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change 1/2011, Das Magazin der Bertelsmann Stiftung

Schwerpunkt: Demographischer Wandel

2011, 74 Seiten

vergriffen

Grafik: Download


Deutschland wird sich in den nächsten Jahren verändern. Der demographische Wandel ist dabei ein wichtiger Faktor. Wenn das Alter der Menschen steigt und gleichzeitig die Bevölkerung schrumpft, müssen sich Strukturen und Angebote, vor allem aber auch die Menschen ändern. Deutschland wird bunter, aufgeschlossener, lernbereiter und engagierter werden (müssen)! Wenn sich Alt und Jung gegenseitig helfen, wir Migranten eine Chance in unserer Gesellschaft eröffnen und auch neue Lebenswege zur Normalität werden, führt der demographische Wandel sicher zu viel Veränderung und Dynamik.

Unser Land wird deshalb aber bestimmt nicht untergehen. Bei so viel Wandel wächst womöglich der Zusammenhalt trotz aller Unterschiede bei Alter, Herkunft und Lebensentwürfen sogar wieder.

Früher war das Alter klar definiert. Mit 65 Jahren war man alt, hatte das Arbeitsleben hinter sich und häufig nicht mehr viel vor sich. Heute ist das anders. Und davon profitieren alle. Durch den demographischen Wandel wird unsere Gesellschaft zwar älter, aber Alter hat heute auch eine andere Bedeutung und Qualität. Wissenschaftler sprechen sogar schon von einer vierten Lebenszeit, nach dem Berufsleben und vor den Jahren, in denen man auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Diese Lebenszeit gilt es zu gestalten – für sich und für andere. Als wir mit Menschen über den Wandel der Gesellschaft sprachen, stießen wir auf viele Geschichten, die es noch vor 20 oder 30 Jahren gar nicht gegeben hätte. Ein 80-Jähriger zum Beispiel, der trotz künstlicher Hüfte noch fast täglich in der Turnhalle steht und mit Kindern und Jugendlichen Judo trainiert. Eine Mutter, die mit ihren erwachsenen Söhnen gegen „Stuttgart 21“ demonstriert. Eine Schwangere, die mit 43 Jahren gar nicht mehr mit einem Baby gerechnet hatte und dank der Fortschritte der Medizin jetzt überglücklich ist.

Doch auch die Welt der Jungen ändert sich. Egal, ob durch neue Familienstrukturen, andere berufliche Herausforderungen oder die immer multikultureller werdende Gesellschaft. In der kleinen Stadt Hattingen an der Ruhr machten wir uns auf die Suche nach diesem Umbruch, der Teil des demographischen Wandels ist. Hebammen zum Beispiel, die uns erklärten, dass man heutzutage in ihrem Beruf gänzlich umdenken muss. Oder eine junge Mutter, die ihre Kinder bei ihren Eltern in guten Händen weiß und sich gerade ihre eigene berufliche Existenz aufbaut. Außerdem haben wir an Orten nachgefragt, die von der Alterung der Gesellschaft besonders betroffen sind: zum Beispiel in einem Krankenhaus. Hier hat man sich bewusst dafür entschieden, trotz gegenläufiger Tendenzen auf Geburtshilfe zu setzen. Und bei der Galeria Kaufhof, dem ersten Kaufhaus-Riesen mit eigener Demographie-Beauftragten. Überraschend, wie viele Dinge es gibt, die uns beim Einkaufen gar nicht auffallen, die aber älteren Kunden helfen und für jüngere das Einkaufen noch komfortabler machen: Sitzgelegenheiten, Wasserspender, Haltegriffe, größere Beschriftungen…

Außerdem in dieser „change“-Ausgabe: eine Geschichte aus Halle an der Saale, wo Unternehmen und Organisationen sich für Jugendliche einsetzen. Wir stellen Ihnen das BürgerForum 2011 „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ des Bundespräsidenten Christian Wulff vor. Bei „Alle Kids sind VIPs“ gab es die ersten Schulbesuche unserer Prominenten. Und eine Studie zeigt, welche OECD-Länder am besten soziale Gerechtigkeit verwirklichen und Vorbild sein können. Auch für uns.


Ansprechpartner
Porträt von Ulrike Osthus Ulrike Osthus
Telefon:
+49 5241 81-81123
Publikation
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Dieser Reader enthält eine Sammlung einführender und allgemeiner Texte zum demographischen Wandel sowie einige Beiträge zum Lern- und Bildungsprozess im gesamten Lebenslauf, Stichwort: Lebenslanges Lernen.

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