Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 Hauptnavigation; Accesskey: 3 Servicenavigation; Accesskey: 4
Platzhalterbild

Projekte

Konterfei Jakob Muth und Schriftzug

Jakob Muth-Preis

Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder

birkenwerder
Icon Vergrößerung
Individuelle Förderung in der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder
Fotograf: Ulfert Engelkes

Die Regine-Hildebrandt-Schule im brandenburgischen Birkenwerder hat sich bereits Mitte der 90er Jahre auf den Weg zu einer inklusiven Schule gemacht. Aus einer zunächst eher demografisch bedingten Fusion der Gesamtschule mit der Körperbehindertenschule vor Ort entstand eine integrativ-kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, in der es keine Aufteilung mehr in Regel- und Förderklassen gibt. Alle 679 Schü-lerinnen und Schüler, darunter auch die 81 Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbe-darf, lernen miteinander und voneinander im gemeinsamen Unterricht. Für ihr innovatives Konzept hat die Schule bereits mehrere landes- und bundesweite Auszeichnungen erhalten. Trotz der vielfältigen Herausfor-derungen liegen die Leistungen der Schüler bei Vergleichsarbeiten im Landesdurchschnitt, bei den Ab-schlussprüfungen des zehnten Jahrgangs teilweise darüber. Ein Drittel der Zehntklässler mit sonderpädago-gischem Förderbedarf schaffte im Jahr 2011 die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe. Bei regionalen paralympischen Sportwettbewerben erreichen die Schüler regelmäßig vordere Platzierungen. Besonders hervorzuheben ist die integrative Segelmannschaft, deren sportliche und soziale Leistungen der Schule be-reits einen bundesweiten Preis eingebracht haben.

An der Regine-Hildebrandt-Schule sind alle Kinder und Jugendliche mit ihren ganz unterschiedlichen Bega-bungen, Interessen und Problemlagen willkommen. Jeweils zwei Lehrkräfte teilen sich die Verantwortung für die Klassenleitung, und auch der Fachunterricht findet meist im Team statt. So kann besser auf jeden ein-zelnen Schüler – ob mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf – eingegangen werden. In heteroge-nen Klassen lernen alle Jugendliche gemeinsam, jedoch im eigenen Tempo, durch individuelle Arbeitsweisen und nach unterschiedlichen Zielvereinbarungen. Mit Hilfe von regelmäßigen Methoden-, Kommunikations- und Kompetenztrainings sind alle Schüler in der Lage, eigenständig zu lernen und ihre Ergebnisse vor-zustellen. Dabei stehen ihnen neben den modernen Klassenräumen auch Lernflure, die Bibliothek und indi-viduelle Stillarbeitsplätze zur Verfügung. Teamarbeit wird im Kollegium großgeschrieben: Durch gemeinsame Unterrichtsvorbereitung, -planung und -durchführung in Klassen-, Jahrgangs- und Fachteams ist die Arbeitszufriedenheit der Lehrkäfte an der Regine-Hildebrandt-Schule sehr hoch. Regelmäßige Weiterbildung und Evaluationen sind Ausdruck eines hohen Qualitätsbewusstseins im Kollegium. Auf vielfältige Weise bringen sich die Schüler an der Regine-Hildebrandt-Schule aktiv ein. Schüler der oberen Klassen können sich zu „Peer Teachers“ fortbilden lassen. Sie helfen dann schwächeren und jüngeren Mitschülern, den Un-terrichtsstoff besser zu bewältigen. Ein Kernteam aus gewählten und besonders engagierten Schülervertre-tern setzt sich maßgeblich für die Entwicklung von Schul- und Lernkultur ein: So wurde u.a. auf Initiative dieser Schülervertreter ein jährlich stattfindender Integrationstag eingeführt, der auch von den Schülern selbst gestaltet wird. An der Streit- und Konfliktlösung sind unter Anleitung der Schulsozialarbeiterin Schüler selbst beteiligt; sie übernehmen so Verantwortung für das gute Miteinander an ihrer Schule.

Als gebundene Ganztagsschule gewährleistet die Regine-Hildebrandt-Schule ein Betreuungsangebot von 7.30 bis 15.50 Uhr bzw. freitags bis 13.00 Uhr. Die gesamte Schule – auch das Sportzentrum und alle Fach-räume – sind barrierefrei eingerichtet. Es gibt eine Bibliothek, eine Schülerarbeitszone, einen Freizeitbereich, ein Schülercafé sowie einen Bereich für die Behindertenbetreuung mit Ruheraum, Beratungsräumen und Physiotherapieraum.

Schule und Unterricht beziehen zahlreiche Kooperationspartner ein und schaffen so für Ihre Schüler ein vielfältiges Lern- und Erfahrungsumfeld. Die Eltern sind ein wichtiger Bestandteil der Schulgemeinschaft: Sie sind ausdrücklich eingeladen, Arbeitsgemeinschaften und Profilkurse zu übernehmen. Benötigen sie speziel-le Hilfe und Beratung, so können sie die „Elternschule“, ein Beratungsangebot der Schulsozialarbeiterin und des Deutschen Roten Kreuzes, in Anspruch nehmen. Durch gute Kontakte zur lokal ansässigen Wirtschaft und zu weiteren regionalen Akteuren bemüht sich die Schule, jeden Jugendlichen mit oder ohne Förderbe-darf auf eine spätere berufliche Perspektive bestmöglich vorzubereiten. Gemeinsam mit den außerschuli-schen Partnern organisiert die Schule berufsorientierende Projekte wie die „Schul-GmbH“ und Schülerbe-triebspraktika. Sogar Kinder mit multiplen Beeinträchtigungen, die nur mit Assistenten oder Einzelfallhelfern an einem Praktikum teilnehmen können, werden von den lokalen Partnern gerne als Praktikanten ange-nommen und erhalten genau wie alle anderen eine Chance, in die Berufs- und Arbeitswelt hinein zu schnup-pern.

Schulleiter: Hansjörg Behrendt, Hubertusstr. 30, 16547 Birkenwerder, www.hildebrandtschule.de


Ansprechpartner
Porträt Ulrich Kober Ulrich Kober
Telefon:
+49 5241 81-81598
Drucken Senden Bookmark

SEITE SENDEN:

SEITE SENDEN

Vielen Dank für die Weiterempfehlung! Die Email wurde versendet.

 |  Die Stiftung |  Reinhard Mohn |  Politik |  Gesellschaft |  Wirtschaft |  Bildung |  Gesundheit |  Kultur |  Presse |  Verlag |  Service |  Projekte | 
 |  English  |  Karriere  |  Kontakt  |  Sitemap  |  Suche  |  Impressum  |  Datenschutz  |