigniert eingeschätzt werden. Beinahe jeder Zweite wünscht sich dabei mittlerweile einen Systemwechsel in Bezug auf repräsentative Demokratie oder Marktwirtschaft. Dies ist das Ergebnis einer umfassend angelegten Studie der Bertelsmann Stiftung über das Vertrauen der deutschen Bevölkerung zum Ende des Jahres, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

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Grafik: Die 15 Problemfelder der Welt Gütersloh - 16.12.2009

Wie verändert die Krise unsere Welt?

Der Zukunftsforscher Jerome C. Glenn lebt davon, Szenarien für unsere Welt von morgen zu entwerfen. Und da ist er zurzeit ein sehr gefragter Mann. Beim "Salzburger Trilog", der Mitte August 2009 stattgefunden hat, stellte der Washingtoner Futurologe seinen diesjährigen Zukunftsbericht in Europa vor. Er führte die Teilnehmer durch eine Zukunft, die im wesentlichen von 15 Herausforderungen geprägt sein wird, die er und seine Kollegen vom "Millenium Project" herauskristallisiert haben. Darunter Klimawandel, Armut, Bevölkerungswachstum, organisiertes Verbrechen, Krieg und Frieden. Das "Millenium Project" ist ein weltweiter Think Tank, der sich der Erkundung der Zukunft widmet. Für den jährlich erscheinenden Report werden hunderte Experten auf der ganzen Welt befragt.

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Dr. Gunther Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung Gütersloh - 03.12.2009

Wir brauchen eine Renaissance der Sozialen Marktwirtschaft

In einem Interview mit dem "Westfalen-Blatt" äußert sich Dr. Gunter Thielen zu den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise und plädiert für eine Renaissance der Sozialen Martkwirtschaft. Die Wirtschaft habe eine gesellschaftliche Verantwortung. Dazu zählten der Schutz von Klima und Umwelt ebenso wie die Beteiligung von Arbeitnehmern am Produktivvermögen. Schließlich sei die Bildung der Schlüssel zu einer größeren Chancengerechtigkeit. Für die Manager fordert Thielen eine angemessene Vergütung: Wer viel verdiene, müsse bei Misserfolgen auch mit Abzügen rechnen.

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Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters blickt in die Kamera. Gütersloh - 03.11.2009

Wirtschaftskrise verändert das Wertesystem der Bundesbürger

Die Wirtschaftskrise hinterlässt erste Spuren im mentalen Bewusst­sein der Deutschen. Dies zeigt eine aktuelle demoskopische Befragung der Bertelsmann Stiftung. Danach sind persönliche Beziehungen, Ehe, Familie, Partner und Freunde für viele Menschen durch die Wirtschaftskrise wichtiger geworden. Auch die Suche nach Sinn und Orientierung wird intensiver. Gleichzeitig haben aber auch materielle Werte wie Einkommen, Wohlstand und Sicher­heit an Stellenwert gewonnen. Eine sehr große Mehrheit der Deutschen wünscht sich als Konse­quenz aus der Krise einen stärkeren Ausgleich zwischen Arm und Reich, mehr Solidarität von Alt und Jung oder die bessere Integration von Ausländern. Allerdings bezweifeln die meisten der Be­fragten, dass die Krise den sozialen Zusammenhalt tatsächlich befördern wird. Skeptisch zeigen sich die Bundesbürger auch, ob die Krise zu einem Umdenken bei den Unternehmen geführt hat. Nur jeder Dritte glaubt, dass sich die Wirtschaft zukünftig mehr an langfristiger Wohlstandssiche­rung als an kurzfristigen Gewinnen orientiert.

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Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung Gütersloh - 03.11.2009

Umfrage: Nachhaltigkeit, sozialer Zusammenhalt und Wertewandel als Folgen der Wirtschaftskrise

In einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zu den Folge der Wirtschaftskrise gibt jeder vierte Bundesbürger an, dass die Rolle der Familie, der Kinder oder die Beziehung zu den Eltern in den vergangenen Monaten für ihn an Stellenwert gewonnen hat. Für 20 Prozent sind stabile persönliche Beziehungen und Freundschaften wichtiger als vor der Krise und für 15 Prozent die eigene Ehe oder Partnerschaft. Gleichzeitig hat aber auch die Frage der materiellen Sicherheit an Bedeutung gewonnen. Über die Ergebnisse der Umfrage sprachen wir mit Dr. Gunter Thielen, dem Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung.

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Statue hält das Euro-Zeichen vor einem Hochhaus in die Höhe. Gütersloh - 01.10.2009

Wege aus der Krise

In der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise hat ein alt gedienter Begriff Hochkonjunktur wie schon lange nicht mehr: "Verantwortung". Der Ruf nach ihr ist laut und richtet sich besonders an Unternehmen und ihre Geschäftspraxis. Im Jahr eins nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers und der Verstaatlichung der Hypo Real Estate wird von Unternehmen ein neues Bekenntnis zur Verantwortung verlangt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt einen erheblichen Bruch dar - sie lässt erkennen, dass "weiter so" wahrscheinlich nicht mehr funktionieren wird. Das vielfach als unumstößlich formulierte Prinzip der Gewinnmaximierung wird in Frage gestellt. Stehen wir tatsächlich vor einem Paradigmenwechsel der Grundprinzipien der Ökonomie?

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Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh - 22.09.2009

Herausforderungen: Vertrauen, Nachhaltigkeit und Steuerung

Die Globalisierung hat die Welt, die Arbeitsbeziehungen und das Leben von uns allen in den letzten Jahren stark verändert. Dieser Wandel hat viele Menschen verunsichert. In Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, ist die Angst der Menschen gewachsen, an den neuen Chancen und Möglichkeiten nicht teilhaben zu können.

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Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Frankfurt - 10.09.2009

"Die Soziale Marktwirtschaft wird eine Renaissance erleben"

Die Bertelsmann Stiftung sieht die Gesellschaft durch die große Finanzkrise an einem Wendepunkt. Was kann getan werden, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen? Ihr Chef zieht Lehren.

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Teilnehmer der diesjährigen Sommerakademie Europa mit Aleksander Kwasniewski, dem ehemaligen polnischen Präsidenten. Gütersloh - 30.06.2009

Europa braucht Visionen

Europäischen Entscheidern fehlt es an Visionen, so eine der Schlussfolgerungen von Referenten und Teilnehmern der Sommerakademie Europa, die in der vergangenen Woche auf Einladung der Bertelsmann Stiftung auf Schloss Steinhöfel in Brandenburg stattfand. Illustre Referenten wie der ehemalige polnische Präsident Aleksander Kwasniewski, Derek Scott, Wirtschaftsberater von Tony Blair, der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, und Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D., diskutierten mit den 23 Teilnehmern der Sommerakademie die Zukunft der Demokratie in Europa.

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Logo des Salzburger Trilogs Gütersloh - 18.06.2009

"Future Global Leaders" bieten Lösungen für soziale und ökologische Herausforderungen

Auf welche Lösungsoptionen setzen junge engagierte Aktivisten und Wissenschaftler weltweit, um den drängenden sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen? Wo liegen ihrer Meinung nach die menschlichen Potenziale, um verbleibende Handlungsspielräume zu erkennen und zeitnah zu nutzen?

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Diskussionsrunde in Washington. Washington/Gütersloh - 18.06.2009

Austausch mit Washingtoner Think Tanks und US-Administration

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern auch einen fundamentalen Vertrauensverlust in der Bevölkerung in die Problemlösungsfähigkeit nationaler Regierungen und supranationaler Organisationen hervorgebracht. Gleichzeitig ist es es dem Team von US-Prässident Barack Obamas gelungen, so viele Menschen zu mobilisieren wie seit 100 Jahren nicht mehr. Ein Faktor seines Erfolges: Das Versprechen politischer Teilhabe. Was können wir aus diesen Entwicklungen lernen? Braucht es neue Formen der Beteiligung, um das Vertrauen wiederzugewinnen und Handlungsfähigkeit zu stärken? Unter welchen Rahmenbedingungen kann politische Teilhabe gelingen und was sind die zentralen Herausforderungen? Kann eine Steigerung von Partizipation die Ergebnisqualität von Politik verbessern? Diesen Fragen widmeten sich Projekt Manager Christina Tillmann und Alexander Koop, Programm Good Governance der Bertelsmann Stiftung, in Washington.

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Gütersloh - 29.05.2009

Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung: Soziale Schere öffnet sich weiter

Der Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung verdeutlicht die zunehmende soziale Spreizung der Gesellschaft. Damit künftig alle Kinder und Jugendlichen vergleichbare Entwicklungschancen haben, müssen aus Sicht der Bertelsmann Stiftung Gesundheit und Bildung zusammen betrachtet werden. Hierzu sind regionale Kooperationsstrukturen nötig, die die Zusammenarbeit verschiedener Akteure vor Ort sichern.

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Teilnehmer des BürgerForums Europa im alten Bundestag in Bonn. Berlin/Gütersloh - 27.04.2009

Bürger entwickeln Programm für Europa

Mit großer Mehrheit hat das BürgerForum Europa rechtzeitig vor der Europawahl am 7. Juni diesen Jahres ein 16 Punkte umfassendes BürgerProgramm verabschiedet. Höchste Priorität hat dabei aus Sicht der Bürger die Neuordnung der Finanzmärkte, gefolgt von dem Wunsch nach mehr Transparenz der europäischen Entscheidungsprozesse, einer gleichen und freien Bildung für alle und der Forderung eines nachhaltigen Energiekonzeptes der Europäischen Union.

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Jugendliche in der Ausbildung. Gütersloh - 02.04.2009

Bertelsmann Stiftung fordert grundlegende Reformen am Ausbildungsmarkt

Angesichts der zu erwartenden Krise am deutschen Ausbildungsmarkt fordert die Bertelsmann Stiftung grundlegende Reformen. Der gestern vorgelegte Berufsbildungs­bericht der Bundesregierung für das Jahr 2009 dokumentiere keine Trendwende, sagte Vor­standsmitglied Dr. Jörg Dräger. Im Gegenteil: Dramatisch sei die Bugwelle an Altbewerbern, die im Jahr 2008 rund die Hälfte aller registrierten Bewerber ausmachte.

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Schild mit der Aufschrift Frankfurt, Main/Gütersloh - 24.03.2009

Wettbewerbsvorteil in der Krise: Anerkennung und Vertrauen

Die derzeitige Wirtschaftskrise führt zu einer Renaissance des Begriffes "Vertrauen" auf den Wirtschaftsseiten der Zeitungen. Doch wie wird in unsicheren Zeiten mit dem Mitarbeiter als wesentlichem Faktor für unternehmerischen Erfolg tatsächlich umgegangen? Dieser Frage widmeten sich rund 65 Teilnehmer auf einer Fachkonferenz des Projektes "Agenda Moderne Personalpolitik" der Bertelsmann Stiftung in Frankfurt.

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Ansprechpartner
Porträt von Stefan Empter Stefan Empter
Telefon:
+49 5241 81-81137
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