Projekte
Ländermonitoring Frühkindliche Bildungssysteme
Der frühe Zugang zu guter Bildung kann allen Kindern bestmögliche Entwicklungs- und Teilhabechancen eröffnen. Doch was trägt das System der öffentlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland dazu bei? Wichtige Daten und Fakten rund um Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in den einzelnen Bundesländern liefert der jährliche Länderreport und Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme.
ProjektbeschreibungAktuelles
Verzweifelt gesucht: Erzieherinnen!
In einem Jahr wird der Mangel an pädagogischen Fachkräften in Kitas besonders zu spüren sein. Dann nämlich gilt der Rechtsanspruch der Kinder ab einem Jahr auf einen Kita-Platz. Der „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“ gibt Hinweise, wie die Bundesländer dem Fachkräftemangel begegnen können.
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Großer Aufholbedarf bei der Ganztagsbetreuung von Grundschülern
Bei der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern herrscht in Deutschland noch immer Aufholbedarf - insbesondere im Westen. In Ostdeutschland besuchten Anfang 2010 zwar gut drei Viertel der Grundschulkinder ein Ganztagsangebot, im Westen aber nur etwas mehr als jedes fünfte Kind, so ein zentrales Ergebnis des aktuell erschienenen Länderreports Frühkindliche Bildungssysteme 2011.
weiterDer neue Länderreport frühkindliche Bildungssysteme 2011 erscheint Mitte Dezember
Mehr Kinder unter drei Jahren in KiTas, Erweiterung der Ganztagsangebote, Weiterentwicklung der Bildungsqualität, intensivere Kooperation mit Grundschulen, Inklusion von Kindern mit Behinderung und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Eltern: Dies sind nur einige der Anforderungen an eine Bildungs- und Betreuungspraxis, die allen Kindern gute und chancengerechte Entwicklungsperspektiven eröffnen kann. Im neuen Länderreport 2011 sind deshalb weitere – aktuelle – Themen in die Länderprofile aufgenommen worden, um den Status quo und die Entwicklungstrends in den Bundesländern für Politik und Öffentlichkeit noch transparenter abzubilden.
weiter Ländermonitor Frühkindliche BildungssystemeGanztagsangebote in Kitas: Ostdeutsche Länder liegen vorn
In Deutschland gibt es zwischen den 16 Bundesländern erhebliche Unterschiede bei den Ganztagsangeboten in Kindertageseinrichtungen für Kinder über drei Jahren. Auffällig ist das erhebliche Ost-West-Gefälle. Während in den ostdeutschen Ländern fast drei Viertel (72 Prozent) der über dreijährigen Kita-Kinder ganztags betreut werden, sind es in den westdeutschen Ländern nur etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent).
Ländermonitor Frühkindliche Bildung der Bertelsmann Stiftung zeigt große Unterschiede zwischen den Ländern bei Berufsqualifikation und Ausbildungsdauer
Bei der beruflichen Qualifikation des Personals in den Kindergärten hinkt der Westen den östlichen Bundesländern hinterher. Fast 90 Prozent aller pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in Ostdeutschland sind ausgebildete Erzieherinnen. In den westlichen Ländern verfügen weniger als 70 Prozent über diesen Fachschulabschluss, der eine mindestens vierjährige, meist jedoch fünfjährige Ausbildung erfordert. Im Westen haben an¬nähernd 20 Prozent lediglich eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassisten¬tin absolviert. Zum Vergleich: Ihr Anteil macht im Osten weniger als ein Prozent des Kita-Personals aus. Das geht aus den Daten des Ländermonitors Frühkindlicher Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann Stiftung hervor, die im Internet abrufbar sind.
weiter Ländermonitor Frühkindliche BildungssystemeGroße Unterschiede zwischen Ost und West in der Personalausstattung von Kindertageseinrichtungen
Die Qualität frühkindlicher Bildung für Kinder ab drei Jahren lässt in Deutschland immer noch zu Wünschen übrig. Die wesentliche Ursache dafür liegt vor allem an der unzureichenden Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. In Ostdeutschland ist die Betreuungsrelation deutlich ungünstiger als im Westen. Das zeigt ein aktueller Bundesländervergleich der Bertelsmann Stiftung.
weiter Bestellung Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2009Kinder mit Migrationshintergrund besuchen noch zu selten eine Kita
Kinder mit Migrationshintergrund besuchen in Westdeutschland noch zu selten eine Kindertageseinrichtung oder eine vergleichbare Bildungs- und Betreuungseinrichtung. Zwar liegt die Teilhabequote von drei- bis sechsjährigen Kindern bei insgesamt 84 Prozent – zwischen den alten Bundesländern gibt es aber erhebliche Unterschiede. So liegen zwischen dem Spitzenreiter Baden-Württemberg (94 Prozent) und Schlusslicht Schleswig-Holstein (60 Prozent) immerhin 34 Prozent-Punkte. Das zeigen Ergebnisse des Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann Stiftung.
Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme
Betreuungsangebot für Kleinkinder: Westen holt nur langsam auf
Bertelsmann Stiftung legt "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009" vor.
Der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren kommt in Westdeutschland nur schleppend voran. Insgesamt müssten die alten Bundesländer ihr bisheriges Ausbautempo verdoppeln, wollen sie bis zum Jahr 2013 Betreuungsplätze für 35 Prozent der unter Dreijährigen anbieten. Dies geht aus dem neuen "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009" der Bertelsmann Stiftung hervor, der das Angebot der Bundesländer nach den Kriterien Teilhabe, Qualität und Investitionen miteinander vergleicht. Dabei macht die Studie große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Gruppentypen aus: "Die Bildungschancen kleiner Kinder hängen offenkundig auch davon ab, welche Art von Kitagruppe sie besuchen", sagte Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
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