Projekte
Reinhard Mohn Preis 2011
Finalisten
Am 6. Oktober 2010 nominierte eine Arbeitskommission die sieben Finalisten für den Reinhard Mohn Preis 2011.
Die Arbeitskommission zum Reinhard Mohn Preis 2011 bestand aus Mitgliedern aller Bereiche von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft in Deutschland. Zur Vorbereitung auf die Wahl der Finalisten erhielten die Mitglieder nicht nur Steckbriefe zu den 20 Projekten der Shortlist, sondern auch detaillierte Hintergrundinformationen.
Die Finalisten für den Reinhard Mohn Preis 2011 waren:
- Belo Horizonte, Brasilien: Bürgerhaushalt und kooperatives Regieren
- British Columbia, Kanada: Bürgerversammlung zur Entwicklung eines neuen Wahlrechts
- Geraldton, Australien: Eine Vision für eine nachhaltige Stadt
- Hampton, USA: Kooperatives Regieren und Bürgerbeteiligung in allen Bereichen
- La Plata, Argentinien: Bürgerhaushalt - Mitbestimmung auch per SMS
- Portsmouth, USA: „Portsmouth hört zu“ (Portsmouth Listens)
- Recife, Brasilien: Stadt- und Schulentwicklung per Bürgerhaushalt
Stefan Gehrke, Geschäftsführer pol-di.net. e. V./politik-digital.de und Mitglied der Arbeitskommission, sagte: "Ich war beeindruckt von der Vielfalt der Projekte, die aus allen Teilen der Welt für den Preis eingereicht wurden. Als ich die Shortlist sah, war mir sofort klar, dass die Auswahl der Finalisten keine einfache Aufgabe werden würde. Nach zwei Tagen intensiver Diskussion waren wir uns letztlich aber einig über die Projekte, die weiterkommen sollen und ein Vorbild für Deutschland sein können." Christoph Meineke, Bürgermeister der Gemeinde Wennigsen, fügte hinzu: "Die Anzahl und Vielfalt der nominierten Projekte bringen die Nachfrage nach neuen Beteiligungsformen auf der ganzen Welt zum Ausdruck. Etablierte Demokratien wie Deutschland sollten Vorbilder aus dem Ausland intensiv diskutieren. Der Reinhard Mohn Preis könnte ein Meilenstein in dieser Diskussion sein."
Im März 2011 wurde der Preisträger von 11.600 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland bestimmt. Als Entscheidungsgrundlage dienten den Bürgern detaillierte Fallstudien, Zusammenfassungen der wichtigsten Informationen sowie Filmporträts zu jedem der sieben Finalisten.













