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Projekte

Fabrikhalle mit Computern und Werktischen

Gesunde Arbeitswelten im demographischen Wandel

Lokale Netzwerke für kleine und mittelständische Unternehmen

Gemeinsam den Herausforderungen des demographischen Wandels begegnen

Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen steht und fällt mit einer leistungsstarken älteren Belegschaft. Sie wird nur gelingen, wenn die Betriebe die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis ins Alter erhalten. Nur gemeinsam können Wirtschaft und gesellschaftliche Akteure diese Herausforderungen des demografischen Wandels meistern. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen müssen mit Know-how und Beratung besser unterstützt werden. Regionale Netzwerke für den demografischen Wandel können die Aktivitäten verschiedener Anbieter bündeln. Als Träger können Kammern, Sozialpartner, Sozialversicherungsträger, Arbeitsschutzbehörden und kommunale Wirtschaftsförderungsstellen vor Ort aktiv werden, die Beratung anbieten und Informationen weitergegeben.

Im Jahr 2004 legte die Expertenkomission "Die Zukunft einer zeitgemäßen betrieblichen Gesundheitspolitik" ihren Abschlussbericht vor. Sie fordert einen "Einstieg in eine zukunftsfähige betriebliche Gesundheitspolitik". Darunter versteht sie eine umfassende Präventionspolitik, welche die "Kultur der Reparatur und Kompensation" überwinden und betriebliche Gesundheitspolitik zu einem integralen Bestandteil der Unternehmensziele und der Unternehmenskultur machen soll. Einen besonderen Interventionsbedarf sieht die Kommission für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die auf externe Unterstützung von Fachleuten stärker angewiesen sind als Großunternehmen, aber aufgrund ihrer geringen Größe und finanziellen Ausstattung bei Beratungsangebot oft außen vor bleiben.

Die gemeinsame Initiative "Gesunde Arbeitswelten im demographischen Wandel" von Bertelsmann Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) griff die Empfehlungen der Expertenkomission auf und begleitete in einem dreijährigen Projekt den Aufbau regionaler Netzwerke, die besonders kleine und mittelständische Unternehmen eine bessere Unterstützung für den langfristigen Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft im demografischen Wandel ermöglichen sollen. Das Vorhaben wurde vor Ort vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso-Institut), Saarbrücken durchgeführt, die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch das Internationale Institut für empirische Sozialökonomie (inifes), Stadtbergen.

Erfahrungen aus den Regionen Siegen-Wittgenstein und Cottbus-Niederlausitz zeigen exemplarisch, wie eine regionale Vernetzung von betrieblichen und überbetrieblichen Akteuren erfolgen und eine umfassende Gesundheitspolitik über das Medium Netzwerk Klein und Mittelbetrieben Fuß fassen kann.

Die Ergebnisse der gemeinsamen Initiative können in der im Bertelsmann Verlag erschienen Publikation "Fit für den demographischen Wandel. Unternehmen mit regionalen Netzwerken unterstützen" nachgelesen werden.


Ansprechpartner
Porträt von Detlef Hollmann Detlef Hollmann
Telefon:
+49 5241 81-81520
Publikation
Cover: Fit für den demographischen Wandel

Fit für den demographischen Wandel

Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen ist aufgrund des demographischen Wandels von einer leistungsfähigen älteren Belegschaft abhängig. Vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben muss mit Know-how und Beratung geholfen werden, damit sie die Gesundheit ihrer Belegschaft langfristig erhalten.

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