Bertelsmann Stiftung unterstützt Sachverständigenrat für Integration und Migration
Stiftungsinitiative will Zusammenleben und Zuwanderung besser gestalten
Als Gemeinschaftsprojekt haben heute acht deutsche Stiftungen aus der Mitte der Zivilgesellschaft den "Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration" ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein unabhängiges wissenschaftliches Expertengremium unter Leitung von Prof. Klaus Bade, das die Integrations- und Zuwanderungspolitik in Bund, Ländern und Gemeinden zukünftig mit wissenschaftlich fundierten und handlungsorientierten Empfehlungen begleiten wird.
Dem Stiftungsverbund, der sich zur Gründung des Sachverständigenrates zusammengeschlossen hat, gehören die Stiftung Mercator, die VolkswagenStiftung, die Bertelsmann Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Körber-Stiftung, die Vodafone Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius an. "Ein solcher Zusammenschluss deutscher Stiftungen ist ein Novum im deutschen Stiftungswesen. Denn hier geht es nicht primär um die gemeinsame Finanzierung, sondern darum, sich im Stiftungsverbund zu einem gesellschaftspolitischen Thema zusammenzufinden und Lösungsansätze zu entwickeln", sagte Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung und Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen bei der heutigen Vorstellung des Rates in Berlin.
Neben dem Vorsitzenden Prof. Klaus Bade gehören dem Sachverständigenrat acht weitere Mitglieder an: Prof. Ursula Neumann, Prof. Michael Bommes, Prof. Heinz Faßmann, Prof. Yasemin Karakasoglu, Prof. Christine Langenfeld, Prof. Werner Schiffauer, Prof. Thomas Straubhaar und Prof. Steven Vertovec. Die Mitglieder wurden von einer internationalen Findungskommission unter Leitung von Prof. Rita Süssmuth vorgeschlagen. Bade, Karakasoglu und Süssmuth arbeiteten in der Arbeitskommission der Bertelsmann Stiftung zum diesjährigen Carl Bertelsmann-Preis "Integration braucht faire Bildungschancen" mit. Bildung wird auch ein Schwerpunkt der Arbeit des Sachverständigenrates werden.
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