Die Bewältigung der Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erfordert eine Rückbesinnung und einen Konsens über gesellschaftliche Institutionen und Regeln, die Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften auf der Grundlage gemeinsamer Prinzipien und Werte ermöglichen. Dieses muss auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene erfolgen. Die Soziale Marktwirtschaft bietet einen solchen Orientierungsrahmen, den es in einer globalisierten Welt neu zu bestimmen gilt.
ProgrammbeschreibungOnline-Umfrage
Was ist Ihnen an der Sozialen Marktwirtschaft besonders wichtig?
Im Februar 2010 haben wir auf unsere Website eine Online-Umfrage zur Sozialen Marktwirtschaft gestartet. Wir wollten von Ihnen wissen, was Ihnen an der Sozialen Marktwirtschaft besonders wichtig ist. Über 2.400 Antworten sind bei uns eingegangen. Die nicht repäsentativen Ergebnisse unserer Online-Umfrage finden Sie in der nebenstehenden Grafik.
Nachrichten
Brüssel - 09.03.2010
Von der Theorie zur Praxis: Die europäische Wachstums- und Nachhaltigkeitsstrategie
Am 23. Februar 2010 haben die Bertelsmann Stiftung und der World Future Council die letzte von insgesamt drei Podiumsdiskussionen unter dem Motto "Rethinking Well-being. How to keep Europe on the Sustainability Track" im Europäischen Parlament durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe stand unter der Schirmherrschaft der drei Europaparlamentarier Rebecca Harms, Jo Leinen und Sirpa Pietikäinen.
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Brüssel - 09.02.2010
An den Grenzen des Wachstums
Am 3. Februar 2010 haben die Bertelsmann Stiftung und das World Future Council die zweite von insgesamt drei abendlichen Debatten zum Thema "Rethinking Well-being - How to keep Europe on the Sustainability Track" durchgeführt. Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft der Europaparlamentarier Rebecca Harms, Jo Leinen und Sirpa Pietikäinen. Während der ersten Veranstaltung Mitte Januar 2010 hatten die Teilnehmer über die Notwendigkeit einer Abkehr vom ausschließlich BIP basierten Wachstumsparadigma diskutiert, um anschließend Wege zur Entwicklung eines umfassenderen und nachhaltigen Wirtschaftsmodelles aufzuzeigen, die das "Well-being" des Einzelnen in den Mittelpunkt stellen. Das zweite Panel von vergangener Woche knüpfte daran an und konzentrierte sich auf aktuelle Ansätze und Indikatoren zur Definition und Messung des Wohlergehens von Gesellschaften.
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Gütersloh - 08.02.2010
Gunter Thielen: Soziale Gerechtigkeit braucht Bildungschancen
Die soziale Marktwirtschaft hat sich nach Einschätzung der Bertelsmann Stiftung bewährt, muss aber neu definiert werden. "Wir erleben heute wieder ein Auseinanderdriften der Gesellschaft in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Chancen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gunter Thielen, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Ich denke, man muss über Dinge wie eine Grundversorgung nachdenken, über Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit in der Bildung."
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