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Projekte

Fabrikhalle mit Computern und Werktischen

Gesunde Arbeitswelten im demographischen Wandel

Überbetriebliche Arbeitskreise

Durch überbetriebliche Arbeitskreise erhalten Betriebe, die das Thema alternder Belegschaften aktiv angehen wollen, die Möglichkeit zum gegenseitigen themenbezogenen Erfahrungsaustausch. Diese können im Wechsel bei teilnehmenden Betrieben stattfinden und werden neutral durch Fachexperten moderiert. In jeder Sitzung wird nach Interessenlage der Betriebe ein Thema zur Bewältigung der Folgen alternder Belegschaften im demographischen Wandel schwerpunktmäßig aufgegriffen. In Kombination mit den Beiträgen externer Fachexperten dienen die Arbeitskreise als Ort des gemeinsamen Lernens für betriebliche Praktiker.
Externe Interventionen (z.B. Seminare, Workshops) können gemeinsam organisiert und die Kosten auf mehrere Betriebe verteilt werden. Der thematische Aufbau der Inhalte in den Arbeitskreisen wird als Managementprozess strukturiert, um den Betrieben eine systematische Vorgehensweise nahe zu legen.

1. Planung und Zielfindung
Den Unternehmen wird die Klärung der Motivation und eine Bestandsaufnahme bestehender Ansätze angeboten. Durch Checklisten soll sensibilisiert werden für mögliche Defizite.

2. Analyse
In dieser Phase werden Maßnahmen zur Erhebung von Daten aus den Bereichen Gesundheit, Qualifikation und Altersstruktur vorgestellt. Die Interessen der Betriebe werden abgefragt. Davon ausgehend werden zu den nachgefragten Analyseinstrumente Experten eingeladen, die einen Überblick zu stärken und schwächen geben. Instrumente können z.B. Altersstrukturanalyse, AU-Datenanalyse, Mitarbeiterbefragungen oder Workshops sein. Die teilnehmenden Betriebe erhalten Unterstützung bei der Auswahl der weiterführenden Maßnahmen in ihrem Betrieb.

3. Programmplanung und Umsetzung
Aufbauend auf die Analysedaten werden den Betrieben im nächsten Schritt bedarfsbezogene Interventionen vorgestellt. Dies können z.B. demographiesensible Gefährdungsbeurteilungen, Workshops zu Arbeitsrollen für Ältere, Arbeitszeitmodelle oder die Einführung von Mitarbeiter-Zukunftsgesprächen sein. Die Unternehmen tauschen sich aus, über bereits erfolgte Erfahrungen mit ähnlichen Instrumenten.

4. Erfolgsmessung
Nach erfolgter Umsetzung werden die teilnehmenden Unternehmen angehalten, durchgeführte Maßnahmen auf die gewünschte Wirksamkeit zu überprüfen.


Ansprechpartner
Porträt von Detlef Hollmann Detlef Hollmann
Telefon:
+49 5241 81-81520
Publikation
Cover: Fit für den demographischen Wandel

Fit für den demographischen Wandel

Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen ist aufgrund des demographischen Wandels von einer leistungsfähigen älteren Belegschaft abhängig. Vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben muss mit Know-how und Beratung geholfen werden, damit sie die Gesundheit ihrer Belegschaft langfristig erhalten.

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